PROMETHEUS

Veröffentlicht: 16. August 2012 in reviews
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Im Jahre 2094 ist das Raumschiff Prometheus mit 17 Menschen an Bord auf der Reise zum fernen Mond LV-223. Das Ziel befindet sich in einem Sternensystem, welches abgebildet in Höhlenmalereien unterschiedlichster voneinander isolierten Kulturen auf der Erde gefunden wurde. Die Erklärung der Forscher, von denen zwei an Bord der Prometheus sind: was auch immer in diesem System zu finden ist, es muss mit der Menschheit und ihrem Ursprung zu tun haben. Es könnten Wesen sein, die uns geschaffen haben, Ingenieure. Finanziert wurde das Trillion-Dollar-Projekt von einem Privatunternehmen (dessen Name Weyland Insider aufhorchen lässt). Auf LV-223 angelangt, beginnt die Besatzung mit der Erforschung der offensichtlich künstlich angelegten Bauten auf der Oberfläche. Gleichzeitig mehren sich die Zeichen, dass in Wirklichkeit, für die Forscher verborgen, eine andere Geheimmission am Laufen ist, in welcher unter anderem die einzige künstliche Lebensform an Bord, der Android David (Michael Fassbender), keine unwesentliche Rolle spielt.

33 Jahre nach dem Science Fiction Meilenstein und Meisterwerk ALIEN kehrt Regisseur Ridley Scott in das Kult-Universum zurück und liefert mit PROMETHEUS eine Geschichte ab, die zeitlich 28 Jahre vor den Ereignissen aus ALIEN angesetzt ist und Antworten auf einige Fragen des Klassikers verspricht. PROMETHEUS ist ebenso nach BLADE RUNNER die ersehnte Rückkehr Scotts überhaupt in das SF-Genre. Wer zwei Meisterwerke des Genres erschaffen hat, weckt natürlich bei den Zuschauern hohe Erwartungen, gerade auch angesichts der eher kargen Vertreter aus der jüngeren Filmgeschichte. Ich jedenfalls fühlte mich gut beraten, mir nicht zu viel zu versprechen, weil man in direktem Vergleich zu ALIEN eigentlich nur verlieren kann. Und so komme ich zu der Auffassung, dass man an PROMETHEUS als Zuschauer sehr viel Spaß haben und dem Film ungemein viel abgewinnen kann, wenn man gleichzeitig bereit ist, einige Dinge zu akzeptieren und nicht zu genau durchzudenken. Doch dazu später mehr. Zunächst die Punkte, die PROMETHEUS zu einem guten, an vielen Stellen fantastischen Kinoerlebnis machen:

Wie nicht anders von Ridley Scott zu erwarten, ist PROMETHEUS ein fantastisches visuelles Erlebnis. Wir wissen, dass er das kann, und doch begeistert der Film über weite Strecken in diesem Bereich. Sowohl das beeindruckende und stimmungsvolle mysteriöse Intro ist ein Leckerbissen; aber auch das Design der Prometheus und ihrer Interieurs, die Uniformen, Konsolen, Displays, technische Gadgets, der Look von LV-223 und seinen mysteriösen Bauten – großartiges Production Design auf gekonnte Weise in Szene gesetzt von einem Meister der Bildkomposition. Hier stimmt alles von den Farben bis zum Licht, von der Stimmung bis zur Spannung. Ich habe wirklich das Gefühl, dabei zu sein auf der Prometheus und später auf LV-223.

Beeindruckend ist auch der hochwertige Cast: neben dem bereits erwähnten und glänzend aufgelegten Michael Fassbender (INGLOURIOUS BASTERDS, A DANGEROUS METHOD) als Android David, wirken unter anderem noch die Schwedin Noomi Rapace (bekannt aus den Stig Larson Verfilmungen) als Dr. Shaw, die auf LV-223 Antworten finden möchte auf den Ursprung der Menscheit, und Charlize Theron als kühle und im Hintergrund lauernde Repräsentantin von Weyland.

Gelungen ist PROMETHEUS ebenso im Hinblick auf die erzeugte Spannung und den Drive der Geschichte. Einzelne Szenen sind großartig inszeniert und lassen den Zuschauer miträtseln, um die Geheimnisse LV-223s aufzudecken. Somit ist PROMETHEUS von vorne bis hinten ein spannender SF-Film, welcher den Zuschauer mit visueller Brillanz zu begeistern und unterhalten vermag. In dieser Hinsicht hat mir PROMETHEUS gefallen und zählt zu den besseren Vertretern seines Genres. Dieses positive und ungetrübte Erlebnis des Films hat man jedoch nur, wenn man viele Elemente des Films abhakt, die schlichtweg dämlich sind. Diese sind in Kurzfassung ohne Spoiler:

  • zu große Crew mit überflüssigen Charakteren
  • unprofessionelles und haarsträubendes Verhalten der Crew
  • fragwürdiger Geheim-Plot

In den folgenden Absätzen wird vieles über die Handlung von PROMETHEUS erwähnt, sie sind mit einer anfänglichen Spoiler-Warnung gekennzeichnet und ebenso die Stelle, von der aus man Spoiler-frei weiterlesen kann.

