Archiv für die Kategorie ‘reviews’

ZOOTOPIA

Veröffentlicht: 11. Juni 2017 in reviews
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ZOOTOPIA

In Zootopia leben alle Säugetiere gemeinsam in einer hochmodernen Metropole – Raubtiere und Beutetiere aller Arten und Größen finden hier ein Zuhause. Judy Hopps kommt vom Lande und hat nur einen Traum: Polizistin in Zootopia zu sein. Als erster Hase gelingt ihr ein Abschluss in der Polizeiakademie, doch als sie schließlich auf der Polizeiwache in Zootopia ihren Dienst antritt, wird sie in den Politessen-Dienst versetzt. Niemand nimmt hier, wo überwiegend Großkaliber wie Elefanten, Nashörner und Büffel arbeiten, eine kleine Hasenfrau ernst. Doch dann wittert Judy ihre Chance: Um ihren Job zu retten und einen echten Fall zu lösen, hat sie 48 Stunden Zeit, einen vermissten Otter wiederzufinden. Helfen soll ihr dabei nicht ganz freiwillig der Hustler Nick Wilde, ein kleinkrimineller Fuchs, der mit verschiedenen krummen Dingern seinen Lebensunterhalt verdient. Bald schon stellen die beiden fest, dass der Fall wesentlich größer als erwartet ist. (mehr …)

Diese Review enthält einige Spoiler!

ALIEN: COVENANT spielt zehn Jahre nach den Ereignissen von PROMETHEUS (2012). Das Kolonisationsschiff Covenant befindet sich auf dem Weg in eine neue Welt, wo die Crew sowie ihre 2000 Kolonisten (gefrorene Embryonen) ein neues Leben beginnen sollen. Aufgrund eines Zwischenfalls wird die Crew aus dem Kälteschlaf geweckt – es kommt zu einigen Verlusten. Dann stellen sie fest, dass sie ein Signal empfangen haben, das zweifellos menschlich ist – jemand singt Country Roads von John Denver. Das Signal stammt von einem anderen Planeten, den die Kolonisten nicht kennen und der auch nicht erforscht ist – doch seine Werte sind den Instrumenten nach besser als die ihres Zielplaneten. Also entscheidet der zum Captain aufgestiegene Oram (Billy Crudup), einen Umweg zu machen und der Sache auf den Grund zu gehen. Warum die Chance vergehen lassen, eine bessere Welt zu finden? (mehr …)

ROGUE ONE

Dieser Artikel enthält ein paar leichte Spoiler.

Zu Beginn von STAR WARS: EPISODE IV – A NEW HOPE (1977), können wir im vorbeiziehenden Einleitungstext lesen:

„It is a period of civil war. Rebel spaceships, striking from a hidden base, have won their first victory against the evil Galactic Empire. During the battle, Rebel spies managed to steal secret plans to the Empire’s ultimate weapon, the DEATH STAR, an armored space station with enough power to destroy an entire planet.“

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ARRIVAL

Zwölf riesige, außerirdische Objekte erscheinen an verschiedenen Orten auf der Erde. Vereinzelt bricht Panik aus, aber in erster Linie dominieren Besorgnis und Neugier. Die Menschheit stellt sich natürlich die Frage: „Was wollen sie?“ Um die unverständlichen Laute der Wesen zu verstehen, wird die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) beauftragt, zusammen mit dem Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) die Kommunikation mit den Wesen herzustellen. (mehr …)

Die sechzehnjährige Jesse (Elle Fanning) kommt nach Los Angeles in die vermeintliche Stadt der Engel, um dort eine Karriere als Model zu beginnen. Dort sorgt sie für Aufsehen – nicht nur bei der Makeup-Künstlerin Ruby (Jena Malone), die sofort von ihr fasziniert ist, sondern auch bei ihrer Konkurrenz, den Models Gigi (Bella Heathcote) und Sarah (Abbey Lee). Denn Jesse besitzt etwas, das die beiden nicht haben, und wird schon bald bei den Castings bevorzugt. Sie erobert die Herzen der Modedesigner und Fotografen, und wird schließlich von der Modewelt, dem Geschäft mit der Schönheit, vereinnahmt. (mehr …)

Im Gegensatz zu den spektakulären IP MAN (2008) und IP MAN 2 (2010) lässt es Herman Yaus Film IP MAN: THE FINAL FIGHT ruhiger und überwiegend realistischer zugehen. Die berühmte Person des Wing Cung Großmeisters und Nationalhelden Ip Man dient auch hier als Vorlage, doch diesmal wird sein Leben nicht in Form eines Actionfilms umgesetzt, sondern als Drama (mit durchaus hochkarätigen Kampfszenen, wohlgemerkt). (mehr …)

BLUE VALENTINE

Veröffentlicht: 19. Oktober 2016 in reviews
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Diese Review enthält leichte Spoiler.

