Archiv für die Kategorie ‘reviews’

Im dritten Teil und Abschluss der klassischen Star Wars Trilogie erleben wir ein letztes Mal eine epische Kollektion von Kulissen, Charakteren und Kreaturen, Weltraumschlachten und exotischem Abenteuer. Die Handlungsstränge der wichtigsten Charaktere kommen zu ihrem Abschluss: Luke (Mark Hamill), mittlerweile beinahe ein vollwertiger Jedi-Meister, muss seinen Vater Darth Vader erneut konfrontieren. Der Imperator (Ian McDiarmid) will mit Hilfe von Vader den jungen Skywalker auf die dunkle Seite der Macht bringen. Das Imperium, das einen zweiten Todesstern konstruiert hat, muss endgültig besiegt werden. (mehr …)

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Drei Jahre nach den Ereignissen, die zu der Zerstörung des Todessterns durch Luke Skywalker für die Rebellen führten, macht das Imperium gnadenlos Jagd auf Skywalker und die Rebellenallianz. Nachdem ihr neues Versteck auf dem Eisplaneten Hoth vom Imperium lokalisiert und angegriffen wird, sehen sich die Rebellen gezwungen, den Planeten zu evakuieren. Dabei trennen sich ihre Wege. Luke (Mark Hamill) folgt dem Rat einer Vision seines Meisters Obi-Wan Kenobi, die ihn in das Dagobah-System schickt, wo er einen gewissen Meister Yoda suchen und sich von ihm ausbilden lassen soll. Han Solo (Harrison Ford) und Prinzessin Leia (Carrie Fisher) fliehen zusammen mit Chewbacca (Peter Mayhew) und C-3PO (Anthony Daniels) vor den gewaltigen imperialen Flotten und suchen zunächst in einem Asteroidengürtel, später in der Wolkenstadt des Planeten Bespin bei Lando Calrissian (Billy Dee Williams) Zuflucht. (mehr …)

„A long time ago in a galaxy far, far away …“ So beginnt STAR WARS (der Titel der Originalfassung, ehe die spätere Trilogie in Episoden aufgeteilt wurde), die legendäre Space Opera von George Lucas, die 1977 in die Kinos kam und seitdem die Menschen begeistert. In der Galaxie herrscht ein Bürgerkrieg. Die Rebellen kämpfen gegen das totalitäre Imperium, das vor kurzem den Bau seiner Superwaffe, den „Todesstern“, abgeschlossen hat. Prinzessin Leia (Carrie Fisher) schmuggelt die technischen Daten des Todessterns in dem Droiden R2-D2 (Kenny Baker), der diese zur verborgenen Rebellenbasis bringen soll. Dort soll dann hoffentlich eine Schwäche im Todesstern ausgemacht werden, um ihn irgendwie zerstören zu können. Das Imperium wiederum will das Versteck der Rebellen ausfindig machen und sie ein für allemal vernichten. (mehr …)

REVENGE OF THE SITH spielt drei Jahre nach dem Beginn des Klonkrieges, mit dem ATTACK OF THE CLONES aufhörte. Die Zeit zwischen den beiden Filmen wurde übrigens mit einer Animationsserie samt Pilot in Spielfilmlänge näher behandelt (STAR WARS: THE CLONE WARS, 2008; Regie Dave Filoni). Diese Serie ist insgesamt gelungener und unterhaltsamer als Lucas‘ Prequel-Trilogie, doch leider musste ich aus Zeitgründen von einer Review bisher absehen. Im dritten Teil der neuen Trilogie jedenfalls kämpfen die Jedi-Ritter im ganzen Universum gegen die vermeintlichen Gegner der Republik, diesmal verkörpert durch General Griveous, dem Anführer der Separatisten. Palpatine (Ian McDiarmid), Kanzler und Strippenzieher im Hintergrund, nutzt die immer häufigere gemeinsame Zeit mit Anakin Skywalker (Hayden Christensen), um diesen für sich zu gewinnen und gegen den Jedi-Rat auszuspielen. Sein Plan ist, die Republik in ein galaktisches Imperium zu verwandeln, um im Stile der Sith für Ordnung zu sorgen. (mehr …)

