Mit ‘film’ getaggte Beiträge

Diese Review enthält einige Spoiler!

ALIEN: COVENANT spielt zehn Jahre nach den Ereignissen von PROMETHEUS (2012). Das Kolonisationsschiff Covenant befindet sich auf dem Weg in eine neue Welt, wo die Crew sowie ihre 2000 Kolonisten (gefrorene Embryonen) ein neues Leben beginnen sollen. Aufgrund eines Zwischenfalls wird die Crew aus dem Kälteschlaf geweckt – es kommt zu einigen Verlusten. Dann stellen sie fest, dass sie ein Signal empfangen haben, das zweifellos menschlich ist – jemand singt Country Roads von John Denver. Das Signal stammt von einem anderen Planeten, den die Kolonisten nicht kennen und der auch nicht erforscht ist – doch seine Werte sind den Instrumenten nach besser als die ihres Zielplaneten. Also entscheidet der zum Captain aufgestiegene Oram (Billy Crudup), einen Umweg zu machen und der Sache auf den Grund zu gehen. Warum die Chance vergehen lassen, eine bessere Welt zu finden? (mehr …)

Top 5 des Monats: Februar 2017

Veröffentlicht: 12. April 2017 in top 5 of the month
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Meine Filmauswahl aus dem Februar ist mal wieder ein internationaler Mix in fünf verschiedenen Sprachen und auch thematisch breit gefächert! Ich hoffe, dadurch den ein oder anderen Filmabend inspirieren zu können! (mehr …)

Top 5 des Monats: Januar 2017

Veröffentlicht: 1. März 2017 in top 5 of the month
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Nachdem ich leider aufgrund von Krankheit und Arbeit keine Auswahl für den letzten Dezember veröffentlichen konnte, starte ich nun etwas verspätet ins neue Jahr mit den ersten Filmempfehlungen aus dem Januar! Eine kleine Änderung habe ich am Format vorgenommen: Es gibt keine offizielle Platzierung mehr, da ich das immer recht nervig fand, sondern einfach nur noch fünf empfohlene Filme! (mehr …)

Top 5 des Monats: November 2016

Veröffentlicht: 21. Dezember 2016 in top 5 of the month
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Wieder ist es Zeit für meine monatliche Filmauswahl – diesmal teilen sich drei berühmte Klassiker die Plätze mit zwei Filmen jüngeren Datums. Wieder musste ich schweren Herzens Filme aus der Vorauswahl streichen, was nicht bedeutet, dass sie es nicht auch in die Top 5 verdient hätten. Darunter sind unter anderen Douglas Sirks ALL THAT HEAVEN ALLOWS (1955), Iñárritus BIUTIFUL (2010) und Robert Altmans MASH (1970). Ich bin mit der finalen Auswahl aber zufrieden und kann auch schon für den Dezember eine schöne Liste als Jahresabschluss versprechen! (mehr …)

ROGUE ONE

Dieser Artikel enthält ein paar leichte Spoiler.

Zu Beginn von STAR WARS: EPISODE IV – A NEW HOPE (1977), können wir im vorbeiziehenden Einleitungstext lesen:

„It is a period of civil war. Rebel spaceships, striking from a hidden base, have won their first victory against the evil Galactic Empire. During the battle, Rebel spies managed to steal secret plans to the Empire’s ultimate weapon, the DEATH STAR, an armored space station with enough power to destroy an entire planet.“

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ARRIVAL

Zwölf riesige, außerirdische Objekte erscheinen an verschiedenen Orten auf der Erde. Vereinzelt bricht Panik aus, aber in erster Linie dominieren Besorgnis und Neugier. Die Menschheit stellt sich natürlich die Frage: „Was wollen sie?“ Um die unverständlichen Laute der Wesen zu verstehen, wird die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) beauftragt, zusammen mit dem Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) die Kommunikation mit den Wesen herzustellen. (mehr …)

