Mit ‘tom hardy’ getaggte Beiträge

Dieser Artikel enthält diverse Spoiler!

Eine Gruppe Jäger und Trapper wird 1823 von Arikaree angegriffen. Der dadurch massiv reduzierte Verband muss sich durch die Wildnis des Louisiana Purchase schlagen. Zu allem Unglück wird der wichtigste Kundschafter, der Jäger Hugh Glass (Leonardo DiCaprio), von einem Grizzlybären schwer verwundet und muss schließlich zurückgelassen werden. Drei Männer bleiben bei ihm, darunter sein Sohn Hawk (Forrest Goodluck), während der Rest der Gruppe sich weiter zum Fort begibt. Der Verrat des Trappers Fitzgerald (Tom Hardy) schließlich führt dazu, dass Glass alleine und ohne Vorräte dem Tode nahe in der Wildnis zurückgelassen wird. Für den schwer Verletzten beginnt eine Höllentour, bei der er angetrieben wird von seinem Überlebenswillen und Rachedurst. (mehr …)

Hier kommt ein Actionfilm eines gewissen Australiers namens George Miller, der in den Achtzigern mit seiner Endzeit-Actiontrilogie einen Kult um die Figur des Mad Max (gespielt von Mel Gibson) gründete. Der erste MAD MAX (1979) war eine Independent-Produktion mit absurden Stunts und knallharter Action, als hätten sich paar Aussies nach ein paar Bierchen zuviel zusammengesetzt und ihre PS-Wahnträume realisieren wollen. Doch in erster Linie war MAD MAX ehrliches Filmemachen: die konsequente Umsetzung einer eigenen, sehr speziellen Vision. Und wer ehrliche Arbeit betreibt, findet seine Nische und damit seinen Anhang. Und eben dieser George Miller, der zwischendurch bizarrerweise für Filme wie BABE: PIG IN THE CITY (1998) und HAPPY FEET (2006) verantwortlich war, bringt nun 36 Jahre nach MAD MAX im Alter von 70 Jahren einen neuen Mad Max Film auf die Leinwand. (mehr …)

WARRIORBrendan und Tommy sind Brüder mit unterschiedlichen und auch gemeinsamen Problemen. Brendan (Joel Edgerton) ist verheiratet, hat zwei Töchter und arbeitet als Lehrer. Um seine finanziellen Schwierigkeiten zu lösen und aus Angst, das Haus verkaufen zu müssen, kämpft der Ex-MMA-Sportler bei Amateurkämpfen auf Parkplätzen. Als er deswegen von der Schule suspendiert wird, bleibt ihm nur noch der Kampf um den Turniersieg bei einem hoch dotiertem MMA-Event in Atlantic City und damit die Rückkehr als Profi. Sein Bruder Tommy (Tom Hardy), in der Jugend ein viel versprechender Ringer,  avanciert im Irak gleichzeitig zum Kriegshelden und Deserteur. Seine Schuldgefühle und eigenen Dämonen plagen ihn und bringen auch ihn dazu, sich für das Turnier anzumelden und um den Titel zu kämpfen. Die zerstrittenen Brüder haben eine verbleibende Gemeinsamkeit außer dem Kämpfen: ihren Vater Paddy (Nick Nolte), der ihnen als Alkoholiker Kindheit und Leben zerstört hat und mittlerweile als alter einsamer Mann vergeblich versucht, zu seinen Söhnen wieder Zugang zu erhalten. (mehr …)

Diese Review ist so gut wie Spoiler-frei. Dem Leser wird nicht viel mehr verraten, als bereits im ersten großen Trailer vorab enthüllt wurde.

Acht Jahre sind vergangen seit den Ereignissen um den Joker und Harvey Dent/Two Face, und so lange ist Batman bereits von den Straßen Gotham Citys verschwunden. Die organisierte Kriminalität ist auf ein absolutes Minimum reduziert worden, und Gotham City erlebt durch den „Dent Act“ Friedenszeiten. Doch der Schein trügt: Bane betritt die Bühne; ein Koloss von einem Mann, der mit seiner eigenen Armee nur eines im Sinne hat: die Folterung und Zerstörung von Gotham City. Wie lange dauert es, bis der dunkle Ritter zur Rettung der Stadt zurückkehrt? (mehr …)

Trailer: THE DARK KNIGHT RISES

Veröffentlicht: 21. Dezember 2011 in news
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Das zweite große Trailer-Highlight dieser Tage (neben Peter Jacksons THE HOBBIT und den für morgen angesetzten PROMETHEUS Trailer) ist natürlich der Abschluss von Christopher Nolans Batman-Trilogie. In THE DARK KNIGHT RISES soll also alles zu Ende gehen, und Batman trifft unter anderem auf seinen Erzfeind Bane (gespielt von Tom Hardy). Der Trailer ist so aufgebaut, wie ein guter Trailer sein sollte: er zeigt Eindrücke und gibt einen stimmugsvollen Vorgeschmack, ohne wirklich etwas über die Geschichte zu verraten. Im Juli ist die Premiere, bis dahin müssen wir uns mit diesem Trailer begnügen: (mehr …)

BRONSON

Veröffentlicht: 17. Juni 2011 in reviews
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Ich kannte die Geschichte von Charlie Bronson, dem berühmtesten Verbrecher Großbritanniens, benannt nach Hollywoodstar Charles Bronson, nicht und hatte bisher nie von ihm gehört. So habe ich mich lediglich auf den Film konzentrieren können und diesen als eigenes Werk auf mich wirken lassen. Nicolas Winding Refn sorgte vor kurzem mit seinem grandiosen wie bizarren Wikinger-Trip VALHALLA RISING für Aufsehen, ein Film mit hypnotischer Mischung von realen und verzerrten, fantasierten oder geträumten Szenen. BRONSON ist so gesehen nicht unähnlich. Hier erzählt uns der Hauptprotagonist, imposant verkörpert von Tom Hardy (INCEPTION), seine Lebensgeschichte. Bronson steht dabei geschminkt auf einer Bühne und trägt seine Geschichte dem winzigen und anonymen Publikum vor – eigentlich uns. Diese Theaterszenen sind zweifellos nicht als real einzustufen, eher als Kopfkino Bronsons, bzw. als Dialog mit den Zuschauern des Films. (mehr …)

Diese Review gibt Einblicke in den Film und sollte daher nicht gelesen werden, wenn der Film noch nicht gesehen worden ist. Die Spoiler sind zwar nur leicht und nicht plotbezogen, dennoch sei an dieser Stelle gewarnt.

Regisseur Christopher Nolan verblüffte uns im Jahre 2000 mit dem raffinierten und großartigen Film MEMENTO, ein narratives Puzzle im Rückwärtsgang, voller Verschachtelungen und parallelen Strängen. Kurz darauf begann er offensichtlich mit den ersten Entwürfen für einen weiteren Film, den man getrost auch als „Mind Fuck“ bezeichnen kann. Zehn Jahre und vier weitere fantastische Filme später ist das Werk nun vollbracht, (mehr …)