[SPOILER]

Der erste Aspekt, der mir an PROMETHEUS nicht gefallen hat, ist die Größe der Crew. Es sind 17 Personen an Bord, doch von diesen Charakteren haben die meisten kaum eine wichtige Funktion und sind schlichtweg überflüssig. Das beste Beispiel hierfür sind das Duo des Biologen und des Geologen. Der Biologe trägt während des gesamten Einsatzes überhaupt nichts zur Mission bei, seine einzige Funktion ist es, zusammen mit dem Geologen als erste zu sterben. Der Geologe wiederum bringt zwar die Kartografie-Sonden (cooles Gadget) mit, aber diese Teile könnte auch eines der wichtigen Crewmitglieder nach einem kurzen Briefing verwenden („Einschalten, in die Luft werfen.“). Weiterhin ist der Geologe offensichtlich eine psychisch labile und besonders unausgeglichene Persönlichkeit mit Aggressions-Problemen. Es ist hochgradig unglaubwürdig, dass so ein Charakter überhaupt auf einer solchen Mission mitgenommen wird (ich weiß mittlerweile, dass Theorien im Internet kursieren, die besagten, dass Meredith Vickers (Charlize Theron) die Mission sabotieren möchte und daher bewusst inkompetente Personen engagiert haben soll. Völlig unplausibel. Wenn es ihr wirklich darum ginge, dass die Mission keinen Erfolg hat, gäbe es zahlreiche rationale Möglichkeiten, dies zu tun, anstatt sich potentielle Risiken wie den Geologen an Bord zu holen). Sowohl den Biologen (der nicht ein Mal dann interessiert ist, als die Crew das erste Lebewesen findet, also sein Metier betritt) als auch den Geologen hätte man sich als Drehbuchautor sparen müssen. Weiterhin hat Captain Janek (Idris Elba) zwei Kollegen bei sich, die während des ganzen Films gar nichts tun, außer zu Beginn eine Wette abzuschließen, um was es sich bei der Mission tatsächlich handelt, und am Ende mit dem Captain auf Kollision mit dem Space-Jockey Schiff gehen. Ich könnte akzeptieren, dass der Captain einen Co-Piloten hat und braucht. Von mir aus auch zwei, aber dann hätten beide mehr in die Story integriert werden müssen. Letztlich hätte man problemlos die Crew auf knapp 10 ausgefeilte Charaktere begrenzen können.

Der zweite große Makel an PROMETHEUS ist, dass sich die Crew hochgradig unprofessionell verhält. Sie landet das Schiff gleich nach der Ankunft, ohne den Mond zuvor genauer zu studieren, zu kartografieren, Wetterdaten zu sammeln usw. Sicherheitsprotokolle gibt es scheinbar, sie werden aber nicht eingehalten. Innerhalb des Gebäudes auf der Oberfläche nehmen alle den Helm ab, weil Android David versichert, dass die Atmosphäre perfekt atembar ist. Ich bin mir sicher, dass kein Mensch mit gesundem Menschenverstand, der zum ersten Mal den Fuß auf eine 3500 Lichtjahre entfernte fremde Welt setzt und sich innerhalb eines Konstrukts befinden, das offensichtlich von einer außerirdischen Rasse konstruiert wurde, den Helm abnehmen würde, selbst wenn die Sensoren oder ein anwesender Android noch so sehr versichern, dass alles sicher sei. In einer fremden Umwelt kann per Definition nicht ausgeschlossen werden, dass Elemente passieren können, die unerwartet und gefährlich sind. Die Helmabnahme der Mannschaft war der erste Moment, wo ich mir an den Kopf gefasst habe. Generell verhalten sich die Charaktere während der gesamten Handlung nicht wie Profis, sondern eher wie die Figuren in einem Teenie-Slasher-Film, sie fordern ihren Tod geradezu heraus. Hier mag natürlich wieder der Tod von Biologe und Geologe als erstes Beispiel dienen. Nachdem die Penis-artigen Schlangen aus der schwarzen Suppe auftauchen und dann offensichtlich auch noch eine Art Drohgebärde ausüben, fällt dem Biologen nichts besseres ein, als sich weiter zu nähern und mit den Dingern zu kuscheln. Soll man als Zuschauer schockiert und betrübt sein über den Verlust solcher Schwachköpfe?

