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	<title>Indy&#039;s Film Reviews</title>
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	<description>Kritik, Kommentare, Gedanken</description>
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		<title>Indy&#039;s Film Reviews</title>
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		<title>Best of 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 19:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder ist das Jahr herum, und ich bin es noch schuldig, meine Favoriten des Jahres 2010 zu verkünden. Da ich nicht den deutschen, sondern ausschließlich den internationalen Release berücksichtige, kann ich manche Titel erst sehr spät sichten und einige stehen noch an. 2010 war ein interessantes Filmjahr, tendenziell etwas stärker als das bisherige Filmjahr 2011. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=3024&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/bestof2010.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3025" title="Best of 2010" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/bestof2010.jpg?w=614&#038;h=255" alt="" width="614" height="255" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Wieder ist das Jahr herum, und ich bin es noch schuldig, meine Favoriten des Jahres 2010 zu verkünden. Da ich nicht den deutschen, sondern ausschließlich den internationalen Release berücksichtige, kann ich manche Titel erst sehr spät sichten und einige stehen noch an. 2010 war ein interessantes Filmjahr, tendenziell etwas stärker als das bisherige Filmjahr 2011. Folgende Favoriten haben mir 2010 am besten gefallen:<span id="more-3024"></span></p>
<ul>
<li><a title="INCEPTION" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/08/04/inception/">INCEPTION</a> (Regie: Christopher Nolan)</li>
<li><a title="BLACK SWAN" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/01/27/black-swan/">BLACK SWAN</a> (Regie: Darren Aronofsky)</li>
<li><a title="127 HOURS" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/28/127-hours/">127 HOURS</a> (Regie: Danny Boyle)</li>
<li><a title="SHUTTER ISLAND" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/03/18/shutter-island/">SHUTTER ISLAND</a> (Regie: Martin Scorsese)</li>
<li>THE GHOST WRITER (Regie: Roman Polanski)</li>
<li>THE SOCIAL NETWORK (Regie: David Fincher)</li>
<li><a title="JÛSAN-NIN NO SHIKAKU (13 ASSASSINS)" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/10/10/jusan-nin-no-shikaku-13-assassins/">JÛSAN-NIN NO SHIKAKU (13 ASSASSINS)</a> (Regie: Takashi Miike)</li>
<li>THE FIGHTER (Regie: David O. Russell)</li>
<li>AUTOREIJI (OUTRAGE) (Regie: Takeshi Kitano)</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Diese Liste ist kein echtes Ranking. INCEPTION rangiert womöglich vor den anderen Filmen, einfach weil mich Nolans Film über den <a title="INCEPTION: Interpretationen und Erklärungsversuche" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/08/16/inception-interpretationen-und-erklarungsversuche/">längsten Zeitraum beschäftigt hat</a>. Intensive filmische Erlebnisse waren BLACK SWAN und SHUTTER ISLAND, aber auch Boyles 127 HOURS hat bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Es war schön, mit THE GHOST WRITER wieder einen starken Polanski zu sehen (ich freue mich auf CARNAGE) und eine gute Rolle für Ewan McGregor. THE SOCIAL NETWORK hat mir als filmisches Gesamtwerk sehr gut gefallen, weil er (ähnlich wie BLACK SWAN) ein Thema behandelt, das mich nicht primär interessiert, aber mich dennoch filmisch und dramaturgisch für sich gewinnen konnte. David Fincher is the man. THE FIGHTER war Gefühlskino und eine Oscar-Ballvorlage für einen tollen Christian Bale, der sich wahrscheinlich auf seine Zeit nach Batman freut. AUTOREIJI schließlich war pure Unterhaltung und gewinnt für mich vor allem durch seine Simplizität und dem hohen Anteil von Humor &#8211; ja, AUTOREIJI war für mich zum Brüllen komisch! Gewissermaßen mein feel-good-movie des Jahres. Außerdem kommt aus Japan noch Takashi Miikes großartiger Samurai Film 13 ASSASSINS auf die Liste. Das Jahr 2010 hat nicht nur gute Filme, sondern auch sehr gute Performances hervorgebracht (Natalie Portman, Leonardo DiCaprio, James Franco, Christian Bale&#8230;).<br />
Es gibt aber immer noch zahlreiche Titel, die ich sehen muss (z. B. THE KING‘S SPEECH und POETRY) und die das Potential haben, es auf meine Liste zu schaffen. Daher ist sie nicht abgeschlossen. Es gibt auch Filme, die ich ein weiteres Mal sichten möchte oder über die ich mir weitere Gedanken machen muss, ehe ich weiß, ob sie in meine Auswahl gehören (z. B. ENTER THE VOID und EXIT THROUGH THE GIFT SHOP).</p>
<p style="text-align:justify;">
Ich habe mich außerdem entschlossen, in Kürze eine neue Sektion auf diesem Blog zu eröffnen, in welcher ich alle meine Listen zusammengefasst in einer Übersicht aufstelle und als work in progress bearbeite, wann immer ein Film dazu kommt oder rausfällt. Ich weiß, dass ich nicht der einzige bin, der auf solche Favoritenlisten steht, finde es aber sehr schwierig, diese innerhalb eines fortlaufenden Blogs gut zugänglich zu machen. Daher soll also die neue Seite mit Verlinkung schnell auffindbar sein, wohingegen ich in Blogeinträgen wie diesen mehr ins Detail meiner Auswahl gehe. Dieser neue Bereich dürfte Anfang 2012 online sein.</p>
<p style="text-align:justify;">
Was sind eure Favoriten des Filmjahres 2010? Das würde mich sehr interessieren! Wenn ihr Lust habt, dann tragt sie in Form eines Kommentars hier ein!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/3024/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/3024/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/3024/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/3024/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/3024/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/3024/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/3024/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/3024/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/3024/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/3024/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/3024/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/3024/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/3024/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/3024/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=3024&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>THE HOBBIT: Fünftes Produktionsvideo</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 14:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz vor Weihnachten veröffentlicht Peter Jackson das fünfte Produktionsvideo vom THE HOBBIT Set. Diesmal ist der Schwerpunkt auf die Logistik und Organisation des Location-Drehs gelegt. Ich glaube, selbst Leute, die regelmäßig an Filmsets arbeiten, werden von diesem Mammutprojekt begeistert sein. Aber auch Tolkien-Fans, die sich auf den eigentlichen Film freuen, bekommen fantastische Einblicke in die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=3014&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-hobbit-3.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3015" title="THE HOBBIT" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-hobbit-3.png?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p>Kurz vor Weihnachten veröffentlicht Peter Jackson das fünfte Produktionsvideo vom THE HOBBIT Set. Diesmal ist der Schwerpunkt auf die Logistik und Organisation des Location-Drehs gelegt. Ich glaube, selbst Leute, die regelmäßig an Filmsets arbeiten, werden von diesem Mammutprojekt begeistert sein. Aber auch Tolkien-Fans, die sich auf den eigentlichen Film freuen, bekommen fantastische Einblicke in die beeindruckende Kulisse. Eine Besonderheit beim HOBBIT ist die Tatsache, dass Hobbiton diesmal komplett aus stabilem und für weiteren Bestand geplanten Material gebaut wurde: Fundament, Stein, Holz. Jede Hobbit-Höhle ist echt! So wird das Dorf selbst lange nach den Dreharbeiten (im Gegensatz zur alten Kulisse der Herr der Ringe-Trilogie) noch existieren und so manchen Touristen nach Neuseeland locken. Nostalgisch wird der Rückblick Elijah Woods, der es selbst kaum glauben kann, als jetzt 30-Jähriger wieder im Auenland herumzulaufen wie damals mit neunzehn Jahren. Zum Abschluss gibt es noch einen Weihnachtsgruß von Cast und Crew. Das sechste Video, welches sich auch mit den Locations beschäftigen wird, ist für Anfang 2012 angekündigt.<span id="more-3014"></span></p>
<p>Diese Hobbit-Produktionsvideos sind eine großartige Idee, die auch viel mehr Eindrücke und Liebe ausstrahlen als übliche PR-Aktionen, die solche Projekte begleiten. Tolles Vorbild für künftige Produktionen!</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/24/the-hobbit-funftes-produktionsvideo/"><img src="http://img.youtube.com/vi/SOJ020aK8iU/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die anderen Videos gibt es hier:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Drehbeginn für THE HOBBIT" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/04/23/drehbeginn-fur-the-hobbit/">Video 1</a></li>
<li><a title="THE HOBBIT: Zweites Produktionsvideo" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/07/13/the-hobbit-zweites-produktionsvideo/">Video 2</a></li>
<li><a title="THE HOBBIT: Drittes Produktionsvideo" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/07/21/the-hobbit-drittes-produktionsvideo/">Video 3</a></li>
<li><a title="THE HOBBIT: Viertes Produktionsvideo" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/04/the-hobbit-viertes-produktionsvideo/">Video 4</a></li>
<li><a title="Trailer: THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/21/trailer-the-hobbit-an-unexpected-journey/">Trailer zu THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY</a></li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/3014/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/3014/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/3014/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/3014/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/3014/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/3014/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/3014/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/3014/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/3014/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/3014/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/3014/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/3014/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/3014/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/3014/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=3014&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Trailer: PROMETHEUS</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 00:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heiss ersehnt und hoch gehandelt für das Science Fiction Jahr 2012 wird Ridley Scotts PROMETHEUS. Angesiedelt im Alien-Universum, funktioniert die Geschichte als eine Art Prequel, wobei von offizieller Seite Wert darauf gelegt wird, dass PROMETHEUS eine völlig eigenständige Geschichte ist. Der jetzt veröffentlichte erste Teaser zum Film lässt die Herzen von Alien- und SF-Fans höher [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=3001&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/prometheus-02.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3002" title="PROMETHEUS" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/prometheus-02.png?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p>Heiss ersehnt und hoch gehandelt für das Science Fiction Jahr 2012 wird Ridley Scotts PROMETHEUS. Angesiedelt im Alien-Universum, funktioniert die Geschichte als eine Art Prequel, wobei von offizieller Seite Wert darauf gelegt wird, dass PROMETHEUS eine völlig eigenständige Geschichte ist. Der jetzt veröffentlichte erste Teaser zum Film lässt die Herzen von Alien- und SF-Fans höher schlagen. Hier ist immerhin der Mann am Werke, der das Genre mit unerreichten Kultklassikern wie ALIEN und BLADE RUNNER neu definierte. <span id="more-3001"></span>Der Trailer verrät nichts über die Handlung, aber die zahlreichen Impressionen zeigen, dass einiges schief läuft und den Protagonisten (u. a. Noomi Rapace, Charlize Theron und Michael Fassbender) der Horror bevorsteht. Außerdem kommt unverkennbar das ALIEN-Gefühl auf, sowohl was das Design (Giger lässt grüßen) angeht als auch die Einstellungen. Vor allem das Sounddesign des Trailers ist rundum gelungen, und ohne das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IXLDv-fUINM&amp;feature=related" target="_blank">Inception-Horn</a> geht scheinbar nichts mehr&#8230;</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/23/trailer-prometheus/"><img src="http://img.youtube.com/vi/sftuxbvGwiU/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man beachte die Parallelen zum alten ALIEN Trailer von 1979:</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/23/trailer-prometheus/"><img src="http://img.youtube.com/vi/e0DFvWLXv9U/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>&nbsp;</p>
