Mit ‘martin scorsese’ getaggte Beiträge

Der Artikel enthält leichte Spoiler.

Der angehende Broker Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) kann sich nicht an der Wall Street durchsetzen, nachdem ihm der große Börsencrash 1987 einen Strich durch die Rechnung macht. Stattdessen geht er nach Long Island, wo er sich durch fragwürdige Methoden mit der Zeit sein Imperium aufbaut, indem er Menschen Aktien andreht, deren Wert künstlich und fälschlich überbewertet wurden. Ein Leben im Dauerrausch (Geld, Drogen, Sex) beginnt, bis Belfort in den Neunzigern aufgrund von Geldwäsche und kriminellen Aktionen am Finanzmarkt ins Gefängnis gehen muss. Scorsese ist bekannt dafür, Lebensläufe mit kometenhaftem Aufstieg und anschließendem Absturz virtuos zu verfilmen. Damit reiht sich THE WOLF OF WALL STREET, eine Verfilmung der Autobiografie Jordan Belforts, hinter seinen anderen Filmen wie RAGING BULL, GOODFELLAS und CASINO ein. (mehr …)

Als ich letzte Woche im Kino Ridley Scotts PROMETHEUS in 3D gesehen habe, war das Verhalten der Charaktere das große Diskussionsthema im Anschluss, kombiniert mit den zahlreichen fragwürdigen Plot-Elementen. Dabei geriet der 3D Aspekt ein wenig ins Abseits. Dennoch mache ich mir über 3D im Kino Gedanken, und nachdem ich mittlerweile einige (nicht viele) Filme gesehen habe, hat sich mein anfänglicher Eindruck gefestigt und mein Fazit des 3D Features seit James Camerons AVATAR lautet: (mehr …)

Im Jahre 1954 muss U.S. Marshall Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) auf der abgelegenen Insel „Shutter Island“ das Verschwinden einer Patientin des dort ansässigen Gefängnisses für schwer gestörte Gewaltverbrecher aufklären. Ohne Spuren zu hinterlassen, scheint sie sich in Luft aufgelöst zu haben. Teddy sowie sein Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) machen sich auf die Suche und beginnen ihre Ermittlungen. Dabei hat Teddy, Kriegsveteran, noch ganz eigene Motive, warum er den Fall auf Shutter Island angenommen hat. Er vermutet den Mörder seiner Frau unter den Patienten der Anstalt. Die beiden Marshalls haben den Eindruck, dass die Gefängnisleitung in Person von Dr. Cawley (Ben Kingsley) etwas verbirgt und sich unkooperativ zeigt. (mehr …)

THE DEPARTED ist das Remake des Hongkong-Thrillers INFERNAL AFFAIRS von 2002 und der bisher letzte Film von Martin Scorsese (bald kommt SHUTTER ISLAND ins Kino), welcher nach sieben Nominierungen im achten Anlauf endlich den überfälligen Oscar erhalten hat. Außer den Regie-Oscar hat THE DEPARTED noch in der zweiten Königsdisziplin Bester Film, sowie für den besten Schnitt und das beste Drehbuch gewonnen. Nominiert war zudem Mark Wahlberg als bester Nebendarsteller, musste sich aber Alan Arkin (LITTLE MISS SUNSHINE) geschlagen geben.

Interessant an THE DEPARTED ist, (mehr …)

Angespornt durch die Ehrung Scorseses bei den Golden Globes mit dem Cecil B. DeMille Award, habe ich mir gestern endlich NEW YORK STORIES von 1989 angesehen. Dabei handelt es sich um einen Dreierpack von Kurzfilmen mit dem Thema New York. Der erste Film von Scorsese heißt LIFE LESSONS, der zweite von Francis Ford Coppola LIFE WITHOUT ZOE und schließlich folgt OEDIPUS WRECKS von Woody Allen. Aus welchen Gründen auch immer kam ich bisher nie dazu, diese Filme zu sehen, aber ich bin froh, dies nachgeholt zu haben! (mehr …)

Heute Nacht war es wieder soweit: zum 67. Mal wurden die Golden Globes verliehen, und wie bei allen Preisverleihungen ist man mit der einen Auszeichnung zufrieden und stimmt zu, bei der anderen wiederum versteht man die Welt nicht mehr. So und nicht anders war es auch diesmal. Der große Gewinner war AVATAR, der nicht nur in der Kategorie beste Regie, sondern auch bester Film (Drama) abräumen durfte. Was den Globe für die Regie angeht, muss ich klar sagen, dass er nicht unverdient ist. Regie bei einem Projekt wie AVATAR zu führen, dass erfordert eine enorme Leistung, und nur die wenigsten könnten so etwas, ohne den Überblick zu verlieren. (mehr …)