Mit ‘ridley scott’ getaggte Beiträge

Andy Weirs Roman The Martian (2011) gefällt mir in erster Linie aus zwei Gründen. Zunächst ist die Entstehungsgeschichte interessant, denn Weir veröffentlichte das Buch auf eigene Faust über Amazon als Kindle-Ebook, nachdem er seine Geschichte zunächst auf seinem eigenen Blog in Episoden veröffentlicht und großen Zuspruch erhalten hatte. Auf Amazon katapultierten sich die Verkaufszahlen (er hatte das Buch für den Kindle-Minimalpreis von 0,99 USD ausgepreist) schlagartig in die Höhe, so dass er in den dortigen SF-Charts landete, wodurch der Verkauf weiter explodierte. Es dauerte nicht lange, da wurde ihm ein Print-Deal angeboten, ein Manager stand vor der Tür, und schließlich kaufte Hollywood die Drehbuchrechte. (mehr …)

Das kommerzielle Frachtschiff Nostromo, dessen Crew sich im Kälteschlaf befindet, empfängt ein mysteriöses Signal, einen vermeintlichen Notruf von einem Planetoiden. Der Schiffscomputer weckt daraufhin die Mannschaft, die diesem Signal, so die Regularien des Unternehmens, nachgehen muss. Also landet die Nostromo auf dem Weltraumbrocken, und die Crew um Captain Dallas (Tom Skerritt) entdeckt das Wrack eines außerirdischen Raumschiffes. Innerhalb des fremden Schiffes finden sie die Leiche eines riesigen Wesens sowie einen Raum mit unzählichen eiförmigen Gebilden. Aus einem dieser Eier springt ein Wesen heraus und heftet sich an den Helm von Kane (John Hurt). So gelangt der fremde Organismus schließlich an Bord der Nostromo und das Horrorszenario nimmt seinen Lauf. (mehr …)

Als ich letzte Woche im Kino Ridley Scotts PROMETHEUS in 3D gesehen habe, war das Verhalten der Charaktere das große Diskussionsthema im Anschluss, kombiniert mit den zahlreichen fragwürdigen Plot-Elementen. Dabei geriet der 3D Aspekt ein wenig ins Abseits. Dennoch mache ich mir über 3D im Kino Gedanken, und nachdem ich mittlerweile einige (nicht viele) Filme gesehen habe, hat sich mein anfänglicher Eindruck gefestigt und mein Fazit des 3D Features seit James Camerons AVATAR lautet: (mehr …)

Im Jahre 2094 ist das Raumschiff Prometheus mit 17 Menschen an Bord auf der Reise zum fernen Mond LV-223. Das Ziel befindet sich in einem Sternensystem, welches abgebildet in Höhlenmalereien unterschiedlichster voneinander isolierten Kulturen auf der Erde gefunden wurde. Die Erklärung der Forscher, von denen zwei an Bord der Prometheus sind: was auch immer in diesem System zu finden ist, es muss mit der Menschheit und ihrem Ursprung zu tun haben. Es könnten Wesen sein, die uns geschaffen haben, Ingenieure. Finanziert wurde das Trillion-Dollar-Projekt von einem Privatunternehmen (dessen Name Weyland Insider aufhorchen lässt). Auf LV-223 angelangt, beginnt die Besatzung mit der Erforschung der offensichtlich künstlich angelegten Bauten auf der Oberfläche. Gleichzeitig mehren sich die Zeichen, dass in Wirklichkeit, für die Forscher verborgen, eine andere Geheimmission am Laufen ist, in welcher unter anderem die einzige künstliche Lebensform an Bord, der Android David (Michael Fassbender), keine unwesentliche Rolle spielt. (mehr …)

Trailer: PROMETHEUS

Veröffentlicht: 23. Dezember 2011 in news
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Heiss ersehnt und hoch gehandelt für das Science Fiction Jahr 2012 wird Ridley Scotts PROMETHEUS. Angesiedelt im Alien-Universum, funktioniert die Geschichte als eine Art Prequel, wobei von offizieller Seite Wert darauf gelegt wird, dass PROMETHEUS eine völlig eigenständige Geschichte ist. Der jetzt veröffentlichte erste Teaser zum Film lässt die Herzen von Alien- und SF-Fans höher schlagen. Hier ist immerhin der Mann am Werke, der das Genre mit unerreichten Kultklassikern wie ALIEN und BLADE RUNNER neu definierte. (mehr …)

Es ist zehn Jahre her, dass ich im Kino saß und gespannt auf Ridley Scotts GLADIATOR wartete. Meine Erwartungen waren gemäßigt, ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde. Wahrscheinlich dachte ich, im besten Fall einen soliden Abenteuerfilm zu sehen. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Was die nächsten zweieinhalb Stunden auf der Leinwand projiziert wurde, war mehr als nur ein gelungener Film. Es war ein Game Changer. Die Optik, die Musik, Russell Crowe (den ich zuvor nur aus THE INSIDER kannte!), die visuellen Effekte, die unglaubliche Licht- und Kameraarbeit. Einerseits war GLADIATOR ein Klassiker à la BEN HUR (oder wie John Cleese sagen würde: „A costume thing!“), gleichzeitig aber auf neue und visionäre Art umgesetzt, somit also kein Ausschlachten und Schwelgen in der Vergangenheit, sondern ein Schritt nach vorne, ein Revival des Genres. Game Changer auch für die Industrie selbst, denn wie viele Filme erinnerten nach GLADIATOR visuell und musikalisch an Scotts Film? Er selbst orientierte sich gerne daran (KINGDOM OF HEAVEN, ROBIN HOOD). (mehr …)

Die Legende des Robin Hood, englischer Outlaw im Sherwood Forest bei Nottingham, ist populär seit jeher und schon in zahlreichen Werken verarbeitet und interpretiert worden. Der Rächer der Armen und Schwachen wurde filmisch von zahlreichen Stars portraitiert, sei es von Douglas Fairbanks, Errol Flynn, Sean Connery, von einem gewitzten Fuchs aus der klassischen Animationsschmiede des Disney-Studios – und natürlich auch von Kevin Costner.
In meiner Kindheit habe ich die 80er-Jahre Robin Hood-Serie mit Spannung verfolgt und den Disneyfilm geliebt. Zudem hat Kevin Reynolds‘ Abenteuerfilm von 1991 (mehr …)