Mit ‘sci-fi’ getaggte Beiträge

Diese Review enthält einige Spoiler!

ALIEN: COVENANT spielt zehn Jahre nach den Ereignissen von PROMETHEUS (2012). Das Kolonisationsschiff Covenant befindet sich auf dem Weg in eine neue Welt, wo die Crew sowie ihre 2000 Kolonisten (gefrorene Embryonen) ein neues Leben beginnen sollen. Aufgrund eines Zwischenfalls wird die Crew aus dem Kälteschlaf geweckt – es kommt zu einigen Verlusten. Dann stellen sie fest, dass sie ein Signal empfangen haben, das zweifellos menschlich ist – jemand singt Country Roads von John Denver. Das Signal stammt von einem anderen Planeten, den die Kolonisten nicht kennen und der auch nicht erforscht ist – doch seine Werte sind den Instrumenten nach besser als die ihres Zielplaneten. Also entscheidet der zum Captain aufgestiegene Oram (Billy Crudup), einen Umweg zu machen und der Sache auf den Grund zu gehen. Warum die Chance vergehen lassen, eine bessere Welt zu finden? (mehr …)

ROGUE ONE

Dieser Artikel enthält ein paar leichte Spoiler.

Zu Beginn von STAR WARS: EPISODE IV – A NEW HOPE (1977), können wir im vorbeiziehenden Einleitungstext lesen:

„It is a period of civil war. Rebel spaceships, striking from a hidden base, have won their first victory against the evil Galactic Empire. During the battle, Rebel spies managed to steal secret plans to the Empire’s ultimate weapon, the DEATH STAR, an armored space station with enough power to destroy an entire planet.“

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ARRIVAL

Zwölf riesige, außerirdische Objekte erscheinen an verschiedenen Orten auf der Erde. Vereinzelt bricht Panik aus, aber in erster Linie dominieren Besorgnis und Neugier. Die Menschheit stellt sich natürlich die Frage: „Was wollen sie?“ Um die unverständlichen Laute der Wesen zu verstehen, wird die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) beauftragt, zusammen mit dem Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) die Kommunikation mit den Wesen herzustellen. (mehr …)

Andy Weirs Roman The Martian (2011) gefällt mir in erster Linie aus zwei Gründen. Zunächst ist die Entstehungsgeschichte interessant, denn Weir veröffentlichte das Buch auf eigene Faust über Amazon als Kindle-Ebook, nachdem er seine Geschichte zunächst auf seinem eigenen Blog in Episoden veröffentlicht und großen Zuspruch erhalten hatte. Auf Amazon katapultierten sich die Verkaufszahlen (er hatte das Buch für den Kindle-Minimalpreis von 0,99 USD ausgepreist) schlagartig in die Höhe, so dass er in den dortigen SF-Charts landete, wodurch der Verkauf weiter explodierte. Es dauerte nicht lange, da wurde ihm ein Print-Deal angeboten, ein Manager stand vor der Tür, und schließlich kaufte Hollywood die Drehbuchrechte. (mehr …)

Verschont wird sie wahrlich nicht, die gute Lieutenant Ripley (Sigourney Weaver). Nachdem sie sich auf dem Gefängnisplaneten Fiorina 161 nur noch mit dem Freitod zu helfen wusste, fällt 200 Jahre später skrupellosen Wissenschaftlern nichts besseres ein, als die Verstorbene mittels DNA-Proben aus Blutresten zu klonen. Dabei geht es weniger um die Wiederauferstandene Ripley, sondern mehr um das, was in ihrem Körper steckt. Denn die Erbinformation einer Alien-Königin hat sich scheinbar mit dem Genom Ripleys vermengt, so dass der gefährliche Organismus miterzeugt wird. All das geschieht an Bord des militärischen Schiffes USM Auriga, wo das United Systems Military unter dem Kommando von General Perez (ein herrlicher Dan Hedaya) daran forscht, Aliens zu züchten (und natürlich als Waffen zu verwenden). (mehr …)

ALIEN³

Veröffentlicht: 18. Februar 2016 in reviews
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Nachdem Ripley zusammen mit Newt und dem Colonial Marine Hicks von der Kolonie LV-426 fliehen konnten, ereignet sich auf ihrem Raumschiff während ihres Kälteschlafs eine Katastrophe, die zur Abtrennung der Rettungskapsel und zum Absturz auf die abgelegene Welt Fiorina „Fury“ 161 führt. Hicks und Newt überleben nicht, daher findet sich Ripley (Sigourney Weaver) alleine auf einer Gefängniskolonie wieder, in der ausschließlich „Doppel-Y-Chromosom“-Mörder und Triebtäter arbeiten, die hier der Außenwelt entsagt und ihren Glauben in einer fundamentalistischen christlichen Religion gefunden haben. Alles wäre halb so schlimm, wenn Ripley nicht der dringende Verdacht plagen würde, dass sie möglicherweise einen ungebetenen Gast in ihrer Kapsel mitgebracht hat … (mehr …)

