Mit ‘korea’ getaggte Beiträge

Der nordkoreanische Agent Pyo Jong-seong (Ha Jung-woo) ist in Berlin stationiert. Seine Ehefrau Ryun Jung-hee (Jun Ji-hyun) ebenfalls, als Übersetzerin in der nordkoreanischen Botschaft. Nach einer fehlgeschlagenen Transaktion wird Jong-seongs Frau verdächtigt, zu den Südkoreanern überlaufen zu wollen. Jong-seong kommen Zweifel auf, doch bald schon muss er erkennen, dass dies nur der erste Schritt eines gigantischen abgekarteten Spiels ist, bei welchem unter anderem er und seine Frau als Bauernopfer herhalten sollen. Bald befinden sich beide auf der Flucht, doch nicht nur vor den eigenen Leuten, besonders in Person des rücksichtslosen Dong Myung-soo (Ryoo Seung-bum), sondern auch vor dem südkoreanischen Geheimdienstler Jung Jin-soo (Han Suk-kyu) und arabischen Organisationen, die auf sie angesetzt werden. (mehr …)

SHI (POETRY)

Veröffentlicht: 24. Juli 2015 in reviews
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Mi-ja (Yoon Jeong-hee) muss mit zahlreichen Problemem zurechtkommen. Die Witwe sorgt alleine für ihren Teenager-Enkel Jong-wook (Lee David), der in seiner abgekapselten Welt lebt und sich von Oma wie ein Pascha bedienen lässt; das knappe Geld verdient sie sich als Pflegerin eines alten Schlaganfallopfers. Bei einem Arztbesuch wird ihr Alzheimer im Frühstadium diagnostiziert. (mehr …)

Die Witwe Lee Shin-ae (Jeon Do-yeon) zieht mit ihrem Sohn von Seoul nach Miryang um, da sie entschieden hat, im Heimatort ihres verstorbenen Mannes ein neues Leben als Klavierlehrerin anzufangen. Die von ihr erwünschte Anonymität des Neustarts erhält sie in der Kleinstadt jedoch nicht. Ziemlich bald wissen alle von der Neuen und ihrem Schicksal. Vor allem der Mechaniker Kim Jong-chan (Song Kang-ho) lässt nicht locker und weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch Shin-ae bleibt auch in Miryang nicht verschont, denn nicht lange nach ihrer Ankunft wird ihr Sohn entführt. Die folgenden Schicksalsschläge lassen die Mutter verzweifeln, und sie sucht nach Wegen, um mit ihrem Schmerz umzugehen. (mehr …)

OASIS

Veröffentlicht: 20. Juli 2015 in reviews
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Diese Review enthält leichte Spoiler.

Hong Jong-du (Sol Kyung-gu) kommt aus dem Gefängnis frei und muss erst mal herausfinden, wo seine Familie jetzt lebt. Denn die ist umgezogen, ohne es für nötig zu erachten, ihn darüber zu informieren. Jong-du, der wie ein Autist gesellschaftliche Konventionen nicht wahrzunehmen scheint, landet kurzerhand wieder auf der Polizeiwache, wo er schließlich von seinem jüngsten Bruder abgeholt wird. Seine Familie gibt ihm schnell zu verstehen, dass er nicht wirklich willkommen ist, dass man ohne ihn besser fährt. Sein älterer Bruder Jong-il (Ahn Nae-sang) besorgt ihm einen Job als Essenslieferant, den er ziemlich schnell verbockt. Jong-du ist unberechenbar, unangenehm, stellt unpassende Fragen und merkt nicht, wenn andere Menschen irritiert auf ihn reagieren oder sich belästigt fühlen. (mehr …)

PEPPERMINT CANDY ist der zweite Film des südkoreanischen Regisseurs Lee Chang-dong (GREEN FISH) und erzählt die Geschichte eines Mannes, der gleich zu Beginn Selbstmord begeht, rückwärts. 20 Jahre seines Lebens in sieben Episoden, die uns zeigen, wie es zu solch einem drastischen Ende kommen konnte. (mehr …)

Mak-dong (Han Suk-kyu) kehrt nach seinem abgeleisteten Wehrdienst wieder nach Hause. Im Zug möchte er einer Frau helfen, die von Halbstarken belästigt wird. Was er nicht ahnt: Die Frau gehört zu einem Gangsterboss aus Seoul. Dieser bietet ihm nun einen Job an und lässt den naiven jungen Mann zunehmend in die Unterwelt hinabgleiten. (mehr …)

Dieser Artikel enthält Spoiler, die wesentliches über die Handlung verraten. Die Spoiler sind im Text als solche markiert und können vom Leser übersprungen werden, falls der Film noch nicht gesichtet wurde.