<p>Langsamer Aufbau des Titels, verstörende Soundkulisse, und dann <em>all hell breaks loose</em>! Hachja, ich weiß schon, welche Blu-ray ich die Tage mal wieder aus dem Regal holen werde&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/3001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/3001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/3001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/3001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/3001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/3001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/3001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/3001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/3001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/3001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/3001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/3001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/3001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/3001/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=3001&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Trailer: THE DARK KNIGHT RISES</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das zweite große Trailer-Highlight dieser Tage (neben Peter Jacksons THE HOBBIT und den für morgen angesetzten PROMETHEUS Trailer) ist natürlich der Abschluss von Christopher Nolans Batman-Trilogie. In THE DARK KNIGHT RISES soll also alles zu Ende gehen, und Batman trifft unter anderem auf seinen Erzfeind Bane (gespielt von Tom Hardy). Der Trailer ist so aufgebaut, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2993&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-dark-knight-rises-05.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2994" title="THE DARK KNIGHT RISES - Tom Hardy" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-dark-knight-rises-05.png?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p>Das zweite große Trailer-Highlight dieser Tage (neben Peter Jacksons <a title="Trailer: THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/21/trailer-the-hobbit-an-unexpected-journey/">THE HOBBIT</a> und den für morgen angesetzten <a title="Trailer: PROMETHEUS" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/23/trailer-prometheus/">PROMETHEUS</a> Trailer) ist natürlich der Abschluss von Christopher Nolans Batman-Trilogie. In THE DARK KNIGHT RISES soll also alles zu Ende gehen, und Batman trifft unter anderem auf seinen Erzfeind Bane (gespielt von Tom Hardy). Der Trailer ist so aufgebaut, wie ein guter Trailer sein sollte: er zeigt Eindrücke und gibt einen stimmugsvollen Vorgeschmack, ohne wirklich etwas über die Geschichte zu verraten. Im Juli ist die Premiere, bis dahin müssen wir uns mit diesem Trailer begnügen:<span id="more-2993"></span></p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/21/trailer-the-dark-knight-rises/"><img src="http://img.youtube.com/vi/9R6zD8VcQTQ/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Die große Frage ist natürlich: Kann Tom Hardy die hohen Erwartungen als Batmans-Antagonist erfüllen, nachdem die Messlatte von Heath Ledger in <a title="THE DARK KNIGHT" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/02/27/the-dark-knight/">THE DARK KNIGHT</a> so hoch angesetzt wurde? Ich mache mir da keine großen Sorgen. Wer <a title="BRONSON" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/06/17/bronson/">BRONSON</a> gesehen hat, wird wissen, dass Tom Hardy der richtige Mann für den Job ist!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2993/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2993/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2993/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2993&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">THE DARK KNIGHT RISES - Tom Hardy</media:title>
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		<title>CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 12:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So muss eine Comicverfilmung aussehen! Captain America, das ist der Anführer der Avengers, deren Ensemble-Auftritt 2012 bevorsteht. Verschiedene Mitglieder der Avengers haben im Vorfeld eigene Filme bekommen, so wie Iron Man, The Hulk und Thor, und es versteht sich von selbst, dass das Sinnbild des Patriotismus als Führungsfigur hierbei nicht zu kurz kommen darf. So [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2957&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/3/37/Captain_America_The_First_Avenger_poster.jpg/220px-Captain_America_The_First_Avenger_poster.jpg" alt="" width="220" height="343" />So muss eine Comicverfilmung aussehen! Captain America, das ist der Anführer der Avengers, deren Ensemble-Auftritt 2012 bevorsteht. Verschiedene Mitglieder der Avengers haben im Vorfeld eigene Filme bekommen, so wie Iron Man, The Hulk und Thor, und es versteht sich von selbst, dass das Sinnbild des Patriotismus als Führungsfigur hierbei nicht zu kurz kommen darf. So heisst Joe Johnstons (HIDALGO, THE WOLFMAN) Film denn auch CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER, und überzeugt mit Charme, Humor, Figuren mit Tiefgang und ansprechender Optik für ein gelungenes Filmvergnügen. Ich war besonders was die Figuren Thor und Captain America angeht sehr skeptisch, da ich mit ihnen sehr wenig anfangen kann und sie mich kaum interessieren. Besonders letzterer schien mir als Nicht-Comic-Kenner patriotisch überzogenes Propagandakonstrukt zu sein. Um so mehr wurde ich überrascht, mit CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER einen der gelungensten Filme der Avengers Reihe zu sehen. Hier gelingt all das, was beispielsweise in <a title="THOR" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/20/thor/">THOR</a> versäumt wurde.<span id="more-2957"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Nach einem kurzen Intro springen wir in das Jahr 1942 zurück. Der zweite Weltkrieg erreicht auch die USA, und an allen Ecken werden Soldaten für Uncle Sam rekrutiert. Nur einer darf nicht mit: Steve Rogers (Chris Evans), ein kleiner dünner Hänfling, der durch sämtliche Musterungen fällt, möchte so gerne in Europa Nazis jagen und seinem Vaterland dienlich sein. Schließlich wird der deutsche Exilwissenschaftler Dr. Abraham Erskine (Stanley Tucci) auf ihn aufmerksam und überzeugt ihn, bei einem Versuch teilzunehmen, Supersoldaten zu formen. Der alte Haudegen Col. Chester Philips (Tommy Lee Jones) ist mehr als skeptisch, als er die halbe Portion in seinem Boot Camp erblickt, doch Steve zeigt Herz und Hirn, was ihn von den anderen Bewerbern abzeichnet. Schließlich wird er tatsächlich gewählt und bekommt ein geheimnisvolles Serum injiziert. Bei den Forschern mit am Start ist Howard Stark (Dominic Cooper), Vater von Tony Stark, auch bekannt als Iron Man. Ein Highlight des Films ist eine Szene bei der Weltaustellung, in welcher Howard Stark ein schwebendes Auto vorstellt. Szenen aus diesem Ereignis waren in IRON MAN 2 als alte Aufnahmen zu sehen. Aus dem Hungerhaken wird nun jedenfalls ein Adonis, ausgestattet mit Kraft, Kondition und Schnelligkeit. Er dient als Aushängeschild für die Propaganda-Kampagne in den USA, und damit ist auch sein Name geboren: Captain America. Nun geht auch sein Traum in Erfüllung, und er darf in Europa ran. Dort steht ihm mit Johann Schmidt (Hugo Weaving) ein größenwahnsinniger(er) Nazi entgegen, der aus dem Schatten Hitlers austreten will und mit der Organisation Hydra und mysteriöser Technologie die Welt terrorisiert (&#8222;Heil Hydra!&#8220; &#8211; köstlich!).</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/captain-america-chris-evans1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2963" title="CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER - Chris Evans" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/captain-america-chris-evans1.jpg?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Eines nach dem anderen. Was mir als erstes zum Film einfällt, ist der gelungene Look des Vierziger Jahre Amerika. Die Szenen des ersten Akts überzeugen farblich und atmosphärisch. Hier ist auch gleich die erste große CGI-Hürde zu bewundern. Evans‘ Körper wurde nachträglich geschrumpft und abgeschwächt &#8211; ein durchaus gelungener und verblüffender Effekt, der lediglich in der einen oder anderen Einstellung ein wenig künstlich aussieht. Umso krasser ist die Transformation in den gut gebauten aufgepumpten Captain America. Evans selbst spielt eine überzeugende und sympathische Figur. All die Bedenken, die ich in meiner Ignoranz des Originalmaterials hatte, verpufften bereits nach den ersten Szenen. Die Figur des Steve Rogers ist bemitleidenswert, sympathisch, und man versteht ihre Sehnsüchte und Motivation. Auch in der Rolle des Captain America verliert Evans diese Sympathiepunkte nicht. Er wird nie zum abgehobenen und unbesiegbar erscheinenden Überhelden. Klar, er ist einem Durchschnittsmenschen körperlich überlegen, aber mir gefällt vor allem, dass er auf seine Mitstreiter eine Wirkung hat wie Aragorn in THE LORD OF THE RINGS. Auch die anderen Figuren sind gelungen, wenn auch stereotyper als die Hauptfigur. Tommy Lee Jones spielt den typischen harten Hund, ohne zur Karikatur zu werden. Vor allen anderen weiteren Figuren ist jedoch der Antagonist ausschlaggebend, und in diesem Fall liegt mit Hugo Weavings Red Skull eine Figur vor, die beispielsweise THOR gefehlt hat. Mit Nazis als Gegner kann man fast nie etwas falsch machen, und Weaving begeistert mit seinem Wahnsinn und seinem Englisch mit deutschem Einschlag.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/captain-america-chris-evans2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2965" title="CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER - Chris Evans" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/captain-america-chris-evans2.jpg?w=614&#038;h=261" alt="" width="614" height="261" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Die Action-Szenen sind abwechslungsreich und spannend inszeniert, ohne dass CGI-Effekte die Überhand annehmen. Stets ist eine Prise Humor mit im Spiel, und somit wird CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER zum klassischen Action-Abenteuer ganz im Stile der Indiana Jones Trilogie: Der Film bietet Action, Verfolgungsjagden, nimmt sich nicht zu ernst, hat sympathische Figuren, böse Buben werden von Propellern filetiert und am Ende kriegen Nazis aufs Maul. Dr. Jones kann stolz sein!<br />
Interessant bleibt der Film bis zum Schluss, denn man fragt sich natürlich, wie die Kurve gekriegt wird zu den Avengers, die ja immerhin einige Jahrzehnte nach den Ereignissen dieses Films stattfinden. So schließt sich die Geschichte am Ende wieder im Kreis mit der Einführung des Films, und Nick Fury kann seinen ersten Avenger rekrutieren.<br />
Was bleibt am Ende? Die Einsicht, dass ich mich tatsächlich von einer Figur begeistern lassen konnte, die ich zuvor nie auf dem Radar hatte. Captain America ist zwar eine Propaganda-Figur, mir gefällt jedoch, mit welchem Augenzwinkern diese Szenen besonders in der PR-Kampagne dargestellt werden. Es bleibt auch die Erkenntnis, dass gute Comicverfilmungen nach wie vor existieren und selbst in der Avengers-Welle von Marvel möglich sind, wenn man bestimmte Kriterien erfüllt. Zu lange liegt IRON MAN zurück, so dass ich nicht mehr sagen kann, welcher der beiden Filme mir jetzt besser gefällt. Doch beide sind gelungene und erfrischende Filme, auch wenn sie natürlich nicht in die Höhen von Christopher Nolans Batman stoßen können. Hier ist allerdings der Vergleich fragwürdig, denn zu unterschiedlich sind die Ansätze.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/captain-america.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2967" title="CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/captain-america.jpg?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER ist köstliche Blockbuster Unterhaltung für den Popcorn Abend. Trotz kleiner Schwächen eine rundum gelungene Comic-Verfilmung und ein positiver Vorgeschmack auf THE AVENGERS. Teilt man Comicfilme in Gute und Schlechte ein, so zählt dieser Film im Jahre 2011 zusammen mit X-MEN: FIRST CLASS zu der ersten Kategorie.</p>
<p><strong>CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER</strong><br />
USA 2011<br />
<strong>Regie</strong>: Joe Johnston<br />
<strong>Drehbuch</strong>: Christopher Markus, Stephen McFeely<br />
<strong>Kamera</strong>: Shelly Johnson<br />
<strong>Schnitt</strong>: Robert Dalva, Jeffrey Ford<br />
124 min.</p>