Sieben Jahre nach dem SF-Klassiker ALIEN (1979) drehte Action-Regisseur James Cameron (THE TERMINATOR, AVATAR) die Testosteron-geladene Fortsetzung ALIENS. Damit gelang Cameron ein weithin ebenbürtiger Film, den man nicht allzu stark mit Scotts Film vergleichen sollte, da beide Filme das Konzept unterschiedlich angehen. Letztlich wird der persönliche Geschmack ausmachen, ob man den ersten oder den zweiten Teil bevorzugt. 57 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils erwacht Ripley (Sigourney Weaver), die einzige Überlebende der Katastrophe auf der Nostromo, aus ihrem Kälteschlaf. Sie steht unter Schock, als sie erfährt, wie lange es gedauert hat, bis sie entdeckt und gerettet wurde. Sie erfährt, dass die ominöse Firma, für die auch die Nostromo flog, auf LV-426, der Welt, auf der Ripley und ihre Crew damals den gefährlichen Organismus entdeckten, tatsächlich eine Kolonie errichtet hat und nichts von ihren Horrorgeschichten hält, für die es scheinbar keine Beweise gibt. (mehr …)

Das kommerzielle Frachtschiff Nostromo, dessen Crew sich im Kälteschlaf befindet, empfängt ein mysteriöses Signal, einen vermeintlichen Notruf von einem Planetoiden. Der Schiffscomputer weckt daraufhin die Mannschaft, die diesem Signal, so die Regularien des Unternehmens, nachgehen muss. Also landet die Nostromo auf dem Weltraumbrocken, und die Crew um Captain Dallas (Tom Skerritt) entdeckt das Wrack eines außerirdischen Raumschiffes. Innerhalb des fremden Schiffes finden sie die Leiche eines riesigen Wesens sowie einen Raum mit unzählichen eiförmigen Gebilden. Aus einem dieser Eier springt ein Wesen heraus und heftet sich an den Helm von Kane (John Hurt). So gelangt der fremde Organismus schließlich an Bord der Nostromo und das Horrorszenario nimmt seinen Lauf. (mehr …)

THE FORCE AWAKENS

Der folgende Artikel ist garantiert ohne Spoiler, verrät also nichts über die Handlung oder Charaktere des Films, sondern stellt eher meinen ersten Gesamteindruck dar. Ich werde in Kürze eine weitere ausführlichere Review veröffentlichen, die genauer auf die Inhalte des Films eingeht. (mehr …)

Im dritten Teil und Abschluss der klassischen Star Wars Trilogie erleben wir ein letztes Mal eine epische Kollektion von Kulissen, Charakteren und Kreaturen, Weltraumschlachten und exotischem Abenteuer. Die Handlungsstränge der wichtigsten Charaktere kommen zu ihrem Abschluss: Luke (Mark Hamill), mittlerweile beinahe ein vollwertiger Jedi-Meister, muss seinen Vater Darth Vader erneut konfrontieren. Der Imperator (Ian McDiarmid) will mit Hilfe von Vader den jungen Skywalker auf die dunkle Seite der Macht bringen. Das Imperium, das einen zweiten Todesstern konstruiert hat, muss endgültig besiegt werden. (mehr …)

Drei Jahre nach den Ereignissen, die zu der Zerstörung des Todessterns durch Luke Skywalker für die Rebellen führten, macht das Imperium gnadenlos Jagd auf Skywalker und die Rebellenallianz. Nachdem ihr neues Versteck auf dem Eisplaneten Hoth vom Imperium lokalisiert und angegriffen wird, sehen sich die Rebellen gezwungen, den Planeten zu evakuieren. Dabei trennen sich ihre Wege. Luke (Mark Hamill) folgt dem Rat einer Vision seines Meisters Obi-Wan Kenobi, die ihn in das Dagobah-System schickt, wo er einen gewissen Meister Yoda suchen und sich von ihm ausbilden lassen soll. Han Solo (Harrison Ford) und Prinzessin Leia (Carrie Fisher) fliehen zusammen mit Chewbacca (Peter Mayhew) und C-3PO (Anthony Daniels) vor den gewaltigen imperialen Flotten und suchen zunächst in einem Asteroidengürtel, später in der Wolkenstadt des Planeten Bespin bei Lando Calrissian (Billy Dee Williams) Zuflucht. (mehr …)