ATTACK OF THE CLONESZehn Jahre nach den Ereignissen von EPISODE I – THE PHANTOM MENACE geht die Vorgeschichte der wohl berühmtesten SF-Trilogie aller Zeiten weiter. In EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES lernen wir einen jugendlichen Anakin Skywalker (Hayden Christensen) kennen, der seinem Meister Obi-Wan Kenobi (Ewan MacGregor) mit seiner beratungsresistenten Art zahlreiche Kopfschmerzen bereitet. Nach einem missglückten Attentat auf Senatorin Padmé Amidala (Natalie Portman), der einstigen Königin Naboos, werden die beiden Jedi-Ritter auf den Fall angesetzt. Während Obi-Wan die Hintergründe des Attentäters ermittelt, und dabei zufällig auf eine nahezu fertig gezüchtete Klon-Armee auf einem abgelegenen Planeten stößt, ist Anakin für die Sicherheit der Senatorin zuständig und begleitet sie auf ihre Heimatwelt Naboo. Die Galaktische Republik hat gleichzeitig mit zahlreichen Separatisten zu tun, die sich unter der Schirmherrschaft von Count Dooku (Christopher Lee) von der Republik lösen wollen. Und alles ist letztlich nur Teil des intriganten Planes von Kanzler Palpatine (Ian McDiarmid), der die Macht noch weiter an sich reißen möchte… (mehr …)

THE PHANTOM MENACEAls George Lucas 1999 sechzehn Jahre nach THE RETURN OF THE JEDI einen neuen Star Wars Film in die Kinos brachte, waren die Star Wars Fans weltweit schon längst in Ekstase. Der Hype hinsichtlich der neuen Trilogie, die die Vorgeschichte der alten Klassiker erzählen sollte, war gigantisch. Als die Leute schließlich den ersten Teil, EPISODE I – THE PHANTOM MENACE, zu sehen bekamen, gingen die Meinungen schnell massiv auseinander. Ein großer Teil der Fans und anderer Kinogänger war enttäuscht von Lucas’ neuem Star Wars Märchen. Mit den beiden Nachfolgern, EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES (2002) und EPISODE III – REVENGE OF THE SITH (2005) war die Prequel-Trilogie abgeschlossen – und die Einstellung der Zuschauer bleibt divergent. Die nachfolgende Review enthält Spoiler! (mehr …)

Detective Ma Jun (Donnie Yen) ist berüchtigt für seine etwas rabiaten Methoden beim Umgang mit Zeugen und Verdächtigen. Doch wenn es um die Triaden geht, kennt er kein Pardon. Sein Partner Wilson (Louis Koo) arbeitet undercover für die drei Triaden-Brüder und Schmuggler Tony (Collin Chou), Archer (Ray Lui) und Tiger (Xing Yu), ehemalige Flüchtlinge aus Vietnam, die die Unterwelt Hongkongs aufmischen. Doch die Verbrecher zu überführen, will nicht so wirklich gelingen – ständig werden die Pläne durchkreuzt. Beweise gegen die Brüder zu finden ist schwierig, Wilson droht jeden Moment aufzufliegen und sobald eine Gerichtsverhandlung möglich scheint, werden Zeugen systematisch liquidiert oder erpresst, damit sie nicht aussagen können. Als es dann schließlich persönlich wird, sieht Ma rot und nimmt die Sache in die eigenen Hände. (mehr …)

KURO-OBIIm Jahre 1931 wird die Mandschurei von der japanischen Armee besetzt. Ein Jahr später wird dort der Marionettenstaat Mandschukuo gegründet. Korrupte Offiziere der japanischen Armee ziehen durch das Land und beschlagnahmen Häuser und Boden, so auch die ansässigen Karate-Dojos. In einem dieser Dojos, das von Meister Eiken Shibahara (Yosuke Natsuki) geleitet wird, werden drei Schüler ausgebildet. Der schwächere Choei (Yuji Suzuki), der friedvolle Giryu (Akihito Yagi) und der aufbrausende Taikan (Tatsuya Naka). Als die Soldaten vor dem Dojo erscheinen, um es zu requirieren, möchte Meister Shibahara friedlich an die Vernunft appellieren, doch Worte nutzen nichts. (mehr …)

Nachdem er im letzten Film POLICE STORY 2 (1988) in den Streifendienst zwangsversetzt wurde, muss Polizist „Kevin“ Chan Ka-kui (Jackie Chan) jetzt in geheimer Mission undercover auf das chinesische Festland, um dort dem inhaftierten Gangster Panther (Yuen Wah) bei der Flucht zu verhelfen. Dadurch soll er sein Vertrauen gewinnen, mit ihm nach Hongkong zurückkehren und ihn dort bei einer Operation mit dessen Bruder Khun Chaibat (Kenneth Tsang) auffliegen lassen. Kevin erhält bei diesem Auftrag von der chinesischen Polizeibehörde Hilfe in Person von Sicherheitschefin Jessica Yang (Michelle Yeoh), und für beide beginnt ein riskantes Spiel, bei dem jederzeit die Gefahr besteht, als verdeckte Polizisten enttarnt zu werden. (mehr …)