<p><strong>8/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/21/captain-america-the-first-avenger/"><img src="http://img.youtube.com/vi/wQdIT6C7tJY/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2957/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2957/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2957/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2957/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2957/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2957/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2957/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2957/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2957/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2957/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2957/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2957/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2957/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2957/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2957&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Trailer: THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 12:08:55 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-hobbit-martin-freeman.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2980" title="THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY - Martin Freeman" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-hobbit-martin-freeman.png?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Endlich ist es soweit: 10 Jahre, nachdem mit THE LORD OF THE RINGS: THE FELLOWSHIP OF THE RING der erste Teil aus Peter Jacksons Trilogie in die Kinos kam, wurde nun der erste Trailer zu THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY veröffentlicht. Es dauert nur wenige Sekunden, bis man in Erinnerungen schwelgt. Mittelerde ist wie eine Heimat, zu der man nach langer Reise wieder zurückkehrt. Im Trailer sind u. a. Szenen des unerwarteten Besuchs im Hause Baggins zu sehen, und Gandalf stellt die dreizehn Zwerge vor, die sich aufmachen wollen, ihren Schatz zurückzuholen. Zudem gibt es Einblicke in zahlreiche Szenen, auf denen sich Tolkien-Fans freuen werden: Die Trollhöhen, der Düsterwald, Bruchtal, doch schaut selbst:<span id="more-2979"></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/21/trailer-the-hobbit-an-unexpected-journey/"><img src="http://img.youtube.com/vi/JTSoD4BBCJc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;">Auch wenn der Eindruck nicht so überwältigend sein kann wie damals beim ersten Teaser zu FotR, da wir Peter Jacksons Version von Mittelerde bereits ausgiebig kennenlernen durften, darf der Trailer Grund zur Vorfreude sein. Zum Glück warten 2012 viele interessante Filme darauf, gesehen zu werden, sonst wäre die Wartezeit bis Dezember 2012 kaum auszuhalten. Doch dann wird es wieder heißen: <em>&#8222;In a hole in the ground there lived a Hobbit.&#8220;</em></p>
<p style="text-align:left;">
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2979/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2979/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2979/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2979/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2979/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2979/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2979/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2979/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2979/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2979/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2979/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2979/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2979/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2979/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2979&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>THOR</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:35:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Thor, Sohn Odins und Thronerbe Asgards, ist ein stolzer, eingebildeter und unbedachter junger Mann. Da er sich gegen den Willen des Vaters und gegen das Gesetz Asgards verhalten hat, wird er von Odin seiner Kräfte beraubt und zusammen mit seinem Hammer Mjölnir auf die Erde verbannt, wo er sich als würdiger Thronfolger Asgards erweisen soll. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2937&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="THOR" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/f/fc/Thor_poster.jpg/220px-Thor_poster.jpg" alt="" width="220" height="326" />Thor, Sohn Odins und Thronerbe Asgards, ist ein stolzer, eingebildeter und unbedachter junger Mann. Da er sich gegen den Willen des Vaters und gegen das Gesetz Asgards verhalten hat, wird er von Odin seiner Kräfte beraubt und zusammen mit seinem Hammer Mjölnir auf die Erde verbannt, wo er sich als würdiger Thronfolger Asgards erweisen soll. Er landet in New Mexico und trifft dort auf die Astrophysikerin Jane Foster. Zusammen mit ihrer Hilfe will Thor seinen Hammer wiedererlangen und muss sich schließlich seinem Ränke schmiedenden Bruder Loki stellen, der es natürlich selbst auf den Thron abgesehen hat.<span id="more-2937"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Thor ist eine auf der nordischen Mythenfigur basierende Heldenfigur der Marvel Comics, und da er zusammen mit u. a. Captain America, Iron Man und The Hulk das Superteam The Avengers bildet, war es bereits absehbar, dass auch seine Abenteuer verfilmt würden. Machen wir uns keine Illusionen: die Marvel Filme, die auf die Avengers hinauslaufen, sind eine brillant kalkulierte Marketing Attacke auf die Geek-Nerven und Sehnsüchte aller Superhelden-Fans, und so ziemlich jeder, der die Comics liest, wird voraussichtlich auch die Filme schauen, so dass die Kasse vorprogrammiert klingeln kann. Man kann nur jedes Mal hoffen, dass der entsprechende Film auch hält, was der Fan sich von ihm verspricht. Manchmal wird man positiv überrascht (IRON MAN), oft eher enttäuscht, wie das auch bei THOR der Fall ist. Ich muss vorweg nehmen, dass ich bisher kaum bis gar keine Marvel Comics gelesen habe und daher die Figuren nur als kulturelles Gemeingut oder eben aus den Filmen kenne. Mein Eindruck jedenfalls ist, dass mit THOR eine Figur thematisiert wurde, die schlichtweg uninteressant und über weite Teile auch unsympathisch ist. Zu wenig gibt der Charakter her, um daraus tatsächlich eine dramatische und motivierte Geschichte zu bilden. Thor (Chris Hemsworth) ist groß, stark, eingebildet und schwingt seinen Hammer. Natürlich ist er von Herzen gut. Um wahrer König zu werden, muss er Demut lernen und überlegt handeln, anstatt wie ein stumpfsinniger Dummkopf zu agieren. Er ist nun mal der nordische Donnergott, zumindest in der Mythologie der Menschen. Im Film jedoch gehört er einer außerirdischen Zivilisation namens Asgard an, die zu den neun Reichen gehört. Eine andere ist die Erde, und eine weitere Jötunland, das Reich der Frostriesen. Dass die Asgardianer genau so aussehen wie die Menschen, aber beide so gar nicht wie die Riesen, können wir als hinzunehmendes Detail abnicken. Einst rettete Odin die Menschheit vor den Riesen, dadurch gründete sich der Götterkult der Wikinger. Verbunden sind die Reiche durch eine hoch entwickelte Technologie, welche eine Einstein-Rosen-Brücke (ein Wurmloch) herstellen kann. Auf diese Weise wird Thor von Odin (Anthony Hopkins) auf die Erde verbannt.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/thor-chris-hemsworth.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2942" title="THOR - Chris Hemsworth" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/thor-chris-hemsworth.jpg?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Thors Bewährung beginnt also hier, während wir in paralleler Erzählung in Asgard die Machtübernahme Lokis (Tom Hiddleston) erleben, nachdem Odin aufgrund eines Schwächeanfalls bettlägerig wird. Wie bereits erwähnt, ist der eindimensionale Ausgangscharakter Thors die Crux des Films, denn nie müssen wir wirklich um ihn fürchten. Auch ohne seine Superkräfte kann er problemlos in eine gesicherte militärische Anlage (der Organisation S.H.I.E.L.D.) einbrechen und sich dort gegen die Soldaten behaupten. Der Kulturschock zwischen Thor und den Menschen unserer Gegenwart, der vorhersehbar ist, fällt vergleichsweise gering aus. Außer Acht gelassen, dass Thor Englisch spricht (bitte einfach hinnehmen), beschränken sich seine Probleme in der Zivilisation der Menschen auf rüpelhaftes Verhalten bei Mahlzeiten und gelegentliche Zusammenstöße mit Kraftfahrzeugen. Die schnelle Hilfe in solchen Situationen liefert Astrophysikerin Jane Foster (Natalie Portman). Ihre Figur ist Beleg dafür, dass nicht allein die archetypische Figur Thors ein Problem ist, sondern fast alle Charaktere schwach, oberflächlich, oder wie im Falle von Janes Assistentin, überflüssig sind. Natalie Portman spielt ihre Rolle souverän runter und wird so wenig gefordert wie zuletzt von George Lucas. Ihre Wissenschaftlerin wirkt eher wie eine typische UFO-Jägerin. Zu oft wird in Filmen das Unvermögen (und zugegebenermaßen die Schwierigkeit), eine realistische Person der Wissenschaft darzustellen, mit der Ausrede heruntergespielt, dass die Figur eben eine unkonventionelle Wissenschaftlerin ist, die im Abseits ihrer Kollegen agiert. Jane Foster wird begleitet von der eben erwähnten Assistentin Darcy (Kat Dennings), die außer permanenten Sidekick-Kommentaren in Form von Einzeilern lediglich die Funktion hat, in einer einzigen Szene als Avatar des Zuschauers zu agieren und sich von Dr. Erik Selvig (Stellan Skarsgard) erklären zu lassen, was eine Einstein-Rosen-Brücke ist. Selvig ist also der dritte im Wissenschafts-Bunde, und seine bescheidene Aufgabe ist es, seine junge Kollegin hin und wieder zur Vorsicht zu raten. Außerdem hat er, wie sich herausstellt, Connections zu S.H.I.E.L.D.-Agent Nick Fury (Samuel L. Jackson), der, wie wir aus den Outros der anderen Marvel Filme wissen, die Avengers zusammenstellt. Die Charaktere sind also eindimensional, ihre Geschichte lässt uns nicht mit ihnen leiden, und zu allem Überfluss ist der Antagonist auch noch schwach. Tom Hiddleston (MIDNIGHT IN PARIS) ist wie einige andere im Ensemble ein interessanter und talentierter Mime, doch sein Loki gibt einfach zu wenig her, um ihn wirklich fürchten und hassen zu können. Und was ist ein Superheldenfilm ohne den richtigen Bösewicht? Man denke an Lex Luthor, den Joker, Magneto oder jüngst Red Skull&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/thor-natalie-portman.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2944" title="THOR - Natalie Portman" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/thor-natalie-portman.jpg?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Mir ist außerdem sehr negativ aufgefallen, dass die Kleinstadt in New Mexico wirkt wie eine Minikulisse aus einem Western. Gefühlt besteht sie nur aus zwei Locations, während der Rest jederzeit umfallen kann und nur noch endlose Wüste offenbart. Ein etwas dürftiges Setting, dass mich ein wenig an Ang Lees HULK erinnert.<br />
Ich würde nicht so weit gehen und THOR einen kompletten Fehlschlag nennen. Es gibt weitaus schlechtere Comicverfilmungen. Außerdem gibt es nicht nur negative Kritikpunkte zum Film. Mir gefällt beispielsweise der Look Asgards. Weniger seine Gebäude und Architektur, als vielmehr die kosmische Kulisse, die Sternennebel, die man erblickt, wenn man von der „Regenbogen-Brücke“ aus den Horizont betrachtet. Mir haben auch die Frostriesen visuell gefallen, es wurde nur zu wenig gezeigt, außer dass sie im Schnee leben und Asgard hassen. Farblich ist THOR ansprechend, und auch die visuellen Effekte können sich sehen lassen, aber das reicht einfach nicht. Regisseur Kenneth Branagh, bekannt für die Verfilmung von Shakespeare Material (u. a. der 70mm Version von HAMLET), konnte mit seiner Comicverfilmung kein Ausrufezeichen setzen. THOR ist mittelmäßiges Fantasyspektakel mit massiven Problemen bzgl. Dramaturgie und Charaktere. Insgesamt wirkt der Film auf mich einfach wie der notwendige Lückenfüller für den Avengers Film, und schwimmt im Strom der zahlreichen Comicverfilmungen lediglich mit. Da ich in guter Laune war und es tatsächlich Momente gibt, in denen ich Spaß am Film hatte, schneidet er dennoch vergleichsweise gut ab (so wie vor einiger Zeit schon <a title="TRON: LEGACY [3D]" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/02/04/tron-legacy-3d/">TRON: LEGACY</a> eine eigentlich zu hohe Wertung von mir bekommen hatte). Aber was sagen schon Punkte aus?</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/thor-anthony-hopkins.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2940" title="THOR - Anthony Hopkins" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/thor-anthony-hopkins.jpg?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Comic-Fans werden THOR sowieso schauen, und wahrscheinlich auch die geplante Fortsetzung. Zuvor werden wir Thor jedoch im Ensemble sehen, in THE AVENGERS, welcher 2012 in die Kinos kommt. Thor gehört von den Avengers Figuren nicht zu meinen Favoriten, ähnlich wie der Film im Vergleich zu den anderen schlecht abschneidet. Für einen leichten und kurzweiligen Unterhaltungsabend reicht THOR aber allemal aus.</p>
<p><strong>THOR</strong><br />
USA 2011<br />
<strong>Regie</strong>: Kenneth Branagh<br />
<strong>Drehbuch</strong>: Ashley Miller, Zack Stentz, Don Payne<br />
<strong>Kamera</strong>: Haris Zambarloukos<br />
<strong>Schnitt</strong>: Paul Rubell<br />
115 min.</p>