Die sechzehnjährige Jesse (Elle Fanning) kommt nach Los Angeles in die vermeintliche Stadt der Engel, um dort eine Karriere als Model zu beginnen. Dort sorgt sie für Aufsehen – nicht nur bei der Makeup-Künstlerin Ruby (Jena Malone), die sofort von ihr fasziniert ist, sondern auch bei ihrer Konkurrenz, den Models Gigi (Bella Heathcote) und Sarah (Abbey Lee). Denn Jesse besitzt etwas, das die beiden nicht haben, und wird schon bald bei den Castings bevorzugt. Sie erobert die Herzen der Modedesigner und Fotografen, und wird schließlich von der Modewelt, dem Geschäft mit der Schönheit, vereinnahmt. (mehr …)

Top 5 des Monats: Oktober 2016

Veröffentlicht: 4. November 2016 in top 5 of the month
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Selten ist mir eine Filmauswahl so schwierig erschienen wie im letzten Monat. Für die nachfolgende Liste musste ich zahlreiche großartige Filme streichen, die eigentlich genannt werden müssten, darunter Jean-Pierre Melvilles L’ARMÉE DES HOMBRES (1969), Luis Buñuels BELLE DE JOUR (1967), John Fords THE MAN WHO SHOT LIBERTY VALANCE (1962) und Roberto Rossellinis PAISÀ (1946). Festgelegt habe ich mich schließlich auf fünf wunderbare Filme aus verschiedenen Ländern, bis auf eine Ausnahme allesamt aus den Sechziger Jahren: (mehr …)

Im Gegensatz zu den spektakulären IP MAN (2008) und IP MAN 2 (2010) lässt es Herman Yaus Film IP MAN: THE FINAL FIGHT ruhiger und überwiegend realistischer zugehen. Die berühmte Person des Wing Cung Großmeisters und Nationalhelden Ip Man dient auch hier als Vorlage, doch diesmal wird sein Leben nicht in Form eines Actionfilms umgesetzt, sondern als Drama (mit durchaus hochkarätigen Kampfszenen, wohlgemerkt). (mehr …)

BLUE VALENTINE

Veröffentlicht: 19. Oktober 2016 in reviews
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Diese Review enthält leichte Spoiler.

Ein Film wie BLUE VALENTINE verspricht keinen angenehmen Wohlfühlabend. Keinen romantischen Kitsch, der einen mit Happy End und warmem Gefühl im Bauch entlässt. Stattdessen ist der Film ein vorbildliches Beispiel an Ehrlichkeit. Ehrlichkeit in seiner Handlung, im Spiel seiner Darsteller und in der Inszenierung. Zwei junge Menschen lernen sich kennen. Cindy (Michelle Williams) möchte Medizin studieren und später Ärztin werden. Ihre Familie kommt aus der Mittelklasse. Dean (Ryan Gosling) ist ein Umzugshelfer ohne Schulbildung. Beide lernen sich zufällig im Altenheim kennen, wo er bei einem Umzug arbeitet, während sie ihre Großmutter besucht. Sie verlieben sich, sie heiraten. Sechs Jahre später ist von der Leichtigkeit und dem Hochgefühl nichts mehr übrig geblieben. (mehr …)

Top 5 des Monats (kind of): März – September 2016

Veröffentlicht: 15. Oktober 2016 in top 5 of the month
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Nach einer viel zu langen Auszeit konnte ich endlich wieder eine Filmauswahl zusammenstellen. Da ich im zurückliegenden Zeitraum im Vergleich zur normalen Routine aus verschiedenen Gründen nur wenige Filme gesehen habe, habe ich mich entschieden, eine „Top 5“ für den gesamten ausgelassenen Zeitraum, von März bis September, zu veröffentlichen. Sie umfasst daher ausnahmsweise auch nicht fünf, sondern acht Filme. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen und Monaten wieder das Pensum erhöhen kann, um an dieser Stelle auch darüber schreiben zu können. Hier sind die besten Filme, die ich den letzten sieben (!) Monaten gesehen habe: (mehr …)