Ein wenig zwiegespalten war ich nach meiner ersten Sichtung von Kim Jee-woons A TALE OF TWO SISTERS schon. Generell schaue ich alles an, doch es gibt zwei Genres, denen kann ich wenig abgewinnen. Zum einen das Musical (Ausnahme sind hier Animationsfilme à la Disney), und zweitens der Horrorfilm. Es ist nicht so, dass ich keine Horrorfilme schaue. Im Gegenteil schätze ich einige Klassiker des Genres sehr hoch, z. B. Kubricks THE SHINING oder auch Polanskis ROSEMARY’S BABY. Die meisten Horrorfilme jedoch machen mich wenig an, und gerade die etwas neuere Horror-Schiene, die eher auf Gewaltvisualisierung und billige Schockelemente setzt als auf echten, langsam aufkommenden Horror, lässt mich ziemlich kalt. Da kostet es mich immer etwas Überwindung, mir einen Film dieser Gattung anzusehen. Doch Kim Jee-woon ist ein interessanter Filmemacher (THE GOOD, THE BAD, THE WEIRD, I SAW THE DEVIL, A BITTERSWEET LIFE), und der erfolgreichste Horror-/Mysteryfilm Südkoreas ist dann doch ein Titel, der auf meiner Watchlist nicht fehlen durfte. (mehr …)

Der Polizist Sang-gil ist wenig begeistert, als man ihm plötzlich einen Partner zur Seite stellt – und es sich hierbei auch noch um eine Frau handelt. Beide werden auf einen mysteriösen Tod angesetzt, der sich bald als eine Serie von Morden herausstellt, bei welcher die Opfer Bissspuren eines Wolfes am Hals aufweisen. Während das ungleiche Paar ermittelt und Eun-young als einzige Frau unter Männern damit kämpft, akzeptiert zu werden, führen die Ermittlungen zunehmend in die Abgründe von Drogenhandel und Kinderprostitution, die irgendwie mit dem mysteriösen Wolf verbunden sind. (mehr …)

Jung-ho ist ein ehemaliger Polizist, der nun als Zuhälter arbeitet und seine Callgirls den Kunden aus einem heruntergekommenen Büro heraus per Telefon vermittelt. Wenn es ein Problem mit den Freiern gibt, ist er zur Stelle – nicht, weil ihm so viel an den Frauen liegt, sondern weil er Angst um seine Investitionen hat. Nachdem Mi-jin, eines der Mädchen, verschwindet, ist er überzeugt davon, dass der Freier sie gekidnappt und verkauft hat. Was er nicht ahnt ist die wahre Natur des Freiers: Young-min ist tatsächlich ein Serienkiller, der Frauen gerne mit Hammer und Meißel bearbeitet. Diese Erkenntnis dämmert Jung-ho erst im Laufe der nun resultierenden Jagd. (mehr …)

Ga-num ist Taxifahrer in Yanji, der Hauptstadt von Yanbian, einer autonomen koreanischen Präfektur in China an der Grenze zu Nordkorea und Russland. Hoch verschuldet, da er für seine Frau ein Visum nach Südkorea besorgt hat, versucht er durch seinen Job und nächtliches Spielen seine Schulden bei der Unterwelt wieder zu begleichen. Von seiner Frau hat er seit ihrer Ausreise nichts mehr gehört. Als er am Rande der Verzweiflung ist, erhält er von Myun-ga, einem kriminellen Kopf in Yanji, einen Auftrag und die Chance auf die Lösung seiner Probleme. Für eine Stange Geld soll Ga-num nach Südkorea eingeschmuggelt werden, um dort eine bestimmte Person zu töten. Bei der Gelegenheit kann er auch Kontakt mit seiner Frau aufnehmen. Ga-num zögert nicht lange und macht sich auf die gefährliche Reise… (mehr …)

Sun-woo arbeitet in einem Hotel, allerdings für Verbrecherboss Baek. Für diesen erledigt er seit sieben Jahren die Drecksarbeit, ohne zu murren, ohne zu hinterfragen. Knallhart und emotionslos. Er wohnt in einer sterilen Designerwohnung, trägt die feinsten Anzüge und hat scheinbar bis auf seine Arbeit kein Privatleben oder andere Interessen. Sein so klar strukturiertes Cleaner-Leben gerät aus der Bahn, als er von Boss Baek den Auftrag erhält, dessen junge Freundin drei Tage lang zu begleiten und zu beobachten, um herauszufinden, ob sie einen Liebhaber hat. Sollte sich der Verdacht bestätigen, ist die Anweisung nicht zu missverstehen: beide sollen dann beseitigt werden. Sun-woo lernt also Hee-soo (Shin Min-a) kennen, und es kommt, wie es kommen muss, oder wie wir zumindest erwarten würden… (mehr …)

MADEO (MOTHER)

Veröffentlicht: 19. Februar 2011 in reviews
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Würde jemand auf mich zukommen und sagen: „Ich hab die Nase voll von amerikanischen Filmen, ich will mal was anderes, was exotisches. Was kannst du mir da empfehlen?“, so würde ich dieser Person guten Gewissens MADEO (MOTHER) von Bong Joon-ho empfehlen, quasi als Einstiegsdroge in die Welt des asiatischen Films. Wieso ausgerechnet MOTHER? (mehr …)

BAKJWI (THIRST)

Veröffentlicht: 20. Februar 2010 in reviews
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THIRST ist der neueste Film von Park Chan-Wook, dem koreanischen Senkrechtstarter, der mit seiner Rache-Trilogie (SYMPATHY FOR MR. VENGEANCE, OLDBOY, LADY VENGEANCE) für Aufsehen gesorgt hat.
Nach dem etwas schwächeren I’M A CYBORG, BUT THAT’S OKAY hat sich der mittlerweile 46-jährige ein Mal mehr einem kuriosen Plot gewidmet und einen Vampirfilm der anderen Art erschaffen. (mehr …)