<p><strong>6/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/20/thor/"><img src="http://img.youtube.com/vi/YSC9CjSYvYA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2937/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2937/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2937/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2937/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2937/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2937/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2937/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2937/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2937/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2937/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2937/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2937/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2937/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2937/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2937&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>THE EXPENDABLES</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:18:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist eine Einladung zu einer Zeitreise in die glorreichen Testosteron-Achtziger, die auf dem Papier sehr verlockend erscheint. Action-Legende Sylvester Stallone (ROCKY, FIRST BLOOD) versammelt Actionhelden vergangener Tage um sich (Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Dolph Lundgren), klassische Bösewichte (Eric Roberts), Kampfsportler (Randy Couture, Steve Austin, Jet Li) und kombiniert sie mit Muskelhelden der Gegenwart (Jason [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2926&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="THE EXPENDABLES" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/7/76/Expendablesposter.jpg/220px-Expendablesposter.jpg" alt="" width="220" height="326" />Es ist eine Einladung zu einer Zeitreise in die glorreichen Testosteron-Achtziger, die auf dem Papier sehr verlockend erscheint. Action-Legende Sylvester Stallone (ROCKY, FIRST BLOOD) versammelt Actionhelden vergangener Tage um sich (Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Dolph Lundgren), klassische Bösewichte (Eric Roberts), Kampfsportler (Randy Couture, Steve Austin, Jet Li) und kombiniert sie mit Muskelhelden der Gegenwart (Jason Statham), attraktiven Damen in Nebenrollen (Giselle Itié), jeder Menge Explosionen und hohem Body Count. Und Mickey Rourke (THE WRESTLER) ist auch am Start. Keine Frage, dass man von so einem Film weder Oscar-reife Dialoge erwartet noch tiefsinnige Charakterstudien, sondern schlicht und ergreifend: Unterhaltung, während man das Hirn auf Standby-Modus schaltet.<br />
Doch warum gelingt THE EXPENDABLES diese gar nicht so schwere Aufgabe, trotz Altstar-Aufgebot, trotz breiter Kultgemeinde, nicht? <span id="more-2926"></span>Regisseur und Hauptdarsteller Sylvester Stallone enttäuscht mit seinem Actionstreifen in erster Linie deshalb, weil er der grundlegenden Idee selbst nicht treu bleibt. Was wir letztlich auf der Leinwand bzw. auf dem Heimfernseher sehen, ist kein Rückblick in das Actionkino der Achtziger, sondern ein schräger Hybrid aus Elementen dieser Zeit und der Zuhilfenahme von aktuellen filmischen Mitteln des „Chaos Cinema“. Stallone lässt keine Einstellung atmen, um die individuellen Fähigkeiten der Stars zu feiern. Stattdessen gibt er den Film auf, reißt die Kamera hin und her, schneidet wild und konfus, so dass die meisten Szenen ihre Bezugspunkte völlig verlieren und dem Zuschauer jegliche Orientierung nehmen. Dadurch werden selbst Kampfkunstexperten wie Jet Li oder Dolph Lundgren jeder Möglichkeit beraubt, dem Film etwas Einzigartiges beizusteuern. Lediglich ein Kampf zwischen diesen beiden deutet ansatzweise an, dass THE EXPENDABLES mehr hätte sein können. Wozu all die CGI-Blutfontänen? Es mag vielleicht komfortabler für den Dreh gewesen sein, diese erst in der Postproduktion einzubauen, doch dadurch verliert der Film diese dreckige Nuance schöner platzender Blutpäckchen und wird zur schlechten CGI-Orgie, die sich weiter vom Zuschauer distanziert.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/theexpendables1_sylvester-stallone.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2929" title="THE EXPENDABLES - Sylvester Stallone" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/theexpendables1_sylvester-stallone.jpg?w=614&#038;h=260" alt="" width="614" height="260" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe nichts gegen das Machogehabe zwischen den einzelnen Figuren oder gegen die unterentwickelnten Rollen der wenigen Frauen im Film. Dies erwartet man im Vorfeld von so einem Titel, genau so wie den klassischen B-Plot der Militärjunta auf einer lateinamerikanischen Insel. THE EXPENDABLES versagt nicht, weil er in gewissen Bereichen hirnlos ist. Das waren die damaligen Filme zum großen Teil auch. THE EXPENDABLES versagt, weil der Film in der Kategorie, in der er hätte glänzen müssen, bis auf kleine Ausnahmen weder eine Hommage an alte Zeiten ist, noch mit dem aktuellen Actionkino mithalten kann. Klar freut sich der Actionfan auf ein Wiedersehen mit den damaligen Ikonen. Doch was sieht man, wenn man genauer hinschaut? Schwarzenegger (THE TERMINATOR) und Willis (DIE HARD) haben lediglich einen Cameo-Auftritt in einer so grottig gespielten und geschnittenen Szene, dass man sie schnell wieder vergisst. Klar ist die Szene gewissermaßen historisch, aber gleichzeitig auch peinlich. Ansonsten sind im Expendables Team lediglich Stallone und Statham (CRANK), der nicht als Altstar zählt, während Lundgren (UNIVERSAL SOLDIER) schnell auf Abwege gerät. Mickey Rourke ist der Mann im Hintergrund, und der Rest besteht mehr oder weniger aus untergeordneten Rollen mit beschränkter Leinwandzeit. Aus dem, was man sich also anfangs verspricht, wird nicht viel. Wo ist Jean-Claude Van Damme? Wo ist Chuck Norris? Wo ist Steven Seagal? Michael Dudikoff? Carl Weathers? Die Liste könnte ewig weitergehen. Für das Sequel sind zumindest Van Damme und Norris mit von der Partie. Man wird sehen, wie groß ihre Rollen sein werden. Ich werde mir das Sequel ansehen, aus den gleichen Nostalgie-Gründen wie die meisten anderen auch. Meine Erwartungen werden auch diesmal wieder unten sein und hoffentlich nicht erneut so unterboten. Vielleicht gelingt Simon West (CON AIR), wozu Stallone nicht in der Lage war.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/theexpendables2_dolph-lundgren.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2930" title="THE EXPENDABLES - Dolph Lundgren" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/theexpendables2_dolph-lundgren.jpg?w=614&#038;h=259" alt="" width="614" height="259" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">THE EXPENDABLES ist besonders dort enttäuschend, wo man sich etwas versprochen hatte. Langweilige Actionszenen, die zuweilen mit überzogener Gewalt auf sich aufmerksam machen wollen, die gleichzeitig durch die chaotische Montage im Chaos untergehen und meist jede Kohärenz verlieren. Besonders in den Actionszenen scheint der Music-Score in einen Loop zu verfallen. Der Film ist somit lange kein Achtziger-Action-Revival, sondern eher ein Beleg dafür, dass das Genre für die große Leinwand noch auf Wiederbelebung wartet.</p>
<p><strong>THE EXPENDABLES</strong><br />
USA 2010<br />
<strong>Regie</strong>: Sylvester Stallone<br />
<strong>Drehbuch</strong>: Dave Callaham, Sylvester Stallone<br />
<strong>Kamera</strong>: Jeffrey L. Kimball<br />
<strong>Schnitt</strong>: Ken Blackwell, Paul Harb<br />
103 min.</p>
<p><strong>4/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/19/the-expendables/"><img src="http://img.youtube.com/vi/C6RU5y2fU6s/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2926/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2926&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>RESERVOIR DOGS</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 16:33:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn man sich rückwirkend RESERVOIR DOGS ansieht, kann man nur darüber staunen, wie gut Tarantino bereits in seinem ersten Spielfilm war. Weltberühmtheit erreichte er zwar erst durch das Folgewerk PULP FICTION, doch wird RESERVOIR DOGS allgemein als genialer Kultfilm und gelungenes Debüt angesehen. Die Story ist einfach: sechs Gangster werden beauftragt, einen Juwelier auszurauben. Sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2911&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="RESERVOIR DOGS" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/f/f6/Reservoir_dogs_ver1.jpg/220px-Reservoir_dogs_ver1.jpg" alt="" width="220" height="320" />Wenn man sich rückwirkend RESERVOIR DOGS ansieht, kann man nur darüber staunen, wie gut Tarantino bereits in seinem ersten Spielfilm war. Weltberühmtheit erreichte er zwar erst durch das Folgewerk PULP FICTION, doch wird RESERVOIR DOGS allgemein als genialer Kultfilm und gelungenes Debüt angesehen. Die Story ist einfach: sechs Gangster werden beauftragt, einen Juwelier auszurauben. Sie bekommen von ihrem Auftraggeber Codenamen: Mr. White (Harvey Keitel), Mr. Orange (Tim Roth), Mr. Blonde (Michael Madsen), Mr. Pink (Steve Buscemi), Mr. Blue (Edward Bunker) und Mr. Brown (Tarantino). Der Überfall geht völlig schief, überall ist Polizei und es kommt zur Schießerei. Einige werden verwundet oder sterben. Die Verbliebenen sammeln sich in einem abgelegenen Lagerhaus, welches als Sammelpunkt dient. Hier spielt der Großteil der Geschichte, und hier versuchen sie auch herauszubekommen, wer sie verpfiffen hat. Denn da die Polizei so früh schon anwesend war, sind sie sich (fast) einig, dass ein Maulwurf unter ihnen ist.<span id="more-2911"></span></p>
<p style="text-align:justify;">RESERVOIR DOGS ist in seiner Einfachheit ein genialer Erstlingsfilm. Gefühlte 90% des Films spielen ausschließlich in der leer stehenden Lagerhalle, und die Handlung ist in erster Linie Dialog. Eine von Tarantinos größten Stärken tritt hier schon zum Vorschein. Sich die Dialoge der zahlreichen Charaktere anzuhören und sie dabei zu beobachten, wie sich sie über Banalitäten unterhalten, wie etwa Madonnas „Like a Virgin“ oder die Philosophie des Trinkgelds, ist unbestritten das große Highlight des Films.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/reservoir-dogs2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2914" title="RESERVOIR DOGS" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/reservoir-dogs2.jpg?w=614&#038;h=266" alt="" width="614" height="266" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Gleichzeitig ist die zweite große Säule die zerlegte Narration. Wir erleben die Geschichte, die eigentliche Handlung des Überfalls, seiner Vorbereitung und der Durchführung, nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern steigen nach einem Intro direkt nach dem kolossalen Fehlschlag ein. Mr. Orange liegt mit einem Bauchschuss verwundet auf der Rückbank eines Autos, während Mr. White versucht, ihn zu beruhigen und Richtung Lagerhalle zu fahren. Dort sind sie die ersten, die angekommen sind, und wir erfahren nur in Fetzen, was alles schief gelaufen ist. Der nächste Ankömmling ist Mr. Pink. Er ist auch der erste, der von einem Maulwurf im Team spricht. Während nun immer mehr aus der Gruppe eintreffen, bekommen wir in einzelnen Etappen Rückblicke auf die Charaktere, und wie sie für den Job rekrutiert wurden.<br />
Die Entscheidung, RESERVOIR DOGS derartig zu fragmentieren, hat mehrere Ergebnisse: zum Einen wird der Film dadurch noch interessanter und kurioser und fordert eine gewisse Aufmerksamkeit. Gleichzeitig löst er damit auch das Problem, dramaturgisch zu monoton zu werden und ermöglicht es, aus der Lagerhalle immer wieder herauszuspringen. Tarantino war natürlich nicht der erste, der mit der Chronologie im Film brach, aber er ist dafür verantwortlich (vor allem durch PULP FICTION, wo das Konzept perfektioniert wurde), dass dies ab den Neunziger Jahren zur Mode wurde und mittlerweile fast schon Voraussetzung für einen „coolen“ Film ist. Wie viele Filme beginnen inzwischen mit dem Ende? Man kann zu Tarantino stehen wie man möchte, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, welchen Einfluss er mit seinen ersten beiden Filmen auf die Filmgeschichte hatte und auch jetzt noch immer hat. Zudem konnte er die Branche ein wenig aufbrechen. Besonders nach PULP FICTION haben Studio-Chefs erkannt, dass auch Filme mit vergleichsweise geringem Budget richtig Geld einspielen können, wenn man einen kreativen Kopf einfach mal etwas Anderes machen lässt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ohne Tarantino viele Filme von Regie-Neulingen so ohne weiteres wären realisiert worden.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/reservoir-dogs_harvey-keitel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2915" title="RESERVOIR DOGS - Harvey Keitel" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/reservoir-dogs_harvey-keitel.jpg?w=614&#038;h=266" alt="" width="614" height="266" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">RESERVOIR DOGS ist eine Hommage an den klassischen Heist Film. Tarantino wollte wieder einen solchen Film im Kino sehen und entschied sich, dies selbst in die Hand zu nehmen. Sein großes Glück war, dass Hauptdarsteller Harvey Keitel (MEAN STREETS, THE PIANO) das Drehbuch in die Hände bekam und den Film unbedingt realisieren wollte. So kam zum Einen das New Yorker Casting zustande und außerdem die finanzielle Unterstützung für das Projekt.<br />
Quentin Tarantino ist mit RESERVOIR DOGS ein Kultfilm gelungen. Man findet beinahe in jedem Dialog ein gutes Filmzitat, das man zum Besten geben kann. Viele Tarantino-Momente, die sich in den späteren Filmen ähnlich oder in variierter Form wieder finden lassen, sind bereits hier zu sehen, z. B. der klassische Schuss aus dem Kofferraum, die prekäre Situation mit gezückten Waffen vor einem Shootdown, die Anzüge, die vorzügliche Musikwahl.<br />