Top 5 des Monats: Februar 2016

Veröffentlicht: 7. März 2016 in top 5 of the month
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Im Februar war meine Auswahl zahlenmäßig begrenzt, doch qualitativ eng beieinander, so dass ich mich mit dem Ranking sehr schwer getan habe. Tatsächlich sollten die finalen Platzierungen nicht so engstirnig betrachtet werden, alle fünf Filme kann ich empfehlen und haben ihre eigenen Stärken. Diese Liste knapp verpasst hat der wunderbare schwedische Film TILL DET SOM ÄR VACKERT [PURE] (2009, Lisa Langseth) mit der zauberhaften Alicia Vikander, die inzwischen auch Oscarpreisträgerin ist. In diesem Film spielt sie eine orientierungslose Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen, für die sich mit der Musik von Mozart und schließlich mit dem Kontakt zu einem Komponisten eine völlig neue Welt eröffnet. Sehenswert! Doch nun zu meiner Filmauswahl aus dem Februar: (mehr …)

Andy Weirs Roman The Martian (2011) gefällt mir in erster Linie aus zwei Gründen. Zunächst ist die Entstehungsgeschichte interessant, denn Weir veröffentlichte das Buch auf eigene Faust über Amazon als Kindle-Ebook, nachdem er seine Geschichte zunächst auf seinem eigenen Blog in Episoden veröffentlicht und großen Zuspruch erhalten hatte. Auf Amazon katapultierten sich die Verkaufszahlen (er hatte das Buch für den Kindle-Minimalpreis von 0,99 USD ausgepreist) schlagartig in die Höhe, so dass er in den dortigen SF-Charts landete, wodurch der Verkauf weiter explodierte. Es dauerte nicht lange, da wurde ihm ein Print-Deal angeboten, ein Manager stand vor der Tür, und schließlich kaufte Hollywood die Drehbuchrechte. (mehr …)

Verschont wird sie wahrlich nicht, die gute Lieutenant Ripley (Sigourney Weaver). Nachdem sie sich auf dem Gefängnisplaneten Fiorina 161 nur noch mit dem Freitod zu helfen wusste, fällt 200 Jahre später skrupellosen Wissenschaftlern nichts besseres ein, als die Verstorbene mittels DNA-Proben aus Blutresten zu klonen. Dabei geht es weniger um die Wiederauferstandene Ripley, sondern mehr um das, was in ihrem Körper steckt. Denn die Erbinformation einer Alien-Königin hat sich scheinbar mit dem Genom Ripleys vermengt, so dass der gefährliche Organismus miterzeugt wird. All das geschieht an Bord des militärischen Schiffes USM Auriga, wo das United Systems Military unter dem Kommando von General Perez (ein herrlicher Dan Hedaya) daran forscht, Aliens zu züchten (und natürlich als Waffen zu verwenden). (mehr …)

ALIEN³

Veröffentlicht: 18. Februar 2016 in reviews
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Nachdem Ripley zusammen mit Newt und dem Colonial Marine Hicks von der Kolonie LV-426 fliehen konnten, ereignet sich auf ihrem Raumschiff während ihres Kälteschlafs eine Katastrophe, die zur Abtrennung der Rettungskapsel und zum Absturz auf die abgelegene Welt Fiorina „Fury“ 161 führt. Hicks und Newt überleben nicht, daher findet sich Ripley (Sigourney Weaver) alleine auf einer Gefängniskolonie wieder, in der ausschließlich „Doppel-Y-Chromosom“-Mörder und Triebtäter arbeiten, die hier der Außenwelt entsagt und ihren Glauben in einer fundamentalistischen christlichen Religion gefunden haben. Alles wäre halb so schlimm, wenn Ripley nicht der dringende Verdacht plagen würde, dass sie möglicherweise einen ungebetenen Gast in ihrer Kapsel mitgebracht hat … (mehr …)