Nachdem er im letzten Film POLICE STORY 2 (1988) in den Streifendienst zwangsversetzt wurde, muss Polizist “Kevin” Chan Ka-kui (Jackie Chan) jetzt in geheimer Mission undercover auf das chinesische Festland, um dort dem inhaftierten Gangster Panther (Yuen Wah) bei der Flucht zu verhelfen. Dadurch soll er sein Vertrauen gewinnen, mit ihm nach Hongkong zurückkehren und ihn dort bei einer Operation mit dessen Bruder Khun Chaibat (Kenneth Tsang) auffliegen lassen. Kevin erhält bei diesem Auftrag von der chinesischen Polizeibehörde Hilfe in Person von Sicherheitschefin Jessica Yang (Michelle Yeoh), und für beide beginnt ein riskantes Spiel, bei dem jederzeit die Gefahr besteht, als verdeckte Polizisten aufdeckt zu werden. Den Rest des Beitrags lesen »

Der nordkoreanische Agent Pyo Jong-seong (Ha Jung-woo) ist in Berlin stationiert. Seine Ehefrau Ryun Jung-hee (Jun Ji-hyun) ebenfalls, als Übersetzerin in der nordkoreanischen Botschaft. Nach einer fehlgeschlagenen Transaktion wird Jong-seongs Frau verdächtigt, zu den Südkoreanern überlaufen zu wollen. Jong-seong kommen Zweifel auf, doch bald schon muss er erkennen, dass dies nur der erste Schritt eines gigantischen abgekarteten Spiels ist, bei welchem unter anderem er und seine Frau als Bauernopfer herhalten sollen. Bald befinden sich beide auf der Flucht, doch nicht nur vor den eigenen Leuten, besonders in Person des rücksichtslosen Dong Myung-soo (Ryoo Seung-bum), sondern auch vor dem südkoreanischen Geheimdienstler Jung Jin-soo (Han Suk-kyu) und arabischen Organisationen, die auf sie angesetzt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

SHI (POETRY)

Veröffentlicht: 24. Juli 2015 in reviews
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Mi-ja (Yoon Jeong-hee) muss mit zahlreichen Problemem zurechtkommen. Die Witwe sorgt alleine für ihren Teenager-Enkel Jong-wook (Lee David), der in seiner abgekapselten Welt lebt und sich von Oma wie ein Pascha bedienen lässt; das knappe Geld verdient sie sich als Pflegerin eines alten Schlaganfallopfers. Bei einem Arztbesuch wird ihr Alzheimer im Frühstadium diagnostiziert. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Witwe Lee Shin-ae (Jeon Do-yeon) zieht mit ihrem Sohn von Seoul nach Miryang um, da sie entschieden hat, im Heimatort ihres verstorbenen Mannes ein neues Leben als Klavierlehrerin anzufangen. Die von ihr erwünschte Anonymität des Neustarts erhält sie in der Kleinstadt jedoch nicht. Ziemlich bald wissen alle von der Neuen und ihrem Schicksal. Vor allem der Mechaniker Kim Jong-chan (Song Kang-ho) lässt nicht locker und weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch Shin-ae bleibt auch in Miryang nicht verschont, denn nicht lange nach ihrer Ankunft wird ihr Sohn entführt. Die folgenden Schicksalsschläge lassen die Mutter verzweifeln, und sie sucht nach Wegen, um mit ihrem Schmerz umzugehen. Den Rest des Beitrags lesen »

OASIS

Veröffentlicht: 20. Juli 2015 in reviews
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Diese Review enthält leichte Spoiler.