Mein dritter großer Kritikpunkt ist der ganze Geheimplot um den alten Peter Weyland (Guy Pearce in schlechtem Make-Up). Plötzlich findet Dr. Shaw heraus, dass Weyland erstens noch am Leben ist und zweitens sich an Bord befindet. Damit könnte man sich anfreunden, doch völlig unglaubwürdig sind die folgenden Szenen, in denen die weiteren Figuren an Bord diese überraschende Wendung scheinbar überhaupt nicht interessiert. Weyland lebt und war die ganze Zeit versteckt an Bord? Whatever! An dieser Stelle wird PROMETHEUS besonders im Verhältnis zwischen den Charakteren konfus und immer fragwürdiger.
Es gibt eine Unzahl von Fragen bezüglich der Handlung von PROMETHEUS, die ich hier kaum oder überhaupt nicht berücksichtigt habe:

[/SPOILER]

Wie ich schon anfangs schrieb, wird das Erlebnis von PROMETHEUS immer negativer, je mehr man sich in Details verrennt und über die fragwürdigen und haarsträubenden Entscheidungen der Charaktere nachdenkt. Schafft man diese klare Trennung, macht der Film viel Freude – andernfalls steigt der Frustfaktor, denn schließlich muss PROMETHEUS doch auch in Relation zu ALIEN gesehen werden, so unfair das auch sein mag. Und stellt man hier Vergleiche, fallen sofort die Stärken auf, die den Klassiker in allen Belangen überlegen machen. Die Crew der Nostromo in ALIEN arbeitet professionell, sie wirkt jedenfalls professioneller als die Crew der Prometheus. Natürlich sterben auch auf der Nostromo alle bis auf Ripley, doch befinden sie sich in einer anderen Situation. Sie hatten auf einen Notruf reagiert und haben nun ein fremdes Wesen in der abgeriegelten kleinen Welt ihres Schiffs. Sie sind völlig überfordert mit diesen Bedingungen (wohingegen die Prometheus-Mission jahrelang geplant wurde und bekannt war, dass man eventuell auf intelligentes Leben treffen könnte). Doch sie laufen nicht bereitwillig in den Tod und tun eine dumme Sache nach der anderen. Somit sind uns die Charaktere sympathischer, und ihre Tode treffen uns mehr. Zudem arbeitete Scott in ALIEN viel mehr mit Stille und dem plötzlichen Ausbruch des Horrors. Der Kontrast baute die unheimliche Atmosphäre auf. PROMETHEUS ist zum größten Teil sehr laut und Action-orientiert. Das Horror-Element gelingt zwar in einigen Szenen (eine Operationsszene funktioniert in dieser Hinsicht sehr gut), aber insgesamt läuft hier die Spannung auf einer weniger subtilen und schleichenden Ebene ab.

