Mit ‘bruce willis’ getaggte Beiträge

PULP FICTIONPULP FICTION ist der Kultfilm der Neunziger und höchstwahrscheinlich auch deren einflussreichster Titel. Etliche Gangsterkomödien und cool guys Streifen, manchmal mit ähnlich fragmentierter Struktur, tauchten nach Tarantinos Film auf, deren Realisierung allein durch die Existenz von PULP FICTION möglich war. Tarantino bewies zudem (bereits mit RESERVOIR DOGS), dass nicht zwangsläufig große Budgets, sondern gute Ideen für gute Filme sorgen, wenn den Künstlern ein kreatives Umfeld bereitgestellt wird und Studios ihnen entsprechende Freiheiten gewähren. Somit ebnete Tarantino etlichen nachkommenden Regisseuren den Weg (z. B. Guy Ritchie), die plötzlich für Projekte grünes Licht bekamen, die ihnen vorher nur vor der Nase zugeschlagene Produktionstüren eingebracht hätten. Dabei ist PULP FICTION in seinen Elementen kein grundorigineller Film, sondern vielmehr ein Sammelsurium von Filmreferenzen, eine Ode an den Film als Entertainment und Kunst selbst und der zahlreichen (teilweise trashigen) Charaktere, Plots, Bilder und Töne seiner Geschichte. (mehr …)

Es ist eine Einladung zu einer Zeitreise in die glorreichen Testosteron-Achtziger, die auf dem Papier sehr verlockend erscheint. Action-Legende Sylvester Stallone (ROCKY, FIRST BLOOD) versammelt Actionhelden vergangener Tage um sich (Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Dolph Lundgren), klassische Bösewichte (Eric Roberts), Kampfsportler (Randy Couture, Steve Austin, Jet Li) und kombiniert sie mit Muskelhelden der Gegenwart (Jason Statham), attraktiven Damen in Nebenrollen (Giselle Itié), jeder Menge Explosionen und hohem Body Count. Und Mickey Rourke (THE WRESTLER) ist auch am Start. Keine Frage, dass man von so einem Film weder Oscar-reife Dialoge erwartet noch tiefsinnige Charakterstudien, sondern schlicht und ergreifend: Unterhaltung, während man das Hirn auf Standby-Modus schaltet.
Doch warum gelingt THE EXPENDABLES diese gar nicht so schwere Aufgabe, trotz Altstar-Aufgebot, trotz breiter Kultgemeinde, nicht? (mehr …)

Das Problem von SURROGATES, Sci-Fi-Actionfilm von Regisseur Jonathan Mostow (U-571, TERMINATOR 3: RISE OF THE MACHINES), ist, dass hier eine an sich gute Ausgangsidee, die mit einem relevanten Thema der heutigen Webgeneration verbunden ist, nicht konsequent weitergedacht und entwickelt wurde.

In der Zukunft nutzen fast alle Menschen so genannte Surrogate, Roboter, in welche sie sich von zu Hause aus einloggen, durch die sie sehen, hören und fühlen können. Erstens ist dadurch jeder geschützt vor Unfällen, Gewalt, und zweitens kann sich jeder (je nach Budget) seinen Surrogaten so gestalten, wie er möchte. Er kann so aussehen wie sein Besitzer, nur 20 Jahre jünger und sportlicher – der Avatar kann aber auch ein völlig anderes Aussehen haben, sogar ein anderes Geschlecht. In dieser Welt gibt es (warum auch immer) keine Kriminalität mehr. Jeder kann sich aus reiner Abenteuerlust und Neugier nach Herzenslust austoben, denn es kann ja keinem was passieren. (mehr …)

Fünf Milliarden Menschen sterben im Jahre 1997 an einem tödlichen Virus, hinter dem offensichtlich die mysteriöse Armee der „12 Monkeys“ steckt. Die Überlebenden fliehen unter die Erdoberfläche, während die Tiere die Erde zurückerobern. Einige Jahre später wird James Cole (Bruce Willis), ein Gefangener, der immer wieder an die Oberfläche geschickt wird, um nach Hinweisen über das Virus zu suchen und sich dabei als guter Beobachter bewährt hat, von einer Gruppe „Wissenschaftler“ mit einer wichtigen Mission beauftragt: Er soll durch die Zeit reisen, in das Jahr 1996, um Schlüsselinformationen über die 12 Monkeys in Erfahrung zu bringen und dadurch den Wissenschaftlern helfen, ein Gegenmittel zu finden. Diese Mission soll die Strafzeit Coles verkürzen, daher erklärt er sich bereit. (mehr …)

UNBREAKABLE

Veröffentlicht: 11. Januar 2010 in reviews
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Spoiler-Warnung (wenn auch nur leichter Spoiler)!

Wie ich in meiner Review zu SIGNS geschrieben habe, ist UNBREAKABLE einer meiner Lieblingsfilme von Shyamalan. Gewissermaßen kann man ihn als Wegbereiter für den ernsten Comicfilm betrachten, wie er dann von Nolan mit seinen Batman Filmen perfektioniert worden ist. Die ganze Geschichte von UNBREAKABLE ist das Erwachen eines Superhelden – es geht nur darum, wie er erkennt, dass er ein Held ist, dass er übersinnliche Kräfte hat, und wie sein Leben dadurch einen anderen Verlauf annimmt. Dies ist der Clou und hebt ihn ab von sonstigen Superhelden-Geschichten, zusammen mit der eben erwähnten Tatsache, dass an das Thema ernsthaft/realistisch herangegangen wird. (mehr …)