Mit ‘endzeit’ getaggte Beiträge

Hier kommt ein Actionfilm eines gewissen Australiers namens George Miller, der in den Achtzigern mit seiner Endzeit-Actiontrilogie einen Kult um die Figur des Mad Max (gespielt von Mel Gibson) gründete. Der erste MAD MAX (1979) war eine Independent-Produktion mit absurden Stunts und knallharter Action, als hätten sich paar Aussies nach ein paar Bierchen zuviel zusammengesetzt und ihre PS-Wahnträume realisieren wollen. Doch in erster Linie war MAD MAX ehrliches Filmemachen: die konsequente Umsetzung einer eigenen, sehr speziellen Vision. Und wer ehrliche Arbeit betreibt, findet seine Nische und damit seinen Anhang. Und eben dieser George Miller, der zwischendurch bizarrerweise für Filme wie BABE: PIG IN THE CITY (1998) und HAPPY FEET (2006) verantwortlich war, bringt nun 36 Jahre nach MAD MAX im Alter von 70 Jahren einen neuen Mad Max Film auf die Leinwand. (mehr …)

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Hayao Miyasaki und mit ihm das Studio Ghibli stehen für ganz große japanische Animationskunst und gelten als das Pendant zu den Disney Studios im Westen. Seit Mitte der Achtziger enstanden hier mehrere bemerkenswerte und zauberhafte Filme, die von ganz anderer Natur sind als Zeichentrickfilme, mit denen wir im Westen vertraut und aufgewachsen sind. Der Animationsfilm, in der westlichen Kultur meist mit Kinderunterhaltung assoziiert, trotz (oder aufgrund) vieler Meisterwerke Disneys oder zahlreicher Zeichentrickserien, ist in Japan keine reine Kindersache, sondern von Erwachsenen als ernstzunehmende Ausdrucksform anerkannt und weiterentwickelt worden. Die Bandbreite der Animes deckt so viele Genres und Geschmäcker (von denen sehr viele für Kinder gänzlich ungeeignet sind) ab, dass es fast unsinnig erscheint, von einem Anime als Genre zu sprechen. Stattdessen sollte man wie bei Spielfilmen auch das Genre vom Inhalt der Geschichte abhängig machen. (mehr …)

Es passierte auf einmal, ohne dass jemand sagen könnte, was genau geschehen ist. Ein globaler nuklearer Krieg? Ein Meteoriteneinschlag? Ein Supervulkanausbruch? Im Handumdrehen ist aus der Erde eine sterbende Einöde geworden – die Sonne ist von einem dunklen und dichten Wolkenteppich verdeckt und nicht mehr zu sehen. Tiere gibt es nicht mehr, Pflanzen wachsen nicht mehr nach. Die Relikte der untergegangenen Zivilisation der Menschen sind abgebrochene Strommasten, zusammengestürzte Brücken und verlassene Häuser. Die verbliebenen Menschen sind verzweifelt auf der Suche nach Nahrung, um zu überleben. Die meisten der Überlebenden haben die letzte Schwelle der Moral längst überschritten, und halten sich am Leben, indem sie Ihresgleichen verspeisen.

In dieser toten und lebensfeindlichen Welt versucht ein verzweifelter Vater, zusammen mit seinem Sohn zu überleben, ohne dabei zum Tier zu werden… (mehr …)