Mit ‘vera farmiga’ getaggte Beiträge

Diese Review enthält Spoiler. An zwei Stellen warne ich vorab, so dass der Leser weiterspringen kann. Allerdings empfehle ich, die Besprechung erst nach Sichtung von SOURCE CODE zu lesen.
Es geht los mit einem leichten Spoiler, der allerdings jedem, der die Trailer gesehen hat, schon bekannt sein dürfte.
Ein Mann kommt in einem Zug zu sich. Gegenüber sitzt eine hübsche Frau, mit welcher er sich scheinbar im Gespräch befindet. Er ist orientierungslos, nimmt zahlreiche Details seiner Umwelt war: andere Fahrgäste, Geräusche, Dialogfetzen. Das Problem ist: er kann sich an nichts erinnern. Schlimmer noch, blickt er in den Spiegel, so offenbart sich ein ihm fremdes Gesicht, ein fremder Körper. Es dauert etwa acht Minuten bis eine Explosion die Szene beendet und den Mann in einer Art Cockpit wieder erwachen lässt. (mehr …)

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Ryan Bingham (George Clooney) lebt über den Wolken. Er fliegt von Stadt zu Stadt, sammelt Meilen und hat für so ziemlich alles Platinkarten. Sein Job ist, Leuten zu kündigen. Wenn Firmen im großen Stile umstrukturieren, beauftragen sie Ryans Firma, das nötige Personal möglichst reibungslos zu entlassen. Er mag seine Arbeit und verfolgt dabei ein eigenes Ethos – tatsächlich liebt er seinen ganzen Lebensstil: losgelöst von allen Wurzeln, ohne wirkliche Heimat, denn diesen Platz haben längst Erste Klasse Plätze, V.I.P. Lounges an Flughäfen und Hotelsuiten übernommen. Diese Unabhängigkeit schätzt er, und er ist auch ganz versessen darauf, Meilen zu sammeln. Das Sammeln selbst ist für ihn das Ziel, und nicht irgendeine Belohnung, die er eines Tages einlösen könnte. „The slower we move, the faster we die“, ist sein Motto, welches er auf Vorträgen zum Besten gibt. (mehr …)