Ich schaue mir sehr gerne Erstlingswerke an (zuletzt PTA‘s <a title="SYDNEY (HARD EIGHT)" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/12/sydney-hard-eight/">SYDNEY</a>), weil von ihnen eine gewisse Faszination ausgeht. Man sieht einerseits eine Karriere in den Kinderschuhen, aber gleichzeitig schon das große Potential und die Energie, die nur noch kanalisiert werden muss in weiteren Projekten. Manche Regisseure finden ihre eigene Sprache erst im Laufe der Zeit. Leute wie Tarantino oder Anderson haben sie schon sehr früh, und man muss ihnen einfach die Möglichkeit geben, sie zu kommunizieren. Ein kleines Detail am Rande: der Cop, der in der berüchtigten Szene von Michael Madsen gefoltert wird, ist Kirk Baltz, der 1993 zusammen mit Philip Baker Hall in Paul Thomas Andersons Kurzfilm CIGARETTES &amp; COFFEE gespielt hatte, aus welchem später dessen Debüt <a title="SYDNEY (HARD EIGHT)" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/12/sydney-hard-eight/">SYDNEY</a> entstehen sollte.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/reservoir-dogs1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2913" title="RESERVOIR DOGS" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/reservoir-dogs1.jpg?w=614&#038;h=262" alt="" width="614" height="262" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">RESERVOIR DOGS ist ein Kultfilm und ein raffiniertes Beispiel für kreatives Independent-Kino eines genialen Autorenregisseurs, der selbst so viel Film konsumiert hat und diese Eindrücke durch seinen kreativen Denkapparat hat wandern lassen, um sein eigenes Ding daraus zu machen und durchzuziehen. Ein Film, den sich auch jeder aufstrebende Filmemacher ansehen sollte.</p>
<p><strong>RESERVOIR DOGS</strong><br />
USA 1992<br />
<strong>Regie</strong>: Quentin Tarantino<br />
<strong>Drehbuch</strong>: Quentin Tarantino<br />
<strong>Kamera</strong>: Andrzej Sekula<br />
<strong>Schnitt</strong>: Sally Menke<br />
99 min.</p>
<p><strong>9/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/13/reservoir-dogs/"><img src="http://img.youtube.com/vi/cJuKHifQSrg/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Weitere Quentin Tarantino Reviews:</strong></p>
<ul>
<li><strong></strong><a title="INGLOURIOUS BASTERDS" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/03/13/inglourious-basterds/">INGLOURIOUS BASTERDS (2009)</a></li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2911/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2911&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>SYDNEY (HARD EIGHT)</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 12:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwo in einem Imbiss mitten in der Wüste, nicht weit von Las Vegas, gabelt ein älterer Herr im Anzug einen jungen Mann auf, der zusammengekauert vor dem Eingang hockt. Er lädt ihn auf einen Kaffee und eine Zigarette ein und erfährt, dass er in Las Vegas sein Glück versucht hatte, aber nicht die 6000 Dollar [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2886&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="SYDNEY" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/d/dc/Hardeight.jpg/215px-Hardeight.jpg" alt="" width="215" height="316" />Irgendwo in einem Imbiss mitten in der Wüste, nicht weit von Las Vegas, gabelt ein älterer Herr im Anzug einen jungen Mann auf, der zusammengekauert vor dem Eingang hockt. Er lädt ihn auf einen Kaffee und eine Zigarette ein und erfährt, dass er in Las Vegas sein Glück versucht hatte, aber nicht die 6000 Dollar auftreiben konnte, die er für die Beerdigung seiner Mutter braucht. Der alte Mann räumt ein, dass er ihm keine 6000 Dollar geben kann, aber er bietet ihm dafür an, ihm 50 Dollar zu geben, ihn mit nach Las Vegas zu nehmen und ihm dort etwas beizubringen.<span id="more-2886"></span><br />
So machen sich Sydney (Philip Baker Hall) und John (John C. Reilly) gemeinsam auf den Weg in die Spielerstadt. Dort angekommen, lernt John erste einfache Tricks, mit denen er sein Startkapital in den Casinos vermehren kann, ohne dabei aufzufallen. Syndey nimmt John unter seine Fittiche und macht einen Zocker aus ihm. Warum der alte Mann, der sich als alter Hase im Spielermilieu entpuppt, dem verlorenen Jungen unter die Arme greift, erscheint uns zunächst nicht einfach nachvollziehbar, man erhält jedoch den Eindruck, dass Sydney in seinem Leben etwas gut machen will. Die Hintergründe seines Handelns werden gegen Ende der Geschichte angesprochen und erklären dadurch seine Motivation.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/sydney_philip-baker-hall.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2890" title="SYDNEY - Philip Baker Hall" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/sydney_philip-baker-hall.png?w=614&#038;h=263" alt="" width="614" height="263" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">SYDNEY (auch bekannt als HARD EIGHT und in Deutschland als LAST EXIT RENO) ist der Debütfilm des Ausnahmeregisseurs Paul Thomas Anderson (BOOGIE NIGHTS, <a title="THERE WILL BE BLOOD" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/01/12/there-will-be-blood/" target="_blank">THERE WILL BE BLOOD</a>) aus dem Jahre 1996. Er basiert auf seinen 24-minütigen Kurzfilm CIGARETTES &amp; COFFEE (1993), in welchem sich Menschen in einem Café unterhalten und auf seltsame Weise miteinander verbunden sind &#8211; in Form einer 20 Dollar Banknote. Der Kurzfilm wurde auf dem Sundance Filmfestival gezeigt und Anderson daraufhin zum Sundance filmmakers‘ lab eingeladen. Nach einem Deal mit Rysher Entertainment konnte er seinen ersten Spielfilm drehen, und er entschied sich, die Idee aus dem Kurzfilm in einen Spielfilm umzuwandeln. Mit Rysher hatte Anderson diverse Probleme hinsichtlich Laufzeit und Titel (aus SYDNEY wurde HARD EIGHT), doch schließlich wurde der Film in Cannes 1996 in der Kategorie Un Certain Regard gezeigt. Der Grundstein für seine Karriere, die bisher von fünf herausragenden Spielfilmen geschmückt wird, war gelegt.<br />
In SYDNEY übernimmt Philip Baker Hall wie auch im Kurzfilm die Hauptrolle des alten Spielers Sydney. Neben ihm spielt John C. Reilly den einfach gestrickten und vom Pech verfolgten John. Weitere Hochkaräter in Nebenrollen sind Gwyneth Paltrow und Samuel L. Jackson.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/sydney_john-c-reilly.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2891" title="SYDNEY - John C. Reilly" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/sydney_john-c-reilly.png?w=614&#038;h=263" alt="" width="614" height="263" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Was mir so gut am Film gefällt ist die Reife, mit der Anderson bereits seinen ersten Film angegangen ist. Im Alter von nur 26 Jahren zeigt er nicht nur durch seine Stärke als Autor, interessante und realistische Dialoge zu schreiben, sondern vor allem Figuren mit großer Tiefe und Motivation zu kreieren. Gleichzeitig stellt man bereits bei diesem ersten Film fest, dass Anderson ein Filmnarr ist, der ähnlich wie Tarantino Film quasi inhaliert hat. Die Einstellungen und Kamerafahrten sind durchdacht, interessant und durchweg motiviert. Die Kamera fährt nie, um sich zu feiern, sondern passt sich immer der aktuellen Situation der Szene an. Besonders in diesem Aspekt der bewegten Kamera erkennt man sofort das große Vorbild Martin Scorsese, und in der Tat könnte man, wenn man es nicht besser wüsste, den Eindruck gewinnen, dass Scorsese hinter SYDNEY steckt. Aber Paul Thomas Anderson ist kein billiger Scorsese-Abklatsch, sondern nutzt die Elemente, die er beobachtet und internalisiert hat, um seine eigene Geschichte zu erzählen. Dies gelingt ihm auf hypnotisierende Art und Weise, und SYDNEY wird nicht nur dramaturgisch, sondern auch filmtechnisch zum Genuss für alle anderen Filmfreaks. Wer die Ähnlichkeiten nicht sieht, dem empfehle ich, zeitnah SYDNEY, TAXI DRIVER (De Niro verschwindet am Bildrand, die Kamera schwenkt weiter durch den Taxi-Fuhrpark, und am Ende taucht er wieder auf &#8211; gleiches passiert mit Philip Baker Hall im Casino) und GOODFELLAS (Dollyfahrten in den Dialogen) zu schauen.<br />
SYDNEY ist wahrscheinlich Andersons unbekanntester Film, und wurde natürlich durch seine spätere Filmographie weiter in den Schatten gestellt. Ich kann aber trotzdem jedem nur empfehlen, sich seinen ersten Spielfilm genau anzuschauen und darauf hinweisen, wie gut und reif er bereits zu dem Zeitpunkt als Autorenregisseur gewesen ist. Seinen Kurzfilm CIGARETTES &amp; COFFEE kann man übrigens auf <a href="http://vimeo.com/2447683" target="_blank">hier auf vimeo</a> ansehen. Die Bildqualität ist grottig, aber es ist nun mal nur ein alter VHS-Rip.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/sydney_philip-baker-hall-john-c-reilly.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2892" title="SYDNEY - Philip Baker Hall &amp; John C. Reilly" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/sydney_philip-baker-hall-john-c-reilly.png?w=614&#038;h=263" alt="" width="614" height="263" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Paul Thomas Anderson gehört zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren der Gegenwart und ist wahrscheinlich der größte Vertreter des modernen amerikanischen Autorenkinos. Sein Debütfilm SYDNEY taucht auf filmisch und dramaturgisch hochinteressante Weise in die Spielerwelt ein, begeistert durch seine Dialoge und das überragende Spiel von Philip Baker Hall und John C. Reilly. Der Anfang einer großartigen Karriere.</p>
<p><strong>SYDNEY (HARD EIGHT)</strong><br />
USA 1996<br />
<strong>Regie</strong>: Paul Thomas Anderson<br />
<strong>Drehbuch</strong>: Paul Thomas Anderson<br />
<strong>Kamera</strong>: Robert Elswit<br />
<strong>Schnitt</strong>: Barbara Tulliver<br />
102 min.</p>
<p><strong>8/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/12/sydney-hard-eight/"><img src="http://img.youtube.com/vi/rggtzgTDx1Q/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Weitere Paul Thomas Anderson Reviews:</strong></p>
<ul>
<li><a title="THERE WILL BE BLOOD" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/01/12/there-will-be-blood/" target="_blank">THERE WILL BE BLOOD (2007)</a></li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2886/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2886&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">SYDNEY - Philip Baker Hall &#38; John C. Reilly</media:title>
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		<title>THE BOXER</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 18:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[IRA-Mann Danny Flynn (Daniel Day-Lewis) kommt nach vierzehn Jahren Haft auf freien Fuß. Als er ins Gefängnis kam, war er neunzehn Jahre alt. Da er keine Namen genannt hatte, wurde ihm die lange Strafe auferlegt. So wurde er damals von seiner Jugendliebe Maggie Hamill (Emily Watson) getrennt. Diese heiratete später Dannys Freund und bekam mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2826&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="THE BOXER" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/4/4e/The_boxer_poster.jpg/220px-The_boxer_poster.jpg" alt="" width="220" height="338" />IRA-Mann Danny Flynn (Daniel Day-Lewis) kommt nach vierzehn Jahren Haft auf freien Fuß. Als er ins Gefängnis kam, war er neunzehn Jahre alt. Da er keine Namen genannt hatte, wurde ihm die lange Strafe auferlegt. So wurde er damals von seiner Jugendliebe Maggie Hamill (Emily Watson) getrennt. Diese heiratete später Dannys Freund und bekam mit ihm ein Kind. Doch ihr Ehemann ist mittlerweile selbst verhaftet. Dannys Rückkehr wird kritisch beäugt, nicht nur von Maggies Vater Joe (Brian Cox), führende IRA-Figur und im Begriff, Frieden auszuhandeln, sondern auch vom radikaleren IRA-Mann Harry (Gerard McSorley), der Danny damals auf der Flucht hängen ließ und nur Dank ihm nie gefasst wurde. Da Danny und Maggie sich wieder einander annähern, verstoßen sie gegen das ungeschriebene IRA-Gesetz, welches jedem Mann verbietet, sich mit einer Frau einzulassen, deren Gatte im Gefängnis sitzt. Nun möchte Danny seine Boxerkarriere wieder aufnehmen. Er eröffnet in seinem Heimatviertel in Belfast ein Boxstudio für Kinder und Jugendliche.<span id="more-2826"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Jim Sheridan ist eine der herausragenden Figuren des irischen Films. Mit einer ganzen Reihe von emotionalen Filmen thematisierte er irische (Leidens-)Geschichte. Sein Debütfilm im Jahre 1989 MY LEFT FOOT: THE STORY OF CHRISTY BROWN, markierte nicht nur das erste filmische Ausrufezeichen, sondern war auch die erste Zusammenarbeit mit Ausnahmeakteur Daniel Day-Lewis (<a title="THERE WILL BE BLOOD" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/01/12/there-will-be-blood/">THERE WILL BE BLOOD</a>, GANGS OF NEW YORK), mit dem er zwei weitere Filme drehte. Sheridans Filme verlieren sich manchmal ein wenig in Pathos und Theatralik, doch jedes Mal schafft er es mindestens, aus seinen Protagonisten fantastische Leistungen hervorzuholen (Day-Lewis und Brenda Fricker bekamen den Oscar für MY LEFT FOOT, Richard Harris wurde für THE FIELD nominiert, Day-Lewis, Pete Postlethwaite und Emma Thompson für IN THE NAME OF THE FATHER, Djimon Hounsou und Samantha Morton für IN AMERICA). So ist Daniel Day-Lewis auch in THE BOXER ein Augenschmaus für jeden Cineasten. Sein Danny wirkt im chaotischen geteilten Umfeld von Belfast wie ein Antikörper. Nach seiner Haftstrafe scheint sein Verstand am klarsten zu funktionieren, er sieht durch den religiösen Hass hindurch und möchte einfach nur Ruhe haben und sein Ding durchziehen. Doch seine Heimat ist ihm so wichtig, dass er einfach nicht gehen kann. So entsteht von Beginn an der Konflikt zwischen dem verrückten Umfeld und dem geläuterten Boxer.