„A long time ago in a galaxy far, far away …“ So beginnt STAR WARS (der Titel der Originalfassung, ehe die spätere Trilogie in Episoden aufgeteilt wurde), die legendäre Space Opera von George Lucas, die 1977 in die Kinos kam und seitdem die Menschen begeistert. In der Galaxie herrscht ein Bürgerkrieg. Die Rebellen kämpfen gegen das totalitäre Imperium, das vor kurzem den Bau seiner Superwaffe, den „Todesstern“, abgeschlossen hat. Prinzessin Leia (Carrie Fisher) schmuggelt die technischen Daten des Todessterns in dem Droiden R2-D2 (Kenny Baker), der diese zur verborgenen Rebellenbasis bringen soll. Dort soll dann hoffentlich eine Schwäche im Todesstern ausgemacht werden, um ihn irgendwie zerstören zu können. Das Imperium wiederum will das Versteck der Rebellen ausfindig machen und sie ein für allemal vernichten. (mehr …)

REVENGE OF THE SITH spielt drei Jahre nach dem Beginn des Klonkrieges, mit dem ATTACK OF THE CLONES aufhörte. Die Zeit zwischen den beiden Filmen wurde übrigens mit einer Animationsserie samt Pilot in Spielfilmlänge näher behandelt (STAR WARS: THE CLONE WARS, 2008; Regie Dave Filoni). Diese Serie ist insgesamt gelungener und unterhaltsamer als Lucas‘ Prequel-Trilogie, doch leider musste ich aus Zeitgründen von einer Review bisher absehen. Im dritten Teil der neuen Trilogie jedenfalls kämpfen die Jedi-Ritter im ganzen Universum gegen die vermeintlichen Gegner der Republik, diesmal verkörpert durch General Griveous, dem Anführer der Separatisten. Palpatine (Ian McDiarmid), Kanzler und Strippenzieher im Hintergrund, nutzt die immer häufigere gemeinsame Zeit mit Anakin Skywalker (Hayden Christensen), um diesen für sich zu gewinnen und gegen den Jedi-Rat auszuspielen. Sein Plan ist, die Republik in ein galaktisches Imperium zu verwandeln, um im Stile der Sith für Ordnung zu sorgen. (mehr …)

ATTACK OF THE CLONESZehn Jahre nach den Ereignissen von EPISODE I – THE PHANTOM MENACE geht die Vorgeschichte der wohl berühmtesten SF-Trilogie aller Zeiten weiter. In EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES lernen wir einen jugendlichen Anakin Skywalker (Hayden Christensen) kennen, der seinem Meister Obi-Wan Kenobi (Ewan MacGregor) mit seiner beratungsresistenten Art zahlreiche Kopfschmerzen bereitet. Nach einem missglückten Attentat auf Senatorin Padmé Amidala (Natalie Portman), der einstigen Königin Naboos, werden die beiden Jedi-Ritter auf den Fall angesetzt. Während Obi-Wan die Hintergründe des Attentäters ermittelt, und dabei zufällig auf eine nahezu fertig gezüchtete Klon-Armee auf einem abgelegenen Planeten stößt, ist Anakin für die Sicherheit der Senatorin zuständig und begleitet sie auf ihre Heimatwelt Naboo. Die Galaktische Republik hat gleichzeitig mit zahlreichen Separatisten zu tun, die sich unter der Schirmherrschaft von Count Dooku (Christopher Lee) von der Republik lösen wollen. Und alles ist letztlich nur Teil des intriganten Planes von Kanzler Palpatine (Ian McDiarmid), der die Macht noch weiter an sich reißen möchte… (mehr …)

THE PHANTOM MENACEAls George Lucas 1999 sechzehn Jahre nach THE RETURN OF THE JEDI einen neuen Star Wars Film in die Kinos brachte, waren die Star Wars Fans weltweit schon längst in Ekstase. Der Hype hinsichtlich der neuen Trilogie, die die Vorgeschichte der alten Klassiker erzählen sollte, war gigantisch. Als die Leute schließlich den ersten Teil, EPISODE I – THE PHANTOM MENACE, zu sehen bekamen, gingen die Meinungen schnell massiv auseinander. Ein großer Teil der Fans und anderer Kinogänger war enttäuscht von Lucas’ neuem Star Wars Märchen. Mit den beiden Nachfolgern, EPISODE II – ATTACK OF THE CLONES (2002) und EPISODE III – REVENGE OF THE SITH (2005) war die Prequel-Trilogie abgeschlossen – und die Einstellung der Zuschauer bleibt divergent. Die nachfolgende Review enthält Spoiler! (mehr …)