Mit ‘winona ryder’ getaggte Beiträge

Verschont wird sie wahrlich nicht, die gute Lieutenant Ripley (Sigourney Weaver). Nachdem sie sich auf dem Gefängnisplaneten Fiorina 161 nur noch mit dem Freitod zu helfen wusste, fällt 200 Jahre später skrupellosen Wissenschaftlern nichts besseres ein, als die Verstorbene mittels DNA-Proben aus Blutresten zu klonen. Dabei geht es weniger um die Wiederauferstandene Ripley, sondern mehr um das, was in ihrem Körper steckt. Denn die Erbinformation einer Alien-Königin hat sich scheinbar mit dem Genom Ripleys vermengt, so dass der gefährliche Organismus miterzeugt wird. All das geschieht an Bord des militärischen Schiffes USM Auriga, wo das United Systems Military unter dem Kommando von General Perez (ein herrlicher Dan Hedaya) daran forscht, Aliens zu züchten (und natürlich als Waffen zu verwenden). (mehr …)

Advertisements

Schaut euch den Film an, ehe ihr diese Rezension lest. Hier gibt es zwar keine großen Spoiler, aber dennoch wird auf viele Aspekte des Films eingegangen, die man lieber unvoreingenommen im Kino genießen sollte.

Die Kamera klebt an den Gesichtern der Darsteller, allen voran der Hauptprotagonistin. In dieser intimen Atmosphäre hören wir jeden Atemzug, jedes Schnaufen und Stöhnen, das Biegen und Knarzen der Schuhe und des Holzbodens. Die Kamera wirbelt um die Tänzerinnen und Tänzer, als sei sie selbst Teil des Ensembles, und bietet dadurch eine Perspektive, die üblicherweise einem Publikum bei einer solchen Aufführung nicht geboten wird. Wir können ihnen tief in die Augen blicken, sehen die Anstrengung, den Kraftakt und die Verbissenheit. Ein Einblick, der die Vorführung intensiver und auch härter erscheinen lässt als in der bequemen und fast anonymen Totalen des Theaterpublikums. (mehr …)