Top 5 des Monats: Mai 2014

Veröffentlicht: 5. Juni 2014 in top 5 of the month
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Meine gesichteten Filme im Mai sind insgesamt ein wenig schwächer und auch weniger in der Anzahl (der Hauptgrund für letzteres heißt Breaking Bad), doch die besten fünf sind eine interessante Auswahl und gute Filmtipps (diesmal ausschließlich amerikanische Produktionen), und bis auf einen Titel aus den Neunzigern Klassiker aus den 30ern, 40ern, 50ern und 60ern – ein netter, doch unbeabsichtigter Querschnitt! Nachfolgend also meine Auswahl für den Mai 2014, doch vorweg möchte ich noch ankündigen, dass der Juni und der Juli möglicherweise dürftiger ausfallen werden, da ich in den nächsten vier Wochen im brasilianischen Fußball-Overkill versacken werde und an den Abenden keine Filme schauen kann. Ich hoffe, dass ich in der Fußball-freien Zeit dennoch den ein oder anderen Titel sichten kann, um diese Rubrik lückenlos fortsetzen zu können! ‘Nuff said, hier ist meine Auswahl: Den Rest des Beitrags lesen »

Top 5 des Monats: April 2014

Veröffentlicht: 4. Mai 2014 in top 5 of the month
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Nach dem eher durchwachsenen und mainstreamigen März hatte ich wieder das Bedürfnis, einige Klassiker bzw. gewichtigere Filme anzusehen. So wurde der April für mich zu einem großangelegten Abarbeiten meiner “List of Shame” und die daraus resultierende Top 5 zur Qual der Wahl. Die fünf Filme, für die ich mich entschieden habe, sind allesamt must-sees für Cinephile und gehören zu den ganz großen Werken der Filmgeschichte: Den Rest des Beitrags lesen »

Top 5 des Monats: März 2014

Veröffentlicht: 12. April 2014 in top 5 of the month
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Da ich viel um die Ohren hatte, kommt mein Rückblick auf den März etwas verspätet online. Folgende Filme haben mir im März am besten gefallen: Den Rest des Beitrags lesen »

Top 5 des Monats: Februar 2014

Veröffentlicht: 7. März 2014 in top 5 of the month
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Wieder ist ein Monat um und es wird Zeit für die fünf besten Filme, die ich im Februar zum ersten Mal gesehen habe, und es waren erneut interessante Titel dabei… Den Rest des Beitrags lesen »

Top 5 des Monats: Januar 2014

Veröffentlicht: 2. Februar 2014 in top 5 of the month
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Mit diesem Posting möchte ich eine neue Kategorie in meinem Blog vorstellen. Ab jetzt werde ich zum Abschluss eines jeden Monats die fünf besten Filme vorstellen, die ich in dem Monat gesehen habe. Dabei berücksichtige ich nur Filme, die ich zum ersten Mal gesehen habe. Meine Motivation dahinter ist, dass ich es nicht schaffe, über alle Filme zu schreiben. Auf diese Weise kann ich dennoch gute Filme an die Leser weiterempfehlen, wenn auch nur in Kurzform. Und hier auch schon die erste Auswahl in diesem Jahr… Den Rest des Beitrags lesen »

Der Artikel enthält leichte Spoiler.

Der angehende Broker Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) kann sich nicht an der Wall Street durchsetzen, nachdem ihm der große Börsencrash 1987 einen Strich durch die Rechnung macht. Stattdessen geht er nach Long Island, wo er sich durch fragwürdige Methoden mit der Zeit sein Imperium aufbaut, indem er Menschen Aktien andreht, deren Wert künstlich und fälschlich überbewertet wurden. Ein Leben im Dauerrausch (Geld, Drogen, Sex) beginnt, bis Belfort in den Neunzigern aufgrund von Geldwäsche und kriminellen Aktionen am Finanzmarkt ins Gefängnis gehen muss. Scorsese ist bekannt dafür, Lebensläufe mit kometenhaftem Aufstieg und anschließendem Absturz virtuos zu verfilmen. Damit reiht sich THE WOLF OF WALL STREET, eine Verfilmung der Autobiografie Jordan Belforts, hinter seinen anderen Filmen wie RAGING BULL, GOODFELLAS und CASINO ein. Den Rest des Beitrags lesen »

Dieser Artikel enthält Spoiler, die wesentliches über die Handlung verraten. Die Spoiler sind im Text als solche markiert und können vom Leser übersprungen werden, falls der Film noch nicht gesichtet wurde.