Hong Jong-du (Sol Kyung-gu) kommt aus dem Gefängnis frei und muss erst mal herausfinden, wo seine Familie jetzt lebt. Denn die ist umgezogen, ohne es für nötig zu erachten, ihn darüber zu informieren. Jong-du, der wie ein Autist gesellschaftliche Konventionen nicht wahrzunehmen scheint, landet kurzerhand wieder auf der Polizeiwache, wo er schließlich von seinem jüngsten Bruder abgeholt wird. Seine Familie gibt ihm schnell zu verstehen, dass er nicht wirklich willkommen ist, dass man ohne ihn besser fährt. Sein älterer Bruder Jong-il (Ahn Nae-sang) besorgt ihm einen Job als Essenslieferant, den er ziemlich schnell verbockt. Jong-du ist unberechenbar, unangenehm, stellt unpassende Fragen und merkt nicht, wenn andere Menschen irritiert auf ihn reagieren oder sich belästigt fühlen. Den Rest des Beitrags lesen »

PEPPERMINT CANDY ist der zweite Film des südkoreanischen Regisseurs Lee Chang-dong (GREEN FISH) und erzählt die Geschichte eines Mannes, der gleich zu Beginn Selbstmord begeht, rückwärts. 20 Jahre seines Lebens in sieben Episoden, die uns zeigen, wie es zu solch einem drastischen Ende kommen konnte. Den Rest des Beitrags lesen »

Mak-dong (Han Suk-kyu) kehrt nach seinem abgeleisteten Wehrdienst wieder nach Hause. Im Zug möchte er einer Frau helfen, die von Halbstarken belästigt wird. Was er nicht ahnt: Die Frau gehört zu einem Gangsterboss aus Seoul. Dieser bietet ihm nun einen Job an und lässt den naiven jungen Mann zunehmend in die Unterwelt hinabgleiten. Den Rest des Beitrags lesen »

Hier kommt ein Actionfilm eines gewissen Australiers namens George Miller, der in den Achtzigern mit seiner Endzeit-Actiontrilogie einen Kult um die Figur des Mad Max (gespielt von Mel Gibson) gründete. Der erste MAD MAX (1979) war eine Independent-Produktion mit absurden Stunts und knallharter Action, als hätten sich paar Aussies nach ein paar Bierchen zuviel zusammengesetzt und ihre PS-Wahnträume realisieren wollen. Doch in erster Linie war MAD MAX ehrliches Filmemachen: die konsequente Umsetzung einer eigenen, sehr speziellen Vision. Und wer ehrliche Arbeit betreibt, findet seine Nische und damit seinen Anhang. Und eben dieser George Miller, der zwischendurch bizarrerweise für Filme wie BABE: PIG IN THE CITY (1998) und HAPPY FEET (2006) verantwortlich war, bringt nun 36 Jahre nach MAD MAX im Alter von 70 Jahren einen neuen Mad Max Film auf die Leinwand. Den Rest des Beitrags lesen »

Ohne Erinnerung, bewusstlos und mit Schusswunden im Rücken wird ein Amerikaner (Matt Damon) von italienischen Fischern im Mittelmeer gerettet. Der einzige Hinweis ist ein kleines Implantat in der Hüfte, das die Daten zu einem Züricher Schließfach enthält. So macht sich der Mann ohne Identität auf den Weg in die Schweiz, um sein Geheimnis zu lüften. Im Schließfach befinden sich Ausweise, Geld und eine Waffe. Ziemlich bald wird ihm klar, was auch immer er getan hat und wer er war, man ist ihm auf den Fersen und will ihn aus dem Weg räumen. Es beginnt eine Flucht gemeinsam mit Marie (Franka Potente) nach Frankreich. Den Rest des Beitrags lesen »

Top 5 des Monats: Juni 2015

Veröffentlicht: 10. Juli 2015 in top 5 of the month
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Im Juni bin ich bis auf wenige Ausnahmen in die düstersten Kapitel der Neuzeit gereist und habe einige Filme gesichtet, die in den diversen Kriegen des 20. Jahrhunderts spielen. Die daraus resultierende Auswahl ist ein Querschnitt dieses Ausflugs und meine stellt meine Top 5 Filmtipps des letzten Monats dar – alles andere als feel good movies, dafür gut: Den Rest des Beitrags lesen »

