Mit ‘robert richardson’ getaggte Beiträge

Dieser Artikel enthält leichte Spoiler.

Einige Zeit nach dem Sezessionskrieg in Wyoming: Acht Fremde sitzen während eines Blizzards in einer Herberge fest, hohes Kopfgeld ist im Spiel und Paranoia nimmt zunehmend Überhand an. Die Bühne ist frei für Quentin Tarantinos neuen Western THE HATEFUL EIGHT! Der Kopfgeldjäger John „The Hangman“ Ruth (Kurt Russell) hat eine wertvolle Beute im Schlepptau. Die an seine Hand gekettete Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh) ist 10.000 Dollar wert. Umso misstrauischer ist Ruth, als im Zuge des Sturms zwei Fremde scheinbar zufällig den Weg seiner Kutsche kreuzen und um Mitnahme bitten. Die inzwischen vier Passagiere, darunter der Kopfgeldjäger Marquis Warren (Samuel L. Jackson), suchen in einer Herberge Schutz, in der sie ausharren müssen, bis der Blizzard vorbei ist. Doch auch in „Minnie’s Haberdashery“ befinden sich Gäste, und es beginnt ein paranoides Spiel, bei welchem Identität und Motivation der acht Hauptcharaktere zunächst unklar sind. (mehr …)

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Im Jahre 1954 muss U.S. Marshall Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) auf der abgelegenen Insel „Shutter Island“ das Verschwinden einer Patientin des dort ansässigen Gefängnisses für schwer gestörte Gewaltverbrecher aufklären. Ohne Spuren zu hinterlassen, scheint sie sich in Luft aufgelöst zu haben. Teddy sowie sein Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) machen sich auf die Suche und beginnen ihre Ermittlungen. Dabei hat Teddy, Kriegsveteran, noch ganz eigene Motive, warum er den Fall auf Shutter Island angenommen hat. Er vermutet den Mörder seiner Frau unter den Patienten der Anstalt. Die beiden Marshalls haben den Eindruck, dass die Gefängnisleitung in Person von Dr. Cawley (Ben Kingsley) etwas verbirgt und sich unkooperativ zeigt. (mehr …)

Es gibt ein paar Regisseure, die mit ihren Filmen eine komplett eigene Parallelwelt zeigen, die nach eigenen Gesetzen und Logiken funtioniert. Wes Anderson (THE DARJEELING LIMITED) ist einer von ihnen. Quentin Tarantino ist ein weiterer dieser Regisseure, und seine Filme tragen seine unnachahmliche Handschrift. Kaum irgendeinem Genre zuzuordnen, sind Tarantinos Werke eine Kombination aus Komödie, Exploitation, Western, Eastern usw.

Tarantino zitiert seine Vorbilder und Lieblingsfilme – er ist das Paradebeispiel eines Filmwahnsinnigen, der so viel Zelluloid inhaliert und gut sortiert in seinem Kopf abgespeichert hat, dass er stets auf Abruf das Bild, die Einstellung, das Detail, welches er braucht, zur Hand hat. (mehr …)