Mit ‘krieg’ getaggte Beiträge

AMERICAN SNIPER ist der erste Film von Clint Eastwood, den ich regelrecht hasse. Die dafür verhältnismäßig hohe Wertung von 5 Punkten liegt daran, dass es filmtechnisch wenig auszusetzen gibt, bis auf ein paar Ausnahmen. Bei diesem Film sollte man zwischen zwei Kategorien von Problemen trennen. Die eine ist die echte Person Chris Kyle, dem mittlerweile verstorbenen Scharfschützen der Navy SEALs, dessen Buch American Sniper (2012) bzw. dessen Leben hier verfilmt wurde. Die zweite Kategorie sind die Probleme, die aus dem Film selbst resultieren. (mehr …)

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Es gibt ein paar Regisseure, die mit ihren Filmen eine komplett eigene Parallelwelt zeigen, die nach eigenen Gesetzen und Logiken funtioniert. Wes Anderson (THE DARJEELING LIMITED) ist einer von ihnen. Quentin Tarantino ist ein weiterer dieser Regisseure, und seine Filme tragen seine unnachahmliche Handschrift. Kaum irgendeinem Genre zuzuordnen, sind Tarantinos Werke eine Kombination aus Komödie, Exploitation, Western, Eastern usw.

Tarantino zitiert seine Vorbilder und Lieblingsfilme – er ist das Paradebeispiel eines Filmwahnsinnigen, der so viel Zelluloid inhaliert und gut sortiert in seinem Kopf abgespeichert hat, dass er stets auf Abruf das Bild, die Einstellung, das Detail, welches er braucht, zur Hand hat. (mehr …)

Kriegsalltag im Irak. Die Spezialeinheit der amerikanischen Streitkräfte kümmert sich darum, Bomben zu suchen und zu entschärfen. Dabei begibt sie sich nicht nur in Gefahr aufgrund der Zerstörungskraft der Bomben, sondern auch, weil sie sich meist auf offenem Gelände präsentiert und mit Scharfschützen rechnen muss. Welcher der irakischen Zuschauer gehört zu den Bombenlegern, hat womöglich gar die Fernsteuerung in der Hand und kann jederzeit zünden?

THE HURT LOCKER, nominiert für neun Oscars und damit schärfster Konkurrent von AVATAR, wurde von Kathryn Bigelow (Ex-Frau von AVATAR-Macher James Cameron) in Jordanien gedreht. (mehr …)