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-boxer1-daniel-day-lewis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2833" title="THE BOXER - Daniel Day-Lewis" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-boxer1-daniel-day-lewis.jpg?w=614&#038;h=413" alt="" width="614" height="413" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Daniel Day-Lewis ist in jedem Film gut, und es ist daher fast langweilig, zu erwähnen, wie er auch in diesem Film mit seiner wortkargen Art brilliert, wie seine Augen mehr sprechen als sein Mund. Es ist fantastisch, ihn alleine dabei zu beobachten, wie er auf seine Gegenüber reagiert, wenn er selber nur zuhört. Er mimt den Boxer absolut glaubwürdig, und auch seine Physis unterstreicht die massiven Vorbereitungen, die er für seine Rollen durchläuft. THE BOXER ist gewissermaßen eine Kombination aus der klassischen Boxer(comeback)geschichte, dem IRA-Drama und der Romanze. Man könnte sich fragen, ob das Boxer-Element überhaupt nötig gewesen wäre für die Geschichte, jedoch sprechen zwei starke Szenen dafür. In der einen kämpft Danny seinen ersten offiziellen Kampf nach den Gefängnis. Ein Kampf, bei dem alle eingeladen sind, egal welcher Konfession sie angehören. Es ist ein kurzer Moment, in welchem den Menschen alles egal ist, und sie einfach mitfiebern und den Sport genießen. Hier kommt für einen Augenblick die Hoffnung auf, dass der Konflikt vielleicht zu lösen sein könnte. In der anderen, grotesken Szene, boxt Danny in einem Londoner High-Society-Club gegen einen farbigen Boxer in geisterhafter Atmosphäre, ohne Jubel und Anfeuerung. Doch die Gier nach Blut ist hier höher als in Belfast. Danny hat seinen Gegner quasi bezwungen, der hält sich nur noch mit Mühe auf den Beinen, doch der Ringrichter insistiert, dass der Kampf weitergehen soll. Nach den Kämpfen werfen die Reichen mit Geld und Schmuck nach den Armen im Ring. Schlagt ihr euch nur die Köpfe ein, solange ihr uns unterhaltet und nicht weiter behelligt. Das Boxer-Thema ist aber vor allem auch deshalb wichtig, weil es zeigt, dass Danny den Kindern und Jugendlichen andere Gedanken in den Kopf setzt. Anstatt Molotow-Cocktails zu werfen, schwitzen sie lieber gemeinsam im Ring und gehen in ihrer neuen Aufgabe mit Begeisterung auf.<br />
THE BOXER spielt irgendwann Mitte der Neunziger, als der Frieden noch nicht ausgehandelt war. Sheridan zeigt uns eine zerstörte Gesellschaft, in welcher der Energieaufwand, etwas zum Positiven zu verändern, so hoch ist, dass ihn die wenigsten leisten können oder wollen. Danny hat sein halbes Leben verloren und dabei diese Energie gewonnen.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-boxer2-daniel-day-lewis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2831" title="THE BOXER - Daniel Day-Lewis" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/12/the-boxer2-daniel-day-lewis.jpg?w=614&#038;h=403" alt="" width="614" height="403" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">THE BOXER ist mitreissendes und niederschmetterndes Gefühlskino und funktioniert über weite Strecken großartig, wenn es auch an manchen Stellen etwas theatralisch und vorhersehbar wird. Allen voran steht das hervorragende Ensemble rund um Daniel Day-Lewis, einem der besten aktiven Filmschauspieler unserer Zeit.</p>
<p><strong>THE BOXER</strong><br />
USA, IRL 1997<br />
<strong>Regie</strong>: Jim Sheridan<br />
<strong>Drehbuch</strong>: Jim Sheridan, Terry George<br />
<strong>Kamera</strong>: Chris Menges<br />
<strong>Schnitt</strong>: Clive Barrett, Gerry Hambling<br />
113 min.</p>
<p><strong>8/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/12/01/the-boxer/"><img src="http://img.youtube.com/vi/i0OL60CD9-Q/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2826/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2826&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>127 HOURS</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 19:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[danny boyle]]></category>
		<category><![CDATA[drama]]></category>
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		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[In 127 HOURS erzählt Regisseur Danny Boyle die wahre Geschichte des Kletterers Aaron Ralston nach, der im Jahre 2003 in den Blue John Canyon reiste, ohne jemanden aus seinem sozialen Umfeld darüber zu informieren. Während er in eine Felsspalte kletterte, löste sich ein Stück Fels, er rutschte ab, und der Felsbrocken klemmte seinen rechten Arm [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2805&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="127 HOURS" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/b/b3/127_Hours_Poster.jpg/220px-127_Hours_Poster.jpg" alt="" width="220" height="326" />In 127 HOURS erzählt Regisseur Danny Boyle die wahre Geschichte des Kletterers Aaron Ralston nach, der im Jahre 2003 in den Blue John Canyon reiste, ohne jemanden aus seinem sozialen Umfeld darüber zu informieren. Während er in eine Felsspalte kletterte, löste sich ein Stück Fels, er rutschte ab, und der Felsbrocken klemmte seinen rechten Arm gegen die Wand. Ohne den Stein von der Stelle rühren zu können, verbrachte Aaron die folgenden fünf Tage in völliger Isolation und konnte sich schließlich nur dadurch befreien, indem er sich <em>[Spoilerwarnung für alle, die die Geschichte tatsächlich noch nicht kennen sollten]</em> <span id="more-2805"></span>den Unterarm abtrennte.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Interessante an so einem Film ist natürlich einerseits, dass das Ende bereits bekannt ist und zweitens die Herausforderung, einen Spielfilm zum größten Teil an nur einer einzigen Location, in diesem Falle der Felsspalte, spielen zu lassen, ohne dramaturgisch abzufallen oder das Interesse des Zuschauers zu verlieren. Danny Boyle, der bekannt ist für energiereiche Filme voller Drive (TRAINSPOTTING, THE BEACH, <a title="SLUMDOG MILLIONAIRE" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/01/02/slumdog-millionaire/">SLUMDOG MILLIONAIRE</a>), entschied sich, mit 127 HOURS keine pseudo-dokumentarische Herangehensweise an den Tag zu legen, sondern inszenierte den Film bewusst mit subjektiven, suggestiven Bildern, die zum Einen die kolossale Landschaft des Canyons einfangen und gleichzeitig in Form von extremen Close-Ups bis hin zu Aufnahmen aus Aarons MiniDV-Kamera das Innenleben des Protagonisten portraitieren. Einzelne Einstellungen sind an Ganialität kaum zu übertreffen, etwa die, in welcher Aarons Hände, die an dem uralten Gestein entlang gleiten, im Close-Up verfolgt werden. Der direkte Schnitt auf Francos Gesicht spricht im dem Kontext Bände.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/127hours1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2811" title="127 HOURS" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/127hours1.jpg?w=614&#038;h=336" alt="" width="614" height="336" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">In einer berauschenden Montage zieht Boyle den Zuschauer durch die Handlung und die Hölle, die Aaron auf Erden erlebt. Er geht einen ganz anderen Weg als Rodrigo Cortés in <a title="BURIED" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/06/17/buried/">BURIED</a>, dessen Kreativität im Minimalismus innerhalb der gegebenen Restriktionen (Mann im Sarg) lag, aber im Gegensatz zu 127 HOURS eine unglaubwürdigere Geschichte erzählte. In dieser Hinsicht muss 127 HOURS punkten, da sich die Ereignisse nun mal wirklich ereignet haben. Boyle beschränkt sich jedoch nicht wie Cortés auf die Felsspalte als ausschließliche Location. Wir sehen Rückblicke, Fantasien und Halluzinationen Aarons und zuvor ein etwa 20-minütiges Intro, welches mit einer vortrefflichen Split-Screen-Montage beginnt, in welcher Aaron aus dem Strom der gedrängten modernen Zivilisation ausbricht, mit seinem Mountainbike in die Wildnis radelt, dort für kurze Zeit zwei junge Frauen begleitet und ihnen die Gegend zeigt, ehe er sich verabschiedet und schließlich in die Felsspalte stürzt. Nach diesem Einstieg erst blendet der Filmtitel ein, und Aarons einzigartige Geschichte beginnt.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/127hours-james-franco.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2809" title="127 HOURS - James Franco" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/127hours-james-franco.jpg?w=614&#038;h=336" alt="" width="614" height="336" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Für Hauptdarsteller James Franco (MILK, RISE OF THE PLANET OF THE APES) beginnt nun eine überwiegende One-Man Show, in welcher er alle Facetten seiner emotionalen Ausdrücke zur Geltung bringen kann. Dies gelingt ihm über die gesamte Laufzeit, nie wirkt er übertrieben, Anweisungen folgend oder sonstwie gekünstelt. Zu Recht wurde seine Leistung für den Oscar nominiert, er musste aber Colin Firth (THE KING‘S SPEECH) den Vortritt lassen. Es ist interessant zu sehen, wie Francos Figur mit der Situation umgeht. Er gerät nicht sofort in Panik, sondern versucht im Gegenteil sofort so rational wie möglich vorzugehen, macht eine Inventur seines Rucksacks, rationiert das Trinkwasser, versucht mit seinem Billig-Leatherman den Felsbrocken abzufeilen. Im zunehmenden Handlungsverlauf jedoch erkennt er, dass seine Chancen schlecht stehen. Der Brocken rührt sich nicht von der Stelle, das Wasser geht ihm aus, zu Essen hat er nichts mehr und er macht die Rechnung. Hoffnung auf Rettung ist unrealistisch, da niemand weiß, wo er sich befindet. Auch wenn er ab und zu den Eindruck hat, Stimmen an der Oberfläche zu hören, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Einbildung. Sein einziger lebender Kontakt ist eine Krähe, die jeden Morgen über die Spalte fliegt, sowie die Ameisen, die an seinem Gesicht hochkrabbeln. Mit seiner MiniDV-Kamera beginnt er, letzte Aufzeichnungen zu machen und sich von seinen Eltern zu verabschieden.<br />
Es ist dann sein unbändiger Lebenswille, der ihn schließlich dazu veranlasst, die einzige Lösung aus dem Dilemma anzugehen: er muss sich den Arm abtrennen. Nur dadurch kann er fliehen. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Sein Taschenmesser hatte er zuhause liegen gelassen, und der Leatherman ist stumpf und kaum geeignet. Doch welche Wahl bleibt ihm? Es liegt auf der Hand, dass die Amputationsszene unangenehm für den Zuschauer wird. Dabei werden zwar immer wieder Close-Ups und Details gezeigt, der Horror gelingt allerdings erst in der fantastischen Montage. Wir kriegen durch den Schnitt und den Ton mehr mit als über die wenigen Einstellungen des direkten Eingriffs. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so mit einer Filmfigur ob der Schmerzen gelitten habe. Sobald ein bestimmter Ton aufkommt, wird er jedem Zuschauer durch Mark und Bein gehen. Wir alle wissen genau, was da passiert, auch wenn die wenigsten von uns je solch eine Grenzerfahrung gemacht haben oder machen werden. Dieser Ton ist innerhalb der Montage einer der grausamsten und genialsten Effekte des Films.<br />
Gelingt also der Versuch, eine bereits bekannte Geschichte mit bekanntem Ausgang spannend zu inszenieren? Und wie! Boyle schafft es nicht nur die realen Geschehnisse realistisch und aufwühlend zu inszenieren, sondern vermittelt dem Zuschauer auch noch die Entwicklung des Protagonisten. Hier ist der Einzelgänger, beinahe arrogant in seiner autonomen Lebensweise. Er ist auf niemanden angewiesen, ruft die Mutter am Telefon nicht zurück, macht sein Ding und achtet kaum auf seine soziale Umwelt. Rückblicke zeigen das problematische Verhältnis zu seiner Ex-Freundin. Und nun befindet sich ausgerechnet er in einer Situation, die er alleine nur mit den extremsten Mitteln bewältigen kann. Es ist ein magischer Moment der Katharsis, wenn Aaron gegen Ende des Films, als er aufgefunden wird, die Worte: „I need help!&#8220; endlich über die Lippen zu bringen vermag.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/127hours-james-franco-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2807" title="127 HOURS - James Franco" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/127hours-james-franco-2.jpg?w=614&#038;h=336" alt="" width="614" height="336" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">127 HOURS ist einer der besten Filme des Jahres 2010 und beeindruckt in allen Belangen. Kamera, Schnitt, Musik (wie auch in SLUMDOG MILLIONAIRE von A.R. Rahman) und der Hauptdarsteller werden von einem Danny Boyle in Höchstform geführt und zu einem Highlight der modernen Filmgeschichte geformt. Trotz der zugegeben heftigen Schlüsselszene lege ich den Film jedem ans Herz.</p>
<p><strong>127 HOURS</strong><br />
USA, UK 2010<br />
<strong>Regie</strong>: Danny Boyle<br />
<strong>Drehbuch</strong>: Danny Boyle, Simon Beaufoy<br />
<strong>Kamera</strong>: Enrique Chediak, Anthony Dod Mantle<br />
<strong>Schnitt</strong>: Jon Harris<br />
94 min.</p>
<p><strong>10/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/28/127-hours/"><img src="http://img.youtube.com/vi/Ba1IhHAqLgw/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Weitere Danny Boyle Reviews:</strong></p>
<ul>