AMERICAN SNIPER ist der erste Film von Clint Eastwood, den ich regelrecht hasse. Die dafür verhältnismäßig hohe Wertung von 5 Punkten liegt daran, dass es filmtechnisch wenig auszusetzen gibt, bis auf ein paar Ausnahmen. Bei diesem Film sollte man zwischen zwei Kategorien von Problemen trennen. Die eine ist die echte Person Chris Kyle, dem mittlerweile verstorbenen Scharfschützen der Navy SEALs, dessen Buch American Sniper (2012) bzw. dessen Leben hier verfilmt wurde. Die zweite Kategorie sind die Probleme, die aus dem Film selbst resultieren. Den Rest des Beitrags lesen »

Top 5 des Monats: April/Mai 2015

Veröffentlicht: 3. Juli 2015 in top 5 of the month
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Dies ist der zweite Teil meiner noch nachzuholenden Filmliste (erster Teil: Februar & März). Diesmal habe ich die Monate April und Mai auf eine kleine Auswahl zusammengefasst. Es handelt sich um Filme neueren Erscheinungsdatums, und die Auswahl ist diesmal erfreulicherweise wieder internationaler gehalten. Wie immer ist das gewählte Ranking nicht der Weisheit letzter Schluss, also nicht allzu ernst zu nehmen. Für den nun abgelaufenen Juni werde ich in Kürze wieder eine eigene Top 5 Liste veröffentlichen. Viel Spaß mit meinen Filmtipps: Den Rest des Beitrags lesen »

Top 5 des Monats: Februar/März 2015

Veröffentlicht: 19. Juni 2015 in top 5 of the month
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Was ist los Indy, keine Postings, keine Tweets? Es tut mir Leid, dass ich mich lange nicht melden konnte, vor allem da doch einige Leser aktiv den Blog verfolgen, und ich durch Benachrichtigungen und Kommentare auch immer wieder daran erinnert werde. Allerdings war meine Zeit tatsächlich sehr eingeschränkt verfügbar zum Filmeschauen (unser zweites Kind ist zur Welt gekommen), und so habe ich mich entschieden, für den Februar und den März eine kombinierte Liste zu veröffentlichen, ebenso für den April/Mai (in einem separaten Artikel). Mit dem Ranking habe ich mich etwas schwer getan, daher bitte ich die Platzierungen nicht zu genau zu nehmen! Ich hoffe, dass ich in Zukunft zumindest meine Top 5 Artikel wieder regelmäßig veröffentlichen kann, und auch die ein oder andere ausführlichere Review wäre schön (ich habe ein paar vorbereitet, die ich hoffentlich bald finalisieren kann). Viel Spaß mit meinen Filmtipps: Den Rest des Beitrags lesen »

Top 5 des Monats: Januar 2015

Veröffentlicht: 15. Februar 2015 in top 5 of the month
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Dem aufmerksamen Leser ist sicher nicht entgangen, dass es für den Dezember keine Top 5 gegeben hat. Das lag schlicht daran, das ich zu wenige (gute) Filme gesichtet habe, die es wert waren, in einer Liste aufgenommen zu werden. Das sah im Januar zum Glück schon wieder anders aus, und somit kann ich meine erste Auswahl des Jahres veröffentlichen! Den Rest des Beitrags lesen »

Top 5 des Monats: November 2014

Veröffentlicht: 21. Dezember 2014 in top 5 of the month
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Krankheitsbedingt komme ich erst jetzt dazu, meine Filmauswahl aus dem November zu präsentieren, doch besser spät als nie! Im November hatte ich die Qual der Wahl, da ich viele sehr unterschiedliche und sehr gute Filme gesehen habe. Da mussten leider einige schöne Titel fallengelassen werden, um auf die erwünschten fünf Filme zu kommen. Den Rest des Beitrags lesen »