Mit ‘nicolas winding refn’ getaggte Beiträge

Die sechzehnjährige Jesse (Elle Fanning) kommt nach Los Angeles in die vermeintliche Stadt der Engel, um dort eine Karriere als Model zu beginnen. Dort sorgt sie für Aufsehen – nicht nur bei der Makeup-Künstlerin Ruby (Jena Malone), die sofort von ihr fasziniert ist, sondern auch bei ihrer Konkurrenz, den Models Gigi (Bella Heathcote) und Sarah (Abbey Lee). Denn Jesse besitzt etwas, das die beiden nicht haben, und wird schon bald bei den Castings bevorzugt. Sie erobert die Herzen der Modedesigner und Fotografen, und wird schließlich von der Modewelt, dem Geschäft mit der Schönheit, vereinnahmt. (mehr …)

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Das Herz eines Cineasten schlägt immer dann höher, wenn er entweder ein altes Meisterwerk (neu) entdeckt, aber auch dann, wenn er einen neuen Film sehen darf, der mal wieder ganz anders ist als bisher Gesehenes. Dabei muss nicht das Rad neu erfunden werden (was mittlerweile auch schier unmöglich ist), aber es reicht schon aus, bekannte Motive und Muster auf neue Weise zu interpretieren und zu inszenieren. Spektakuläre Autoverfolgungsjagden gab es bereits (und damit meine ich die wirklich guten und kohärenten Choreographien wie z. B. in BULLIT, THE FRENCH CONNECTION oder RONIN und nicht Chaosmontagen der aktuelleren Actionstreifen), ebenso das Heist Motiv und den mysteriösen Einzelgänger ohne Namen. Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Wie immer gilt: nicht die Idee, nicht die einzelnen Elemente, sondern das Händchen bei der Mixtur und der grundlegenden Stimmung machen schließlich die Differenzierung aus zwischen Industriestandard und kreativer Abweichung. Regisseur Nicolas Winding Refn war somit die beste Wahl, die getroffen werden konnte, um die Romanvorlage von James Sallis filmisch reizvoll umzusetzen. Wer BRONSON und VALHALLA RISING gesehen hat, der ist sich vorab bewusst, dass DRIVE kein gewöhnlicher Actionfilm sein kann. Und so übertrifft Winding Refn die Erwartungen in allen Belangen und bringt einen Genremix ins Kino, welcher wie bei seinem letzten Film das Publikum spalten wird. (mehr …)

BRONSON

Veröffentlicht: 17. Juni 2011 in reviews
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Ich kannte die Geschichte von Charlie Bronson, dem berühmtesten Verbrecher Großbritanniens, benannt nach Hollywoodstar Charles Bronson, nicht und hatte bisher nie von ihm gehört. So habe ich mich lediglich auf den Film konzentrieren können und diesen als eigenes Werk auf mich wirken lassen. Nicolas Winding Refn sorgte vor kurzem mit seinem grandiosen wie bizarren Wikinger-Trip VALHALLA RISING für Aufsehen, ein Film mit hypnotischer Mischung von realen und verzerrten, fantasierten oder geträumten Szenen. BRONSON ist so gesehen nicht unähnlich. Hier erzählt uns der Hauptprotagonist, imposant verkörpert von Tom Hardy (INCEPTION), seine Lebensgeschichte. Bronson steht dabei geschminkt auf einer Bühne und trägt seine Geschichte dem winzigen und anonymen Publikum vor – eigentlich uns. Diese Theaterszenen sind zweifellos nicht als real einzustufen, eher als Kopfkino Bronsons, bzw. als Dialog mit den Zuschauern des Films. (mehr …)

VALHALLA RISING

Veröffentlicht: 11. September 2010 in reviews
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Niemand weiss, wo er herkommt. Er hat keine Vergangenheit und keinen Namen. In einem Käfig eingesperrt, wird er nur freigelassen, um bei Kämpfen auf Leben und Tod wie ein Gladiator seine Gegner zu töten. Er scheint eine übermenschliche Tötungsmaschine zu sein, und als er es schließlich schafft, aus seinem Gefängnis zu entkommen und seine Peiniger zu bestrafen, macht er sich auf den Weg, auf einen Trip in die Abgründe von Gewalt und Verstand. (mehr …)