Mit ‘action’ getaggte Beiträge

Nachdem er im letzten Film POLICE STORY 2 (1988) in den Streifendienst zwangsversetzt wurde, muss Polizist „Kevin“ Chan Ka-kui (Jackie Chan) jetzt in geheimer Mission undercover auf das chinesische Festland, um dort dem inhaftierten Gangster Panther (Yuen Wah) bei der Flucht zu verhelfen. Dadurch soll er sein Vertrauen gewinnen, mit ihm nach Hongkong zurückkehren und ihn dort bei einer Operation mit dessen Bruder Khun Chaibat (Kenneth Tsang) auffliegen lassen. Kevin erhält bei diesem Auftrag von der chinesischen Polizeibehörde Hilfe in Person von Sicherheitschefin Jessica Yang (Michelle Yeoh), und für beide beginnt ein riskantes Spiel, bei dem jederzeit die Gefahr besteht, als verdeckte Polizisten enttarnt zu werden. (mehr …)

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Hier kommt ein Actionfilm eines gewissen Australiers namens George Miller, der in den Achtzigern mit seiner Endzeit-Actiontrilogie einen Kult um die Figur des Mad Max (gespielt von Mel Gibson) gründete. Der erste MAD MAX (1979) war eine Independent-Produktion mit absurden Stunts und knallharter Action, als hätten sich paar Aussies nach ein paar Bierchen zuviel zusammengesetzt und ihre PS-Wahnträume realisieren wollen. Doch in erster Linie war MAD MAX ehrliches Filmemachen: die konsequente Umsetzung einer eigenen, sehr speziellen Vision. Und wer ehrliche Arbeit betreibt, findet seine Nische und damit seinen Anhang. Und eben dieser George Miller, der zwischendurch bizarrerweise für Filme wie BABE: PIG IN THE CITY (1998) und HAPPY FEET (2006) verantwortlich war, bringt nun 36 Jahre nach MAD MAX im Alter von 70 Jahren einen neuen Mad Max Film auf die Leinwand. (mehr …)

PREDATOR

Veröffentlicht: 4. Dezember 2012 in reviews
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PREDATORWas waren das noch Zeiten, als muskelbepackte Männer im südamerikanischen Dschungel Brandrodung der brachialen Art betreiben durften! Arnold Schwarzenegger auf der Höhe seines Schaffens als Dutch, Major einer Marines-Eliteeinheit, der in einem Militärlager Geiseln befreien soll, bekommt es mit einem Unbekannten zu tun, der seine Männer einen nach dem anderen auf bestialische Weise liquidiert. Wie der Zuschauer bereits im Intro von PREDATOR erfährt, fliegt ein außerirdisches Raumschiff die Erde an und wirft seine Ladung über Südamerika ab. Erst im Laufe der Handlung dämmert es Dutch und Kollegen, dass sie mit etwas unmenschlichem zu tun haben und sie müssen ihre Strategie anpassen, um irgendwie zu überleben. (mehr …)

Es ist eine Einladung zu einer Zeitreise in die glorreichen Testosteron-Achtziger, die auf dem Papier sehr verlockend erscheint. Action-Legende Sylvester Stallone (ROCKY, FIRST BLOOD) versammelt Actionhelden vergangener Tage um sich (Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Dolph Lundgren), klassische Bösewichte (Eric Roberts), Kampfsportler (Randy Couture, Steve Austin, Jet Li) und kombiniert sie mit Muskelhelden der Gegenwart (Jason Statham), attraktiven Damen in Nebenrollen (Giselle Itié), jeder Menge Explosionen und hohem Body Count. Und Mickey Rourke (THE WRESTLER) ist auch am Start. Keine Frage, dass man von so einem Film weder Oscar-reife Dialoge erwartet noch tiefsinnige Charakterstudien, sondern schlicht und ergreifend: Unterhaltung, während man das Hirn auf Standby-Modus schaltet.
Doch warum gelingt THE EXPENDABLES diese gar nicht so schwere Aufgabe, trotz Altstar-Aufgebot, trotz breiter Kultgemeinde, nicht? (mehr …)

SUCKER PUNCH (was auf Deutsch ein Schlag bedeutet, welcher einen unerwartet trifft), der bisher neueste Film von Zack Snyder (300, WATCHMEN), hat beim Publikum gespaltene Reaktionen hervorgerufen und wurde vor allem von Kritikern überwiegend verrissen. Der Regisseur, der mit seinem eigenwilligen, sicherlich gewöhnungsbedürftigen, Stil die Welt mit dem Megahit 300, der Verfilmung von Frank Millers gleichnamigem Comic, im Sturm erobert hatte und anschließend mit der Verfilmung von Alan Moores „Watchmen“ einerseits für Begeisterung und gleichzeitig auch für Stirnrunzeln und akute Narkolepsie sorgte, brachte nun mit SUCKER PUNCH sein erstes eigenes Drehbuch auf die Leinwand – und überforderte damit die meisten, vor allem aber Kritiker der großen weiten Feuilleton-Welt. (mehr …)

300

Veröffentlicht: 14. November 2011 in reviews
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Im Jahre 480 v. Chr. stehen die Perser unter dem Gottkönig Xerxes vor den Toren Europas. Leonidas (Gerard Butler), König von Sparta, zieht mit 300 Soldaten aus, um die gigantische Armee der Perser in der Schlacht bei den Thermopylen aufzuhalten. 300 basiert auf dem Comic aus der Feder von Frank Miller und wurde von Regisseur Zack Snyder (SUCKER PUNCH, WATCHMEN) als beachtliches Resultat auf die Leinwand gebracht. Wenn auch das Risiko, lediglich Style over Substance herzustellen, sehr hoch war, so meistert 300 seinen Weg grandios. (mehr …)