Ein Film wie BLUE VALENTINE verspricht keinen angenehmen Wohlfühlabend. Keinen romantischen Kitsch, der einen mit Happy End und warmem Gefühl im Bauch entlässt. Stattdessen ist der Film ein vorbildliches Beispiel an Ehrlichkeit. Ehrlichkeit in seiner Handlung, im Spiel seiner Darsteller und in der Inszenierung. Zwei junge Menschen lernen sich kennen. Cindy (Michelle Williams) möchte Medizin studieren und später Ärztin werden. Ihre Familie kommt aus der Mittelklasse. Dean (Ryan Gosling) ist ein Umzugshelfer ohne Schulbildung. Beide lernen sich zufällig im Altenheim kennen, wo er bei einem Umzug arbeitet, während sie ihre Großmutter besucht. Sie verlieben sich, sie heiraten. Sechs Jahre später ist von der Leichtigkeit und dem Hochgefühl nichts mehr übrig geblieben. (mehr …)

Andy Weirs Roman The Martian (2011) gefällt mir in erster Linie aus zwei Gründen. Zunächst ist die Entstehungsgeschichte interessant, denn Weir veröffentlichte das Buch auf eigene Faust über Amazon als Kindle-Ebook, nachdem er seine Geschichte zunächst auf seinem eigenen Blog in Episoden veröffentlicht und großen Zuspruch erhalten hatte. Auf Amazon katapultierten sich die Verkaufszahlen (er hatte das Buch für den Kindle-Minimalpreis von 0,99 USD ausgepreist) schlagartig in die Höhe, so dass er in den dortigen SF-Charts landete, wodurch der Verkauf weiter explodierte. Es dauerte nicht lange, da wurde ihm ein Print-Deal angeboten, ein Manager stand vor der Tür, und schließlich kaufte Hollywood die Drehbuchrechte. (mehr …)

Verschont wird sie wahrlich nicht, die gute Lieutenant Ripley (Sigourney Weaver). Nachdem sie sich auf dem Gefängnisplaneten Fiorina 161 nur noch mit dem Freitod zu helfen wusste, fällt 200 Jahre später skrupellosen Wissenschaftlern nichts besseres ein, als die Verstorbene mittels DNA-Proben aus Blutresten zu klonen. Dabei geht es weniger um die Wiederauferstandene Ripley, sondern mehr um das, was in ihrem Körper steckt. Denn die Erbinformation einer Alien-Königin hat sich scheinbar mit dem Genom Ripleys vermengt, so dass der gefährliche Organismus miterzeugt wird. All das geschieht an Bord des militärischen Schiffes USM Auriga, wo das United Systems Military unter dem Kommando von General Perez (ein herrlicher Dan Hedaya) daran forscht, Aliens zu züchten (und natürlich als Waffen zu verwenden). (mehr …)

ALIEN³

Veröffentlicht: 18. Februar 2016 in reviews
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Nachdem Ripley zusammen mit Newt und dem Colonial Marine Hicks von der Kolonie LV-426 fliehen konnten, ereignet sich auf ihrem Raumschiff während ihres Kälteschlafs eine Katastrophe, die zur Abtrennung der Rettungskapsel und zum Absturz auf die abgelegene Welt Fiorina „Fury“ 161 führt. Hicks und Newt überleben nicht, daher findet sich Ripley (Sigourney Weaver) alleine auf einer Gefängniskolonie wieder, in der ausschließlich „Doppel-Y-Chromosom“-Mörder und Triebtäter arbeiten, die hier der Außenwelt entsagt und ihren Glauben in einer fundamentalistischen christlichen Religion gefunden haben. Alles wäre halb so schlimm, wenn Ripley nicht der dringende Verdacht plagen würde, dass sie möglicherweise einen ungebetenen Gast in ihrer Kapsel mitgebracht hat … (mehr …)