Ein wenig zwiegespalten war ich nach meiner ersten Sichtung von Kim Jee-woons A TALE OF TWO SISTERS schon. Generell schaue ich alles an, doch es gibt zwei Genres, denen kann ich wenig abgewinnen. Zum einen das Musical (Ausnahme sind hier Animationsfilme à la Disney), und zweitens der Horrorfilm. Es ist nicht so, dass ich keine Horrorfilme schaue. Im Gegenteil schätze ich einige Klassiker des Genres sehr hoch, z. B. Kubricks THE SHINING oder auch Polanskis ROSEMARY’S BABY. Die meisten Horrorfilme jedoch machen mich wenig an, und gerade die etwas neuere Horror-Schiene, die eher auf Gewaltvisualisierung und billige Schockelemente setzt als auf echten, langsam aufkommenden Horror, lässt mich ziemlich kalt. Da kostet es mich immer etwas Überwindung, mir einen Film dieser Gattung anzusehen. Doch Kim Jee-woon ist ein interessanter Filmemacher (THE GOOD, THE BAD, THE WEIRD, I SAW THE DEVIL, A BITTERSWEET LIFE), und der erfolgreichste Horror-/Mysteryfilm Südkoreas ist dann doch ein Titel, der auf meiner Watchlist nicht fehlen durfte. Den Rest des Beitrags lesen »

Nach ihren ersten Abenteuern und der Flucht vor Azog gelangen Bilbo, Gandalf und die Zwerge um Thorin Oakenshield in den verhexten Mirkwood (Düsterwald), wo sie das Reich Thranduils betreten. Das gespannte Verhältnis zwischen Thranduil und Thorin führt zu weiteren Komplikationen, die nur durch die Raffinesse Bilbos gelöst werden können. Auf ihrer Reise zum Einsamen Berg gelangt die Gruppe nach Lake-Town, und auch dort sind nicht alle froh, die Abenteurer zu sichten. Doch schließlich sind sie am Ziel ihrer Reise: der Einsame Berg, in welchem sich Erebor, die Stadt der Zwergenkönige befindet – und wo Smaug, der Drache, auf dem Goldschatz der Zwerge schlummert. Den Rest des Beitrags lesen »

AFTER EARTH

Veröffentlicht: 3. Januar 2014 in reviews
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Was wurde dieser Film doch zerrissen. Nach den grottenschlechten Kritiken, die ich, ohne AFTER EARTH gesehen zu haben, zunächst nur grob überflogen hatte, brauchte es schon ein ordentliches Maß Überwindung, nun endlich die Blu-Ray einzuwerfen und M. Night Shyamalans neuesten Film anzusehen. Shyamalan selbst, gefeiert durch seinen Sensationserfolg THE SIXTH SENSE im Jahre 1999, der im Anschluss noch einige sehr gute Filme realisierte (UNBREAKABLE, SIGNS), scheint irgendwann seit LADY IN THE WATER und THE HAPPENING seinen Faden verloren zu haben. Zuletzt entsetze er die Zuschauer mit der katastrophalen Anime-Serienverfilmung THE LAST AIRBENDER, und spätestens jetzt mutmaßten nicht wenige, dass der Regisseur von der A-Liste in Hollywood gestrichen wurde. Den Rest des Beitrags lesen »

Best of 2012

Veröffentlicht: 30. Dezember 2013 in diverses
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Best of 2012

Wieder geht ein Filmjahr zu Ende, und es wird Zeit, meine Favoritenliste des Jahres 2012 zu veröffentlichen. Da ich bisher allerdings erst 24 Titel mit dem internationalen Release im Jahr 2012 gesichtet habe, fällt die diesjährige Auswahl eher klein aus und wird wohl wie gehabt im Laufe der Zeit erweitert werden. Hier also meine Best of 2012 Filmauswahl (ohne Ranking, alphabetisch sortiert): Den Rest des Beitrags lesen »

FLIGHT

Veröffentlicht: 20. Dezember 2013 in reviews
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Der Pilot Whip Whitaker ist Alkoholiker. Bevor er fliegt, nimmt er Kokain, um seinen Kater wieder loszuwerden. Nachdem er sein Flugzeug aufgrund eines Maschinenfehlers bruchlanden muss, wobei “nur” sechs Menschen ums Leben kommen, wird er aufgrund seines waghalsigen Manövers als Held gefeiert. Gleichzeitig kommt aber nach dem toxikologischen Bericht zutage, was sich alles zum Zeitpunkt des Unfalls in seiner Blutbahn befand. Während sein Anwalt nun versucht, ihn vor der drohenden Klage und einem langen Gefängnisaufenthalt zu bewahren, beschleunigt sich die Abwärtsspirale seines Alkoholismus. Den Rest des Beitrags lesen »