Martin Harris (Liam Neeson) ist Biologe. Zusammen mit seiner Frau Elizabeth (January Jones) reist er nach Berlin, wo er bei einer Biotechnologie-Konferenz einen Vortrag halten soll. Vor dem Hotel angekommen, fällt ihm auf, dass ein Gepäckstück am Flughafen vergessen wurde, und steigt allein wieder in ein Taxi, um zurückzufahren, während seine Frau eincheckt. Auf der Rückfahrt zum Flughafen gerät sein Taxi in einen Unfall, und als Martin Harris vier Tage später in einem Berliner Krankenhaus aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es vorher war. Seine Frau kennt ihn nicht mehr, und selbst seine eigene Identität wird von einem fremden Mann verkörpert. Ist Harris verrückt, oder wird ein groß angelegtes Spiel mit ihm getrieben? (mehr …)

Wenn man sich anschickt, einen Film von Takashi Miike zu schauen, dann kann man nie wirklich wissen, was kommt. Man muss mit allem rechnen und sich gleichzeitig freuen und fürchten. Miike produziert Filme wie am Fließband, viele direkt für den Videomarkt. Zahlreiche Titel könnte man getrost als Experimentalfilme einstufen, in denen mit einfachsten Mitteln etwas ausprobiert wurde. Dann wiederum tauchen Titel auf wie etwa ÔDISHON, die inhaltlich, visuell und auch angesichts ihres „Production Values“ mit konkurrierenden Filmen im Kino locker Schritt halten. Miike experimentiert nicht nur mit filmischen und technischen Mitteln, sondern auch mit den Themen, die er behandelt. Unterschiedlicher können Filme wie THE BIRD PEOPLE IN CHINA, ANDOROMEDIA, BLUES HARP, ICHI THE KILLER, ÔDISHON kaum sein. Dabei bereitet es ihm offenbar ein großes Vergnügen, seine Zuschauer mit manchen Filmen zu schocken und anzuwidern, sie dann aber mit anderen Werken wieder schwer zu beeindrucken. Mit 13 ASSASSINS macht Miike nun einen Ausflug in die Zeit der Samurai, und wie bei seinen anderen Filmen war ich gespannt, was für eine Art Film mich wohl erwarten würde – alles war möglich. (mehr …)

Polizist Kevin (Jackie Chan) hilft beinahe im Alleingang dabei, Drogenboss Chu (Yuen Chor) und seine Bande zu verhaften. Die Zeugenaussage von May (Maggie Cheung) soll dabei helfen, Chu für lange Zeit hinter Gitter zu bringen, deshalb soll Kevin bis zum Gerichtstermin rund um die Uhr auf sie aufpassen. Das gestaltet sich schwieriger als erwartet, und als Chu wieder auf freien Fuß kommt, entscheidet sich Kevin, desillusioniert vom Justizsystem Hongkongs, welches ihm auch noch in den Rücken fällt, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. (mehr …)

Das Problem von SURROGATES, Sci-Fi-Actionfilm von Regisseur Jonathan Mostow (U-571, TERMINATOR 3: RISE OF THE MACHINES), ist, dass hier eine an sich gute Ausgangsidee, die mit einem relevanten Thema der heutigen Webgeneration verbunden ist, nicht konsequent weitergedacht und entwickelt wurde.

In der Zukunft nutzen fast alle Menschen so genannte Surrogate, Roboter, in welche sie sich von zu Hause aus einloggen, durch die sie sehen, hören und fühlen können. Erstens ist dadurch jeder geschützt vor Unfällen, Gewalt, und zweitens kann sich jeder (je nach Budget) seinen Surrogaten so gestalten, wie er möchte. Er kann so aussehen wie sein Besitzer, nur 20 Jahre jünger und sportlicher – der Avatar kann aber auch ein völlig anderes Aussehen haben, sogar ein anderes Geschlecht. In dieser Welt gibt es (warum auch immer) keine Kriminalität mehr. Jeder kann sich aus reiner Abenteuerlust und Neugier nach Herzenslust austoben, denn es kann ja keinem was passieren. (mehr …)

Ich gebe zu, dass ich nicht eine einzige Sherlock Holmes Geschichte aus der Feder Sir Arthur Conan Doyles gelesen habe. Als Kind habe ich mich mal daran versucht, aber abgebrochen, da der Funke nicht übergesprungen war.

Von daher habe ich Guy Ritchies Interpretation der berühmten Detektivfigur völlig unvoreingenommen sehen können, ohne Erwartungen die Vorlage betreffend. Klar ist von Beginn des Films an, dass Ritchies Holmes eine Actionfigur ist. Er ist nicht nur kluger und aufmerksamer Beobachter, sondern kann auch physisch richtig austeilen. (mehr …)

DEAD OR ALIVE: HANZAISHA und ÔDISHON kamen beide 1999 raus. Takashi Miike, bekannt als Fließband-Regisseur (dreht gerne mal ein halbes Dutzend Filme im Jahr), mit Wurzeln im Direct-to-Video- (und damit auch B-Film- und Trash-Bereich) machte sich durch diese zwei Werke auch dem Westen bekannt. Beide sorgten für gespaltene Reaktionen und unterschiedliche Meinungen. Fest steht, dass Miike Aufsehen erregt hatte und die Zuschauer überraschen konnte (mehr …)