Mit ‘simon yam’ getaggte Beiträge

Da es sich bei dieser Review um eine Fortsetzung handelt, lassen sich gewisse Spoiler nicht vermeiden. Daher rate ich davon ab, diesen Artikel zu lesen, ehe man ELECTION gesehen hat.

Zwei Jahre sind vergangen seit der letzten Wahl des Triadenanführers. Lam Lok (Simon Yam) wurde damals gewählt und möchte nun am liebsten wiedergewählt werden und die Macht behalten. Dies scheint sich als schwierig zu erweisen, denn der junge Jimmy Lee (Louis Koo) hat zahlreiche Unterstützer und steht, sobald er sich für die Kandidatur entscheidet, als neuer Boss quasi fest. Ironischerweise will Lee gar nicht so viel mit den Triaden zu tun haben. Er ist Geschäftsmann, vertreibt Raubkopien und Pornofilme. Dadurch hat er ein riesiges Netzwerk auch im Ausland, auf das er zugreifen kann, und ein großes Vermögen angehäuft. (mehr …)

In der Eröffnungsszene versammeln sich wortkarge Killer vor einem Haus. Sie warten auf Wo, treffen aber nur auf dessen Frau Jin (Josie Ho), die ihnen die Tür vor der Nase verschließt und mit ihrem Säugling auf dem Arm sorgenvoll aus dem Fenster auf die finsteren Gestalten blickt. Die ersten beiden, die gekommen waren, sind Blaze (Anthony Wong) und Fat (Lam Suet), und müssen Wo im Auftrag des Hongkong Verbrecherbosses Fay (Simon Yam) töten. Die anderen beiden, Cat (Roy Cheung) und Tai (Francis Ng), kommen um Wo zu beschützen. Wo (Nick Cheung) trifft schließlich ein, es gibt einen wilden Schusswechsel, dann setzen sich alle zusammen, um sich zu besprechen, nachdem sie der jungen Familie zunächst dabei helfen, die neuen Möbel in die Wohnung zu tragen und aufzubauen. Wir erfahren, dass sich die Gruppe seit der Jugendzeit kennt… (mehr …)

In Hongkongs Unterwelt herrschen die Triaden, eine riesige Organisation bestehend aus mehreren „Familien“. Alle zwei Jahre muss ein neuer Anführer gewählt werden, und es bricht ein Machtkampf aus zwischen Lam Lok (Simon Yam) und Big D (Tony Leung Ka Fai), der durch Intrigen, Hinterhalte, Verfolgungsjagden und viel Blut ausgefochten wird. Lam Lok wurde zwar von den Oberhäuptern gewählt, doch Konkurrent Big D erkennt die Wahl nicht an und es droht ein umfassender Bandenkrieg. Hinzu kommt noch, dass der rechtmäßig gewählte Anführer den traditionellen Kommandostab, ein altes Zepter, in den Händen halten muss, sobald er das Amt antritt. So sind die Parteien neben dem Kampf gegeneinander auch noch alle auf der Jagd nach dem rituellen Stab. (mehr …)

In der Fortsetzung zu IP MAN erleben wir das Leben des Großmeisters nach seiner Flucht in Hongkong. Es ist das Jahr 1950 und Ip Man eröffnet eine Wing Chun Schule, um das immer knapper werdende Geld für den Familienunterhalt zu verdienen. Nach anfänglicher Durststrecke bildet sich ein Kern von loyalen Schülern, die auf einem Dach von ihm unterrichtet werden. Allerdings muss Ip Man sehr bald erkennen, dass in Hongkong andere Strukturen und Gesetze herrschen als in Fo Shan. Bald hat er es mit den anderen Sifus zu tun und muss sich seine Lizenz, unterrichten zu dürfen, erst verdienen. Ip Man weiß die anderen Meister zu beeindrucken, allerdings weigert er sich vehement, das Schutzgeld zu bezahlen, welches in den Händen der Briten landet. Damit sind Auseinandersetzungen zwischen den Sifus vorprogrammiert, die allerdings überschattet werden von dem Konflikt mit der britischen Kolonialmacht. (mehr …)