Mit ‘terrence malick’ getaggte Beiträge

Während Terrence Malick in THE TREE OF LIFE das Wunder des Lebens zelebrierte, so betrachtet er nun in TO THE WONDER das Wunder der Liebe. Stilistisch wie ein kleiner Bruder des epochalen Vorgängers, da beinahe identisch in seiner Machart, fordert Malick vom Zuschauer erneut einiges ab. Wie bei all seinen Filmen, jedoch speziell bei den letzen beiden, muss man viel Geduld aufbringen und sämtliche narrativen Konventionen hinter sich lassen. Der Amerikaner Neil (Ben Affleck) verliebt sich in Paris in Marina (Olga Kurylenko). Sie entschließt sich, ihm in die Vereinigten Staaten zu folgen, zusammen mit ihrer zehnjährigen Tochter (Tatiana Chiline). Doch die anfangs so leidenschaftlichen und spielerischen Emotionen und Zärtlichkeiten lassen nach dem Umzug bald nach. Im weiten und flachen Oklahoma erlebt Marina einen Kulturschock und fühlt sie sich fremd und deplatziert, während ihre Tochter keine Freunde findet. (mehr …)

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Über einen Film wie THE TREE OF LIFE zu schreiben, ist unglaublich schwierig und kann kaum angegangen werden wie eine herkömmliche Review. Dazu ist das neueste Werk des Ausnahmeregisseurs Terrence Malick (BADLANDS, THE THIN RED LINE) viel zu abweichend von der Konditionierung, die wir im Laufe der Jahrzehnte erhalten haben, wenn wir im Kino waren oder vor dem Fernseher saßen. THE TREE OF LIFE hat eine so lose narrative Struktur und wird daher die meisten Zuschauer, die eine von einem Plot angetriebene Geschichte erzählt bekommen wollen, vorzeitig aus dem Kinosaal treiben – oder gar nicht erst anlocken. Wer Malicks bisherige Filme kennt, der ahnt jedoch, was ihn erwartet, und geht man mit einer gewissen Offenheit vor, das Medium Film auch mal in anderer Sprache sprechen zu lassen, so ist einem eine unvergessliche Erfahrung gewiss. (mehr …)

UPDATE: Die Review von THE TREE OF LIFE ist jetzt online!

Es ist soweit: der Trailer zum zweiten großen Film (neben BLACK SWAN), auf den ich warte, ist in HD Qualität veröffentlicht worden: THE TREE OF LIFE. Wer mit dem Namen Terrence Malick nichts anfangen kann, der sei entschuldigt, hat er doch bisher eine nur sehr kleine Filmografie aufzuweisen – aber was für eine! BADLANDS, DAYS OF HEAVEN, THE THIN RED LINE und THE NEW WORLD. Ein Film schöner als der andere, und THE THIN RED LINE zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen aller Zeiten. Wer diese Filme noch nicht gesehen hat: Ab in die Videothek!!! (mehr …)

Es gibt ein paar Titel dieses Jahr, auf die ich sehr gespannt bin. Nicht alle werden meine Erwartungen erfüllen, manche werden vielleicht auch totale Reinfälle sein. Dennoch fiebere ich einigen Filmen entgegen und hoffe von dem ein oder anderen überwältigt zu werden.
Nachdem dieses erste Halbjahr bei mir viel Action angesagt ist (privat viel los, Umzug, natürlich die WM,…), freue ich mich auf ein entspannteres zweites Halbjahr und folgende Filme: (mehr …)

Kit ist 25, er arbeitet bei der Müllabfuhr, sieht aus wie James Dean. Holly ist 15, mit ihrem Vater aus Texas hierher nach South Dakota übergesiedelt. Beide lernen sich kennen. Sie ist fasziniert von ihm, weil er wie der Filmstar aussieht und sich für sie interessiert. Er fühlt sich zu ihr hingezogen, weil sie redet wie eine Erwachsene und nicht kichert wie die anderen Teenager. Eine unschuldige Beziehung entsteht, die vom Vater (Warren Oates aus THE WILD BUNCH) nicht geduldet wird. (mehr …)