Der nordkoreanische Agent Pyo Jong-seong (Ha Jung-woo) ist in Berlin stationiert. Seine Ehefrau Ryun Jung-hee (Jun Ji-hyun) ebenfalls, als Übersetzerin in der nordkoreanischen Botschaft. Nach einer fehlgeschlagenen Transaktion wird Jong-seongs Frau verdächtigt, zu den Südkoreanern überlaufen zu wollen. Jong-seong kommen Zweifel auf, doch bald schon muss er erkennen, dass dies nur der erste Schritt eines gigantischen abgekarteten Spiels ist, bei welchem unter anderem er und seine Frau als Bauernopfer herhalten sollen. Bald befinden sich beide auf der Flucht, doch nicht nur vor den eigenen Leuten, besonders in Person des rücksichtslosen Dong Myung-soo (Ryoo Seung-bum), sondern auch vor dem südkoreanischen Geheimdienstler Jung Jin-soo (Han Suk-kyu) und arabischen Organisationen, die auf sie angesetzt werden. (mehr …)

SHI (POETRY)

Veröffentlicht: 24. Juli 2015 in reviews
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Mi-ja (Yoon Jeong-hee) muss mit zahlreichen Problemem zurechtkommen. Die Witwe sorgt alleine für ihren Teenager-Enkel Jong-wook (Lee David), der in seiner abgekapselten Welt lebt und sich von Oma wie ein Pascha bedienen lässt; das knappe Geld verdient sie sich als Pflegerin eines alten Schlaganfallopfers. Bei einem Arztbesuch wird ihr Alzheimer im Frühstadium diagnostiziert. (mehr …)

Die Witwe Lee Shin-ae (Jeon Do-yeon) zieht mit ihrem Sohn von Seoul nach Miryang um, da sie entschieden hat, im Heimatort ihres verstorbenen Mannes ein neues Leben als Klavierlehrerin anzufangen. Die von ihr erwünschte Anonymität des Neustarts erhält sie in der Kleinstadt jedoch nicht. Ziemlich bald wissen alle von der Neuen und ihrem Schicksal. Vor allem der Mechaniker Kim Jong-chan (Song Kang-ho) lässt nicht locker und weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch Shin-ae bleibt auch in Miryang nicht verschont, denn nicht lange nach ihrer Ankunft wird ihr Sohn entführt. Die folgenden Schicksalsschläge lassen die Mutter verzweifeln, und sie sucht nach Wegen, um mit ihrem Schmerz umzugehen. (mehr …)

OASIS

Veröffentlicht: 20. Juli 2015 in reviews
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Diese Review enthält leichte Spoiler.

Hong Jong-du (Sol Kyung-gu) kommt aus dem Gefängnis frei und muss erst mal herausfinden, wo seine Familie jetzt lebt. Denn die ist umgezogen, ohne es für nötig zu erachten, ihn darüber zu informieren. Jong-du, der wie ein Autist gesellschaftliche Konventionen nicht wahrzunehmen scheint, landet kurzerhand wieder auf der Polizeiwache, wo er schließlich von seinem jüngsten Bruder abgeholt wird. Seine Familie gibt ihm schnell zu verstehen, dass er nicht wirklich willkommen ist, dass man ohne ihn besser fährt. Sein älterer Bruder Jong-il (Ahn Nae-sang) besorgt ihm einen Job als Essenslieferant, den er ziemlich schnell verbockt. Jong-du ist unberechenbar, unangenehm, stellt unpassende Fragen und merkt nicht, wenn andere Menschen irritiert auf ihn reagieren oder sich belästigt fühlen. (mehr …)

PEPPERMINT CANDY ist der zweite Film des südkoreanischen Regisseurs Lee Chang-dong (GREEN FISH) und erzählt die Geschichte eines Mannes, der gleich zu Beginn Selbstmord begeht, rückwärts. 20 Jahre seines Lebens in sieben Episoden, die uns zeigen, wie es zu solch einem drastischen Ende kommen konnte. (mehr …)

Mak-dong (Han Suk-kyu) kehrt nach seinem abgeleisteten Wehrdienst wieder nach Hause. Im Zug möchte er einer Frau helfen, die von Halbstarken belästigt wird. Was er nicht ahnt: Die Frau gehört zu einem Gangsterboss aus Seoul. Dieser bietet ihm nun einen Job an und lässt den naiven jungen Mann zunehmend in die Unterwelt hinabgleiten. (mehr …)