<li><a title="SLUMDOG MILLIONAIRE" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/01/02/slumdog-millionaire/">SLUMDOG MILLIONAIRE (2008)</a></li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2805/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2805/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2805/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2805/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2805/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2805/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2805/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2805/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2805/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2805/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2805/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2805/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2805/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2805/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2805&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>SUCKER PUNCH</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 01:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SUCKER PUNCH (was auf Deutsch ein Schlag bedeutet, welcher einen unerwartet trifft), der bisher neueste Film von Zack Snyder (300, WATCHMEN), hat beim Publikum gespaltene Reaktionen hervorgerufen und wurde vor allem von Kritikern überwiegend verrissen. Der Regisseur, der mit seinem eigenwilligen, sicherlich gewöhnungsbedürftigen, Stil die Welt mit dem Megahit 300, der Verfilmung von Frank Millers [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2783&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="SUCKER PUNCH" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/9/95/Sucker_Punch_poster.jpg/220px-Sucker_Punch_poster.jpg" alt="" width="220" height="325" />SUCKER PUNCH (was auf Deutsch ein Schlag bedeutet, welcher einen unerwartet trifft), der bisher neueste Film von Zack Snyder (<a title="300" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/14/300/">300</a>, WATCHMEN), hat beim Publikum gespaltene Reaktionen hervorgerufen und wurde vor allem von Kritikern überwiegend verrissen. Der Regisseur, der mit seinem eigenwilligen, sicherlich gewöhnungsbedürftigen, Stil die Welt mit dem Megahit 300, der Verfilmung von Frank Millers gleichnamigem Comic, im Sturm erobert hatte und anschließend mit der Verfilmung von Alan Moores „Watchmen“ einerseits für Begeisterung und gleichzeitig auch für Stirnrunzeln und akute Narkolepsie sorgte, brachte nun mit SUCKER PUNCH sein erstes eigenes Drehbuch auf die Leinwand &#8211; und überforderte damit die meisten, vor allem aber Kritiker der großen weiten Feuilleton-Welt.<span id="more-2783"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mädchens, das von seinem Stiefvater in eine Anstalt gesteckt wird. Der Stiefvater war offensichtlich für den Tod der Mutter verantwortlich, hinter ihrem Erbe her und missbrauchte die Töchter. Bei einer solchen Auseinandersetzung erschoss das Mädchen versehentlich anstatt des Stiefvaters ihre kleine Schwester und floh. Der Stiefvater, erbost, weil die Mutter ihr Erbe nur auf die Töchter übertragen ließ, sah seine Chance. In der Anstalt soll Baby Doll (Emily Browning) einer Lobotomie unterzogen werden. Dies ist jener barbarische und berüchtigte Eingriff, der in den USA bis in die Fünfziger Jahre angewandt wurde (siehe auch Martin Scorseses <a title="SHUTTER ISLAND" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/03/18/shutter-island/">SHUTTER ISLAND</a>, sowie natürlich der Klassiker ONE FLEW OVER THE CUCKOO‘S NEST von Milos Forman). In der Anstalt trifft Baby Doll auf weitere Mädchen, mit denen sie sich anfreundet und die gemeinsame Flucht plant. Dass es in der Anstalt nicht ganz korrekt zugeht, deutet der erste krasse Szenenwechsel an, in welchem die Mädchen sich in einem Moulin Rouge-artigen Bordell befinden und Tänze für die zahlende Kundschaft einstudieren sollen. Geleitet wird der „Club“ vom sadistischen Pfleger Blue Jones (Oscar Isaac). Der andere große Wechsel geschieht in den Momenten, in denen offenbar getanzt wird &#8211; nun befinden sich die Mädchen in verschiedensten Action-Szenarien, um vier spezifische Items zu stehlen, welche ihnen bei der Flucht verhelfen sollen. Dafür müssen sie u. a. gigantische Samurai in buddhistischen Tempeln, kaiserliche Zombie-Soldaten in den Gräben des ersten Weltkrieges, oder ganze Ork-Armeen in Festungen à la Tolkien niedermetzeln.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/suckerpunch1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2789" title="SUCKER PUNCH - Emily Browning" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/suckerpunch1.jpg?w=614&#038;h=267" alt="" width="614" height="267" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Diese kurze und stark komprimierte Darstellung des Inhalts lässt schon vermuten, warum sich die meisten Kritiker mit dem Film schwer tun. Sie ist aber unvollständig. Denn SUCKER PUNCH ist keine reine Action-Orgie. Es wird ziemlich früh im Film sehr offensichtlich, was im „Lennox House“ vor sich geht. Die Mädchen werden sexuell und psychisch missbraucht. Eindeutig ist das in Form des Pflegers Blue Jones, aber auch anderer Figuren der Anstalt &#8211; und angedeutet werden auch Besucher von außerhalb. Unter den Ärzten ist Dr. Vera Gorski (Carla Gugino), die vom dem Missbrauch weiß, aber wie so viele Frauen aus der Zeit im Patriarchat der Anstalt unterdrückt wird. Sie bringt den Mädchen in ihren Therapiesitzungen jedoch Techniken bei, die es ihnen ermöglichen, im Falle des Missbrauchs die Vorkommnisse durch Dissoziation emotional abzutrennen. So wird der ganze Alltag in der Anstalt zur Bordellphantasie, in welcher die Mädchen, anders als in der Realität, zumindest eine Machtposition über die sie begehrenden Männer einnehmen. Kommt es zum direkten sexuellen Übergriff, wird „getanzt“, und die Phantasie in der Phantasie entsteht: Zombies, Orks, Zeitbomben usw.<br />
SUCKER PUNCH lässt sich folglich kaum einem Genre zuordnen, und damit haben die meisten Probleme. Zugegebenermaßen lässt sich ein solcher Film auch schwer vermarkten. Wer sich nun den Film aufgrund des Trailers ansehen wollte und eine reine CGI-Action-Fantasy Orgie mit leicht bekleideten Schauspielerinnen erwartete, der wird irritiert sein, diese psychologische Komponente aufgetischt zu bekommen und einen sexuellen Aspekt, der über leicht bekleidete Heldinnen hinausgeht. Gleichzeitig wird ein Zuschauer, der sich auf psychologischen Horror und den Alltag von ausgebeuteten Frauen einstellt, von den Bilderfluten der Tanz-Phantasien erschlagen. Somit ist verständlich, dass ein Großteil des Publikums Schwierigkeiten hat, mit dem Genre-Mix klarzukommen. Wahrscheinlich ist derjenige am besten bedient, der gar nichts über den Film weiß, aber zumindest die Person Zack Snyder zuordnen und sich so auf das Wagnis einlassen kann.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/suckerpunch6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2791" title="SUCKER PUNCH" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/suckerpunch6.jpg?w=614&#038;h=254" alt="" width="614" height="254" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Insgesamt hat mich SUCKER PUNCH positiv überrascht. Mir gefällt das Konzept der drei Ebenen, die sich über die Phantasien hinausstrecken. Selbst bei Baby Dolls Freundinnen ahnt man, dass sie eher für verschiedene Repräsentationen ihrer selbst stehen. Besonders im Falle von Sweat Pea (Abbie Cornish) wird das beim ersten Sprung in die „Bordell-Ebene“ impliziert, ähnlich auch bei deren jüngerer Schwester Rocket (Jena Malone aus DONNIE DARKO). Ich bin auch dem Genre-Mix als solchem offen eingestellt, und nehme die Orks, Drachen und Zombies an. Allerdings missfallen mir diese Fantasyszenen von weitem betrachtet wegen ihrer Redundanz. Zu sehr erinnern sie mich an Missionslevel aus Computerspielen, was an sich nicht schlimm ist, aber nach der zweiten Phantasie einfach etwas monoton wird. Zudem verstehe ich zwar die Idee der „Bordell-Phantasie“ und erkenne sich auch als naheliegend, aber sie gefällt mir einfach nicht besonders. Jedes Mal, wenn es nach Moulin Rouge riecht, warte ich schon auf die folgenden Szenen. Auch die Suche nach den Items ist in der Motivation einfach zu konstruiert. Erreiche ich während der Sichtung also im Mittelteil eine Phase, in welcher der Film abfällt und ins unspektakuläre Spektakuläre zu driften droht, so kriegt Snyder mit dem Schlussakt noch gut die Kurve. Die Geschichte wird dadurch wieder interessant, gewinnt an Tiefe und evoziert weitere Überlegungen nach dem Ende des Films. Ein gelungener Schluss ist die halbe Miete, was hier der Fall ist (und beispielsweise in Danny Boyles SUNSHINE einen ganzen Film zunichte macht).</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/suckerpunch5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2793" title="SUCKER PUNCH" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/suckerpunch5.jpg?w=614&#038;h=262" alt="" width="614" height="262" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">So bleibt schließlich die Erkenntnis, dass SUCKER PUNCH für mich ein gelungener, guter Film ist, dessen einzelne Elemente jedoch nicht ganz meinem Geschmack entsprechen, und die ich höchstwahrscheinlich anders hätte zu lösen versucht. Dennoch gelingt es Snyder, in einem durch und durch verrückten Film voller Overkill einen relevanten Subtext einzubauen, der nicht aufgesetzt oder pseudo-moralisch daherkommt. Dies unterscheidet ihn auch vom ausschließlich auf Action gepolten 300. SUCKER PUNCH ist bombastische Action und Fantasy-Unterhaltung, die als Überbau auf der Basis eines tragischen und aufwühlenden Dramas funktioniert. Dieses Drama wäre sicherlich in seiner lediglich auf es bezogenen Wirkung intensiver, wenn es wie beispielsweise Formans Film umgesetzt worden wäre, aber dies war nicht das Ziel von Zack Snyder. Stattdessen spielt er mit den Elementen der heutigen Popkultur, der verschiednen Genres, der Exploitation von weiblichen Hauptfiguren, die in Comic, Film und Fernsehen an der Tagesordnung ist, und versetzt uns Zuschauer in den abgedunkelten Publikumsraum des Bordells, wo wir Baby Doll und Co. voyeuristisch anstarren. Dabei nutzt er aber löblicherweise erstens keine „ausbeutenden“ Kameraeinstellungen, die ansonsten in solchen Genrefilmen üblich sind, und lässt die „leicht bekleideten“ Mädchen insgesamt bedeckter, als man erwarten sollte angesichts von Kritiken, die sich unter anderem wegen solcher angeblichen Zurschaustellung aufregen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">It’s funny because someone one asked me about why I dressed the girls like that, and I said, “Do you not get the metaphor there? The girls are in a brothel performing for men in the dark. In the fantasy sequences, the men in the dark are us. The men in the dark are basically me; dorky sci-fi kids. (Zack Snyder; <a href="http://www.filmschoolrejects.com/features/interview-zack-snyder-on-the-sexuality-and-world-of-sucker-punch.php" target="_blank">Quelle</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Ein armseliges Beispiel einer Kritik, bei der man sofort den Eindruck bekommt, dass hier von Anfang an der Verriss im Sinne war, lässt sich bei <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,754009,00.html" target="_blank">Spiegel Online lesen</a>. Der Autor ist völlig fixiert auf von ihm erkannten Sexismus, macht schlicht falsche Aussagen bezüglich Details und lässt die eigentlichen Geschehnisse in der „Realität“ des Films völlig ungeachtet &#8211; die passen ja dann vielleicht nicht ganz ins Konzept der Kritik. Man hat den Anschein, dass der Film nicht vollständig und nur mit einem Auge gesichtet wurde. Leider nur ein Beispiel von mehreren. Soll mich nicht weiter stören. Ich lese Filmbesprechungen prinzipiell immer erst nach der Sichtung. Es ist aber schade, dass viele sich wahrscheinlich im Vorfeld von solcher Engstirnigkeit beeinflussen lassen. Andererseits kann man es auch so sehen: wer mit Scheuklappen an den Film geht, der wird eiskalt erwischt: <em>sucker punch</em>!</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/suckerpunch3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2787" title="SUCKER PUNCH" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/suckerpunch3.jpg?w=614&#038;h=286" alt="" width="614" height="286" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">SUCKER PUNCH ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber ich empfehle trotzdem jedem, der solchen Mixturen nicht ganz abgeneigt und offen für eine Überdosis CGI ist, dem Film eine Chance zu geben. Trotz der genannten Abstriche ist SUCKER PUNCH für mich ein gelungener Film, der allemal sehenswert ist.</p>
<p><strong>SUCKER PUNCH</strong><br />
USA 2011<br />
<strong>Regie</strong>: Zack Snyder<br />
<strong>Drehbuch</strong>: Zack Snyder, Steve Shibuya<br />
<strong>Kamera</strong>: Larry Fong<br />
<strong>Schnitt</strong>: William Hoy<br />
127 min (extended cut)</p>
<p><strong>7/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/24/sucker-punch/"><img src="http://img.youtube.com/vi/G68fHZig9nA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Weitere Zack Snyder Reviews:</strong></p>
<ul>