Gleichzeitig merkt man auch, dass ALIEN als klares Vorbild für PROMETHEUS diente. Es gibt zahlreiche Bildzitate und ähnliche Elemente zwischen den Filmen. Dies hat aber auch Nachteile: wenn dadurch der Film lediglich zu einer Reflexion des Originals wird, bleibt das neue Werk in seiner Originalität auf der Strecke. Neben ALIEN war ein weiterer Klassiker klares Vorbild: Stanley Kubricks 2001: A SPACE ODYSSEY ist nicht nur in optischen Elementen (Teile der Prometheus-Architektur) wiederzufinden, sondern auch in der Dramaturgie. Der Android David ist das Pendant zur Schiffs-KI HAL 9000, die Höhlenmalereien und die Reise nach LV-223 spiegeln die Reise der Discovery zum Jupiter wieder, nachdem das Signal des mysteriösen Monolithen verfolgt wird (welcher ebenso wie die Malereien Einfluss auf die Menschheitsgeschichte hatte, wie die berühmte Eröffnungsszene zeigt). Es ist keine schlechte Idee, bei den Besten zu stehlen und die Elemente zu kombinieren (Tarantino beherrscht das bis zur Perfektion), doch leider reichen gelungene Einzelteile nicht immer aus. Die meisten Einzelszenen funktionieren in PROMETHEUS blendend, doch aneinandergereiht gibt es Probleme. Mich beschleicht das Gefühl, dass zu viele Personen reingeredet haben, und dass sehr viele Szenen wieder herausgenommen wurden, die vielleicht irgendwann in einem Director‘s Cut zu sehen sein werden. Am Ende des Films wird die Tür für eine Fortsetzung weit aufgemacht, und so kann man sich auch vorstellen, dass viele der Fragen, die am Ende doch nicht beantwortet werden, vielleicht erst in einer Fortsetzung (oder den entfernten Szenen) geklärt werden. Damit habe ich allerdings ab einem gewissen Grad ein Problem. Es gab im Vorfeld offenbar einige virale Videos (Ich habe keine davon gesehen. Alles, was ich kannte, war der erste Teaser), welche auf Details eingingen, die zum Hintergrund und zur Handlung gehören und daher jetzt für viele Leute als weitere Bausteine bei der Interpretation um alle möglichen Theorien dienen. Ich finde aber, ein Film muss als Gesamtwerk funktionieren. Mann kann natürlich weiteren Handlungsverlauf aufsparen und gewisse Auflösungen auf spätere Filme legen (was in vielen Filmen, etwa der Buchverfilmung THE LORD OF THE RINGS, auf der Hand liegt), aber der Einzelfilm darf meiner Meinung nach nicht erst durch Zusatzinformationen, die nur außerhalb des Films zu finden sind, plausibel werden. Wenn Ridley Scott in Interviews über eine Space Jesus-Theorie redet, für diese im Film aber keine Ansatzpunkte zu sehen sind, auf die der Zuschauer allein durch die Sichtung des Films kommen kann, möchte ich diesen Input nicht verwerten, auch wenn dadurch eine religiös/spirituelle Interpretation der Handlung möglich wird. Vielleicht entkräftet eine längere Schnittvariante oder eine Fortsetzung diese Kritik und PROMETHEUS wird im Nachhinein in seinem grundlegenden Plot plausibel. Dies würde ich begrüßen. Dennoch muss das Projekt mit der restlichen Kritik leben, die von sämtlichen Erklärungen nicht wettgemacht werden kann: die Charaktere in PROMETHEUS verhalten sich stupide und zum Ärgernis des Zuschauers, nur um dem Plot auf flache Weise zu dienen und gewisse (Sterbe-)Szenen auszulösen.
PROMETHEUS stellt viele Fragen: Wo kommen wir her? Warum wurden wir erschaffen? Antworten auf diese Fragen werden angedeutet, aber nicht gegeben. Aber auch die Zuschauer stellen sich Fragen: Was ist die Aufgabe der „Space Jockeys“ gewesen? Wie konnten sich die Monster entwickeln, die uns aus den Alien-Filmen bekannt sind? Wie funktioniert die geheimnisvolle schwarze Masse? Der Film beantwortet nicht alle Fragen, und gibt stattdessen an einigen Stellen zahlreiche neue Information mit.

PROMETHEUS wurde in 3D konzipiert und gedreht. Der 3D Effekt funktioniert und ist stimmungsvoll, vor allem in den weiten Einstellungen (z. B. des Intros und auf LV-223), jedoch bleibe ich generell davon nicht überzeugt und sehe das Ganze immer noch als reines Gimmick, auf das ich gerne verzichten kann. Da konnte auch Ridley Scott mich nicht überzeugen, ebenso wenig wie Martin Scorsese (HUGO) und ganz zu Beginn James Cameron (AVATAR). So lange eine schmerzhafte und verkeimte Plastikbrille auf meine Nase und meine Ohren drückt, und so lange ich immer noch doppelte Kanten sehe oder den Eindruck habe mir ineinander verschobene Flächen anzusehen (diesen Eindruck hatte ich bei PROMETHEUS selten), ist diese Technik für mich noch immer nicht ausgereift genug, um einen gleichberechtigten Status zu haben wie ein vollendetes (flaches) Filmbild.

Fazit

PROMETHEUS ist höchst unterhaltsame und spannende Science Fiction in grandioser Optik. Auch wenn Details des Plots wahrscheinlich erst plausibel werden, wenn eine längere Fassung vorliegt oder die Fortsetzung kommt, ist PROMETHEUS insgesamt ein gelungener Film, der jedoch bei einer näheren Betrachtung massive Schwächen offenbart und höchst fragwürdige Handlungs- und Charakterelemente aufweist. Ridley Scott macht es zwar gut, kann es aber deutlich besser, wie er selbst mit dem Meisterwerk ALIEN bewiesen hat.

PROMETHEUS
USA, UK 2012
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Jon Spaiths, Damon Lindelof
Kamera: Dariusz Wolski
Schnitt: Pietro Scalia
124 min.

7/10

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Kommentare
  1. edding2003 sagt:

    Ich war selbst im 3D Kino und hab ihn geschaut. Ich fand ihn recht gut und muss sagen deiner Filmkritik ist nichts hinzuzufügen. Du hast absolut recht.

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