Allein die Tatsache, dass ein Film wie HELL in Deutschland produziert wird, verdient bereits ein Ausrufezeichen. Viel zu selten kommen bei uns Genre-Filme raus, stattdessen lieber ne neue Til Schweiger Komödie. Das SF- und Endzeit-Genre ist leider eine völlig vernachlässigte Sparte in Deutschland. HELL ist wahrlich kein großartiger Film, hat mit zahlreichen Problemen und Mittelmäßigkeiten zu kämpfen und bedient sich zudem noch großzügig bei John Hillcoats THE ROAD (in den letzten Jahren DIE Referenz hinsichtlich Endzeitfilm) bzw. bei dessen Buchvorlage von Cormac McCarthy, aber für Fans des Genres ist der Film allemal eine Sichtung wert. Das nicht nur, weil es eine deutsch-schweizerische Produktion ist, sondern weil HELL überraschenderweise gute Momente und insgesamt keinen schlechten Eindruck hinterlässt. Den Rest des Beitrags lesen »

Während Terrence Malick in THE TREE OF LIFE das Wunder des Lebens zelebrierte, so betrachtet er nun in TO THE WONDER das Wunder der Liebe. Stilistisch wie ein kleiner Bruder des epochalen Vorgängers, da beinahe identisch in seiner Machart, fordert Malick vom Zuschauer erneut einiges ab. Wie bei all seinen Filmen, jedoch speziell bei den letzen beiden, muss man viel Geduld aufbringen und sämtliche narrativen Konventionen hinter sich lassen. Der Amerikaner Neil (Ben Affleck) verliebt sich in Paris in Marina (Olga Kurylenko). Sie entschließt sich, ihm in die Vereinigten Staaten zu folgen, zusammen mit ihrer zehnjährigen Tochter (Tatiana Chiline). Doch die anfangs so leidenschaftlichen und spielerischen Emotionen und Zärtlichkeiten lassen nach dem Umzug bald nach. Im weiten und flachen Oklahoma erlebt Marina einen Kulturschock und fühlt sie sich fremd und deplatziert, während ihre Tochter keine Freunde findet. Den Rest des Beitrags lesen »

NETWORK

Veröffentlicht: 7. August 2013 in reviews
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Ach ja, die goldenen Siebziger! Regelmäßige Leser meines Blogs werden jetzt vermutlich die Augen verdrehen, wenn ich wieder ein Mal auf meine Lieblingsdekade des amerikanischen Films hinweise. Doch ich kann es nicht ändern. Es reicht aus, an diverse Titel oder Regisseure der Zeit zu denken, und mich überkommt wohliger Schauer und Schwärmerei. Diese goldene Ära Hollywoods hat zahlreiche intelligente und grandiose Filme hervorgebracht, angetrieben von der Kreativität von Leuten wie Scorsese, Lumet, Pollack, De Palma, Spielberg, Coppola usw.
NETWORK aus dem Jahre 1976 zählt nicht zu meinen Favoriten, ist aber dennoch eine ungemein raffinierte, fiese und prophetische Satire auf die Fernsehwelt und was sie mit den Zuschauern macht. Wenn man sich die heutige Programmlandschaft im TV so ansieht, dann stellt man fest, dass der von Peter Finch gespielte Howard Beale in seinen TV-Ausbrüchen die Zukunft vorhersagte und seine Reden heute genauso halten könnte. An dieser Stelle jedoch ein kurzer Stopp und Zurückspulen an den Anfang, denn vermutlich gibt es Menschen, die NETWORK noch nicht kennen. Den Rest des Beitrags lesen »

Das Timing hätte kaum besser sein können. Mitten in der NSA-Affäre um Whistleblower Edward Snowden kommt Robert Redfords neuer Film in die Kinos. Es ist politisches, patriotisches und kritisches Kino, das viele Fragen aufwirft und den Zuschauer auffordert, sich Gedanken zu machen.
THE COMPANY YOU KEEP ist die Geschichte von alten Menschen, die in ihrer Jugend der linken Gruppierung der Weathermen angehörten, die sich, nach jahrelanger wirkungsloser und friedlicher Demonstration gegen den Vietnamkrieg und die Verbrechen der amerikansichen Regierung, radikalisierten und den Krieg nach Amerika bringen wollten, indem sie beispielsweise Regierungsgebäude in die Luft sprengten. Mittlerweile sind die Zeiten vorbei, die verbliebenen Weathermen sind untergetaucht und führen unter anderen Namen ihre Leben in der amerikanischen Gesellschaft. Den Rest des Beitrags lesen »