ALIENSSieben Jahre nach dem SF-Klassiker ALIEN (1979) drehte Action-Regisseur James Cameron (THE TERMINATOR, AVATAR) die Testosteron-geladene Fortsetzung ALIENS. Damit gelang Cameron ein weithin ebenbürtiger Film, den man nicht allzu stark mit Scotts Film vergleichen sollte, da beide Filme das Konzept unterschiedlich angehen. Letztlich wird der persönliche Geschmack ausmachen, ob man den ersten oder den zweiten Teil bevorzugt. 57 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils erwacht Ripley (Sigourney Weaver), die einzige Überlebende der Katastrophe auf der Nostromo, aus ihrem Kälteschlaf. Sie steht unter Schock, als sie erfährt, wie lange es gedauert hat, bis sie entdeckt und gerettet wurde. Sie erfährt, dass die ominöse Firma, für die auch die Nostromo flog, auf LV-426, der Welt, auf der Ripley und ihre Crew damals den gefährlichen Organismus entdeckten, tatsächlich eine Kolonie errichtet hat und nichts von ihren Horrorgeschichten hält, für die es scheinbar keine Beweise gibt. (mehr …)

Das kommerzielle Frachtschiff Nostromo, dessen Crew sich im Kälteschlaf befindet, empfängt ein mysteriöses Signal, einen vermeintlichen Notruf von einem Planetoiden. Der Schiffscomputer weckt daraufhin die Mannschaft, die diesem Signal, so die Regularien des Unternehmens, nachgehen muss. Also landet die Nostromo auf dem Weltraumbrocken, und die Crew um Captain Dallas (Tom Skerritt) entdeckt das Wrack eines außerirdischen Raumschiffes. Innerhalb des fremden Schiffes finden sie die Leiche eines riesigen Wesens sowie einen Raum mit unzählichen eiförmigen Gebilden. Aus einem dieser Eier springt ein Wesen heraus und heftet sich an den Helm von Kane (John Hurt). So gelangt der fremde Organismus schließlich an Bord der Nostromo und das Horrorszenario nimmt seinen Lauf. (mehr …)

Dieser Artikel enthält leichte Spoiler.

Einige Zeit nach dem Sezessionskrieg in Wyoming: Acht Fremde sitzen während eines Blizzards in einer Herberge fest, hohes Kopfgeld ist im Spiel und Paranoia nimmt zunehmend Überhand an. Die Bühne ist frei für Quentin Tarantinos neuen Western THE HATEFUL EIGHT! Der Kopfgeldjäger John „The Hangman“ Ruth (Kurt Russell) hat eine wertvolle Beute im Schlepptau. Die an seine Hand gekettete Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh) ist 10.000 Dollar wert. Umso misstrauischer ist Ruth, als im Zuge des Sturms zwei Fremde scheinbar zufällig den Weg seiner Kutsche kreuzen und um Mitnahme bitten. Die inzwischen vier Passagiere, darunter der Kopfgeldjäger Marquis Warren (Samuel L. Jackson), suchen in einer Herberge Schutz, in der sie ausharren müssen, bis der Blizzard vorbei ist. Doch auch in „Minnie’s Haberdashery“ befinden sich Gäste, und es beginnt ein paranoides Spiel, bei welchem Identität und Motivation der acht Hauptcharaktere zunächst unklar sind. (mehr …)

Dieser Artikel enthält diverse Spoiler!

Eine Gruppe Jäger und Trapper wird 1823 von Arikaree angegriffen. Der dadurch massiv reduzierte Verband muss sich durch die Wildnis des Louisiana Purchase schlagen. Zu allem Unglück wird der wichtigste Kundschafter, der Jäger Hugh Glass (Leonardo DiCaprio), von einem Grizzlybären schwer verwundet und muss schließlich zurückgelassen werden. Drei Männer bleiben bei ihm, darunter sein Sohn Hawk (Forrest Goodluck), während der Rest der Gruppe sich weiter zum Fort begibt. Der Verrat des Trappers Fitzgerald (Tom Hardy) schließlich führt dazu, dass Glass alleine und ohne Vorräte dem Tode nahe in der Wildnis zurückgelassen wird. Für den schwer Verletzten beginnt eine Höllentour, bei der er angetrieben wird von seinem Überlebenswillen und Rachedurst. (mehr …)

THE FORCE AWAKENS

Der folgende Artikel ist garantiert ohne Spoiler, verrät also nichts über die Handlung oder Charaktere des Films, sondern stellt eher meinen ersten Gesamteindruck dar. Ich werde in Kürze eine weitere ausführlichere Review veröffentlichen, die genauer auf die Inhalte des Films eingeht. (mehr …)