<li><a title="300" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/14/300/">300 (2006)</a></li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2783/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2783&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>300</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 17:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jahre 480 v. Chr. stehen die Perser unter dem Gottkönig Xerxes vor den Toren Europas. Leonidas (Gerard Butler), König von Sparta, zieht mit 300 Soldaten aus, um die gigantische Armee der Perser in der Schlacht bei den Thermopylen aufzuhalten. 300 basiert auf dem Comic aus der Feder von Frank Miller und wurde von Regisseur [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2765&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="300" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/9/93/300poster.box.jpg/220px-300poster.box.jpg" alt="" width="220" height="326" />Im Jahre 480 v. Chr. stehen die Perser unter dem Gottkönig Xerxes vor den Toren Europas. Leonidas (Gerard Butler), König von Sparta, zieht mit 300 Soldaten aus, um die gigantische Armee der Perser in der Schlacht bei den Thermopylen aufzuhalten. 300 basiert auf dem Comic aus der Feder von Frank Miller und wurde von Regisseur Zack Snyder (<a title="SUCKER PUNCH" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/24/sucker-punch/">SUCKER PUNCH</a>, WATCHMEN) als beachtliches Resultat auf die Leinwand gebracht. Wenn auch das Risiko, lediglich Style over Substance herzustellen, sehr hoch war, so meistert 300 seinen Weg grandios. <span id="more-2765"></span>Der gesamte Look des Films, der überwiegend vor Blau bzw. Grün gedreht worden ist und erst in aufwendiger Postproduktion wirklich kreiert wurde, hält sich in zahlreichen Einstellungen peinlich genau an die Vorlage der Graphic Novel. Die Figuren sind überzeichnet, oft stereotyp, manchmal gar karikaturesque, und doch funktioniert das Gesamtwerk. Die Einstellungen, meist in Highspeed gedreht und somit (besonders in den Actionszenen) verlangsamt und stilisiert dargestellt, gleichen einzelnen Comic-Panels.</p>
<p style="text-align:justify;">300 ist alles andere als ein Historienfilm, es ist auch kein herkömmliches Action-Drama oder Sandalenschinken. Zack Snyders Film ist schlichtweg eine durch und durch gelungene Comicverfilmung, die den Stil des Originals berücksichtigt und der es gelingt, den Comic auf Film zu transponieren. Dabei kommt ein berauschendes, blutrünstiges (aber stets stilisiertes), lautes und visuell stimulierendes Spektakel heraus, das den Zuschauer in seinen Sog zieht, in welchem jener am liebsten „Spaaartaaaa!“ brüllen und gleich mit ins Gemetzel springen möchte. 300 ist voller cooler Szenen, voller Pathos, voller Machos, die in beinahe homoerotischer Manier ihre halbnackten (und per VFX muskulös aufgepimpten) Körper aneinander schmiegen, während sie die persischen Horden an ihrer Phalanx zerschellen lassen. Dabei versucht Snyder zum Glück in keinem Augenblick, mehr in den Film hinein zu dichten, als er ist und sein kann. Das ist vielleicht sein größter Verdienst, denn somit bleibt 300 ein Spektakel, welches von Anfang bis Ende das zeigt, was es verspricht: 300 harte Kerle metzeln eine Übermacht nieder. Eingefangen in bisher nicht da gewesener Optik und aufwendiger Choreografie. Eines meiner persönlichen Highlights ist die Kampfszene, in welcher Stelios, gespielt von Michael Fassbender (<a title="INGLOURIOUS BASTERDS" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/03/13/inglourious-basterds/">INGLOURIOUS BASTERDS</a>, X-MEN: FIRST CLASS), und des Hauptmannes Sohn Rücken an Rücken gleich einem Tanz mit ständig wechselnder Abspielgeschwindigkeit gegen die Perser antreten &#8211; yeah!</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/300_1-gerard-butler.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2768" title="300 - Gerard Butler" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/300_1-gerard-butler.jpg?w=614&#038;h=263" alt="" width="614" height="263" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">300 zählt für mich zusammen mit <a title="THE DARK KNIGHT" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/02/27/the-dark-knight/">THE DARK KNIGHT</a> zu den besten Comicverfilmungen aller Zeiten. Ein grandioses Erlebnis und Highlight für jeden Filmabend (mit überwiegend männlicher Beteiligung &#8211; wobei ich mindestens einen Gegenbeweis anbringen kann). This is madness! &#8211; This is Sparta!</p>
<p><strong>300</strong><br />
USA 2006<br />
<strong>Regie</strong>: Zack Snyder<br />
<strong>Drehbuch</strong>: Zack Snyder, Kurt Johnstad, Michael Gordon<br />
<strong>Kamera</strong>: Larry Fong<br />
<strong>Schnitt</strong>: William Hoy<br />
117 min.</p>
<p><strong>10/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/14/300/"><img src="http://img.youtube.com/vi/LDF5n8bFD24/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Weitere Zack Snyder Reviews:</strong></p>
<ul>
<li><a title="SUCKER PUNCH" href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/24/sucker-punch/">SUCKER PUNCH (2011)</a></li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/indyfilmblog.wordpress.com/2765/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/indyfilmblog.wordpress.com/2765/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/indyfilmblog.wordpress.com/2765/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/indyfilmblog.wordpress.com/2765/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/indyfilmblog.wordpress.com/2765/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/indyfilmblog.wordpress.com/2765/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/indyfilmblog.wordpress.com/2765/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/indyfilmblog.wordpress.com/2765/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/indyfilmblog.wordpress.com/2765/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/indyfilmblog.wordpress.com/2765/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/indyfilmblog.wordpress.com/2765/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/indyfilmblog.wordpress.com/2765/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/indyfilmblog.wordpress.com/2765/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/indyfilmblog.wordpress.com/2765/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2765&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>THE ADJUSTMENT BUREAU</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 19:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>indy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal ist ein Film schön gemacht, spannend, lustig, technisch einwandfrei und auch dramaturgisch ohne große Schwächen, so dass man sich im Anschluss fragt, warum man dem Film keine zu gute Wertung geben möchte. THE ADJUSTMENT BUREAU (deutscher Titel „Der Plan“) ist so ein Film. Matt Damon spielt den ehrgeizigen New Yorker Politiker David Norris, bei [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=indyfilmblog.wordpress.com&amp;blog=9532550&amp;post=2744&amp;subd=indyfilmblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" title="THE ADJUSTMENT BUREAU" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/1/1c/The_Adjustment_Bureau_Poster.jpg/220px-The_Adjustment_Bureau_Poster.jpg" alt="" width="220" height="326" />Manchmal ist ein Film schön gemacht, spannend, lustig, technisch einwandfrei und auch dramaturgisch ohne große Schwächen, so dass man sich im Anschluss fragt, warum man dem Film keine zu gute Wertung geben möchte. THE ADJUSTMENT BUREAU (deutscher Titel „Der Plan“) ist so ein Film. Matt Damon spielt den ehrgeizigen New Yorker Politiker David Norris, bei den Wählern beliebt, von den Gegnern gefürchtet; kurz davor, einen Sitz im Congress zu erhalten. Da begegnet ihm die ihn faszinierende, impulsive und erfrischende Elise (Emily Blunt), die seine ganzen Ambitionen mit einem Schlag in Relation geraten lässt. Und noch etwas merkwürdiges geschieht mit David. Er erhascht einen Blick hinter die Kulissen, der ihm und den restlichen Menschen normalerweise nie ermöglicht wird. Mysteriöse Männer in Anzügen und grauen Hüten, die beim Passieren einer gewöhnlichen Tür weite Strecken zu überbrücken scheinen, die Zeit anhalten können und David in einer Art Industriehalle festhalten, drohen ihm in zweierlei Richtungen: <span id="more-2744"></span>erstens darf er niemandem über sie erzählen &#8211; ansonsten werde sein Gedächtnis gelöscht; zweitens darf er Elise nicht wieder treffen, denn eine mögliche Beziehung zwischen den beiden verstoße gegen den „Plan“. Verwirrt und überfordert wird David wieder ins Leben zurückgebracht, und der Kontakt zu Elise scheint für immer verloren, bis er sie drei Jahre später wieder trifft und sich dadurch erneut mit den Männern in Grau anlegt.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/theadjustmentbureau1-matt-damon.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2747" title="THE ADJUSTMENT BUREAU - Matt Damon" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/theadjustmentbureau1-matt-damon.jpg?w=614&#038;h=338" alt="" width="614" height="338" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">THE ADJUSTMENT BUREAU ist die erste Regiearbeit von George Nolfi, der zuvor als Drehbuchautor unter anderem für Filme wie THE BOURNE ULTIMATUM und OCEAN‘S TWELVE verantwortlich war. Auch hier schrieb er das Drehbuch nach einer Geschichte von Kultautor Philip K. Dick. Zur Seite standen Nolfi Hochkaräter wie Kameramann John Toll (THE THIN RED LINE, BRAVEHEART) und Editor Jay Rabinowitz (REQUIEM FOR A DREAM, THE FOUNTAIN). Und so kam, wie ich zuvor schon schrieb, ein Film dabei heraus, der rein filmisch einen positiven und gelungenen Eindruck hinterlässt. Womit ich so meine Probleme habe, ist das eigentliche Thema, bzw. die Idee, die hinter dem „Adjustment Bureau“ steht. Der Film behandelt die alte Frage nach dem freien Willen. Werden wir fremdgesteuert, sind unsere Optionen durch eine andere Macht beschränkt/gelenkt, oder sind wir Herr unserer eigenen Entscheidungen und unseres Schicksals? Ohne Dicks Kurzgeschichte gelesen zu haben, ziehe ich als Zuschauer bei der Sichtung von THE ADJUSTMENT BUREAU Parallelen zu religiösen Sichtweisen. Selbst David fragt im Film: „Are you angels?“, ohne eine Antwort zu erhalten. Dass hinter dem „chairman“ ein monotheistischer Gott stecken könnte, wird zumindest sehr unzweideutig impliziert. Auch wenn im letzten Akt eine Art Wende gemacht wird, die für den freien Willen Davids und Elises steht, so habe ich während des ganzen Films den üblen Beigeschmack von deterministischem Religions-Nonsens. Diese Prämisse widerspricht meinem Innersten. Während ich als Zuschauer beispielsweise in THE MATRIX an der Seite von Neo im Kampf gegen eine deterministische Matrix stehe, weil ich mit Neo das persönliche Recht des individuellen Lebens verteidigen möchte, sei es noch so mühsam, so wird das Adjustment Bureau hier als „gute Sache“ dargestellt, die sich um die Menschheit sorgt, die ohne den Eingriff und den Plan niemals überlebt hätte. Das dunkle Mittelalter und die beiden Weltkriege sind hierfür der Beweis. Solange wir als unwissende Marionetten leben, leben wir gut (zumindest sofern wir gut aussehende Protagonisten sind). Aber wehe, wir wachen auf, erhaschen einen Blick hinter den Vorhang. Ich weiß nicht, ob in Dicks Geschichte das „Büro“ diese religiöse Dimension einnimmt, oder einfach für Dicks bekannte Paranoia in seinen SF Erzählungen steht. Da ich also von vornherein ein Problem habe mit der Grundidee des Films, werde ich mit dem Rest nicht warm, auch wenn insgesamt eine nette romantische Liebesgeschichte zwischen zwei Personen erzählt wird, die gegen alle Wahrscheinlichkeiten zueinander finden müssen. Kombiniert wird die fast komödiantisch gehaltene Geschichte mit Katz und Maus Jagden, die beinahe in den Thriller übergehen. Und im letzten Akt schließlich betreten wir das Gefilde der Science Fiction. Hier sehe ich die größten Schwächen. Zuviel Explanation, zu viele technische Details, die die mysteriösen Männer entmystifizieren und David zum allzu versierten Helden machen lassen. Plötzlich weiß er zu genau, wie der Mechanismus funktioniert, der die Welt zusammen hält.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/theadjustmentbureau2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2748" title="THE ADJUSTMENT BUREAU" src="http://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/11/theadjustmentbureau2.jpg?w=614&#038;h=337" alt="" width="614" height="337" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align:justify;">THE ADJUSTMENT BUREAU ist wahrscheinlich ein Paradebeispiel für einen Film, an dem sich die Geister gleich zu Beginn schon scheiden müssen. Kein schlechter Film, im Gegenteil an sich gute Unterhaltung, die aber Annahmen vertritt, die mir als kritischen Geist zuwider sind und mein Filmvergnügen zu sehr schmälern.</p>
<p><strong>THE ADJUSTMENT BUREAU</strong><br />
USA 2011<br />
<strong>Regie</strong>: George Nolfi<br />
<strong>Drehbuch</strong>: George Nolfi<br />
<strong>Kamera</strong>: John Toll<br />
<strong>Schnitt</strong>: Jay Rabinowitz<br />
106 min.</p>
<p><strong>7/10</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://indyfilmblog.wordpress.com/2011/11/12/the-adjustment-bureau/"><img src="http://img.youtube.com/vi/FHVU3fKhsjI/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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